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Mi, 10:40 Uhr
14.09.2011

Thüringen an der Spitze

Thüringen nahm bei den Gesamtausgaben je Bildungsteilnehmer im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt pro Kopf im Jahr 2008 mit 38 Prozent bundesweit den Spitzenplatz ein. Der Freistaat lag damit nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik zugleich über dem Bundesniveau mit 25 Prozent und dem OECD-Durchschnitt mit 27 Prozent...


Der Anteil der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren mit mindestens einem Abschluss des Sekundarbereichs II (Hochschulzulassungsberechtigung, Abschluss einer Lehrausbildung, einer Berufsfachschule oder Abschluss des Vorbereitungsdienstes für den mittleren Dienst in der öffentlichen Verwaltung) betrug im Jahr 2009 in Thüringen 95 Prozent und lag damit deutlich sowohl über dem OECDDurchschnitt von 73 Prozent als auch über dem Bundesdurchschnitt von 85 Prozent. Der Freistaat lag bundesweit hinter Sachsen (96 Prozent) an zweiter Stelle.

Im Jahr 2009 war das durchschnittliche Alter der Studienanfänger in Deutschland mit 21,2 Jahren höher als im OECD-Durchschnitt (20,5 Jahre). Die Studierenden im Erstsemester mit Erwerb der Hochschulreife in Thüringen oder in Sachsen waren im Durchschnitt mit 20,3 Jahren bundesweit am jüngsten, da hier die Hochschulreife bereits nach einer Regelschulzeit von zwölf Jahren erworben wird.

Am ältesten waren im Durchschnitt die Studienanfänger, die die Hochschulreife in Hamburg (21,8 Jahre), Berlin (21,4 Jahre) und in Schleswig-Holstein (21,4 Jahre) erworben hatten.

Diese und weitere interessante Ergebnisse enthält die heute erschienene Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“ Ausgabe 2011. Die OECD hat bereits gestern ihre Veröffentlichung „Education at a Glance“ (deutsch: „Bildung auf einen Blick“) vorgestellt. Darin werden seit 1992 indikatorbasierte Informationen über die Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der OECD-Staaten und ihrer Partnerländer fortgeschrieben.

Die Broschüre „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“ erscheint zum sechsten Mal und ist eine Ergänzung zur OECD-Publikation. Im föderalen System der Bundesrepublik ist die Bildungspolitik eine der zentralen Kernaufgaben der Länder. Aus diesem Grund werden hier ausgewählte Indikatoren in einer Gliederung nach Ländern dargestellt.

Die Veröffentlichung enthält umfassende Beschreibungen, Analysen und grafische Darstellungen über Bildungsergebnisse und Bildungserträge, die in Bildung investierten Finanz- und Humanressourcen,
über Bildungszugang, Bildungsbeteiligung und Bildungsverlauf, das Lernumfeld und die Organisation
von Schulen.
Autor: nnz

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