Di, 16:08 Uhr
13.09.2011
Gefährliches Vergnügen
Die Nordhäuser Kripo bearbeitet zurzeit einen zum Glück nicht alltäglichen Fall. Bei der Kontrolle einer sogenannten Dirnenwohnung wurde eine Prostituierte festgestellt, die HIV-positiv ist und trotzdem ihrem Gewerbe nachgeht...
Die Beamten haben gegen die Frau, die eigentlich ein Mann ist und ihre Dienste als Transsexuelle anbietet, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sollte sich ein Freier bei dieser Frau angesteckt haben, handelt es sich strafrechtlich gesehen um eine gefährliche Körperverletzung.
Es ist bekannt, dass die aus Venezuela stammende Transsexuelle zuletzt in Mühlhausen Kontakt zu Freiern hatte. In Zeitungen und im Internet hatte die Frau annonciert, um Kunden anzuwerben. Die Dirnenwohnung befindet sich in der Nähe des Mühlhäuser Bahnhofs.
Der 40-jährige Prostituierte hat in den vergangenen Monaten bundesweit gearbeitet und bot die Dienste unter dem Synonym Transe Bettina an. Freiern, die sexuellen Kontakt mit der Transsexuellen hatten wird dringend empfohlen, sich mit einer Aids-Beratungsstelle in Verbindung zu setzen und sich einer medizinischen Untersuchung zu unterziehen.
An diesem Beispiel wird deutlich, dass so etwas nicht irgendwo auf der Welt passiert, sondern die Gefahr, sich mit HIV zu infizieren auch in unserer doch mehr ländlichen Gegend besteht. Man kann nur davor warnen, in Bordellen und ähnlichen Einrichtungen ungeschützt seinen Vergnügungen nachzugehen.
Autor: nnzDie Beamten haben gegen die Frau, die eigentlich ein Mann ist und ihre Dienste als Transsexuelle anbietet, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sollte sich ein Freier bei dieser Frau angesteckt haben, handelt es sich strafrechtlich gesehen um eine gefährliche Körperverletzung.
Es ist bekannt, dass die aus Venezuela stammende Transsexuelle zuletzt in Mühlhausen Kontakt zu Freiern hatte. In Zeitungen und im Internet hatte die Frau annonciert, um Kunden anzuwerben. Die Dirnenwohnung befindet sich in der Nähe des Mühlhäuser Bahnhofs.
Der 40-jährige Prostituierte hat in den vergangenen Monaten bundesweit gearbeitet und bot die Dienste unter dem Synonym Transe Bettina an. Freiern, die sexuellen Kontakt mit der Transsexuellen hatten wird dringend empfohlen, sich mit einer Aids-Beratungsstelle in Verbindung zu setzen und sich einer medizinischen Untersuchung zu unterziehen.
An diesem Beispiel wird deutlich, dass so etwas nicht irgendwo auf der Welt passiert, sondern die Gefahr, sich mit HIV zu infizieren auch in unserer doch mehr ländlichen Gegend besteht. Man kann nur davor warnen, in Bordellen und ähnlichen Einrichtungen ungeschützt seinen Vergnügungen nachzugehen.