Mi, 12:33 Uhr
14.09.2011
Im Reich der Mitte
Noch bis zum 17. September weilt eine Delegation der Stadt Erfurt unter der Leitung von Oberbürgermeister Andreas Bausewein in der chinesischen Partnerstadt Xuzhou. Mitgereist ist auch Thomas Fahlbusch. Er ist Abteilungsleiter für Aus- und Weiterbildung der Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK)...
Die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages soll nun die weitere Zusammenarbeit zwischen der Erfurter Kammer und der IHK Xuzhou vertiefen. Die Wirtschaft der Partnerstadt Xuzhou bietet hervorragende Möglichkeiten, von denen sowohl die Thüringer Unternehmen als auch die Erfurter Bildungsdienstleister profitieren könnten, berichtet Thomas Fahlbusch aus China.
In den vergangenen 20 Jahren hätten sich in der 9,6 Millionen Einwohner zählenden Metropole vor allem die Industriebereiche Baumaschinen, Energie und Lebensmittelherstellung entwickelt. Inzwischen setzten diese Branchen jährlich rund 42 Milliarden Euro um. Namhafte Firmen wie Liebherr oder Thyssen profitierten bereits von den wachsenden geschäftlichen Möglichkeiten.
Mit dem jetzt geschlossenen Kooperationsvertrag wollen die Partnerkammern neue Wege der Zusammenarbeit gehen. Neben dem Ausbau der Handelsbeziehungen stehen dabei vor allem Bildungsthemen auf der Agenda. Die chinesischen Unternehmen schätzen den Qualitätsstandard des deutschen dualen Berufsbildungssystems, unterstreicht Fahlbusch. Im kommenden Jahr würde deshalb erneut eine chinesische Delegation in Erfurt erwartet. Geplant sei dann die Qualifizierung chinesischer Ausbilder und die Vermittlung konkreter Berufsinhalte.
Autor: nnzDie Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages soll nun die weitere Zusammenarbeit zwischen der Erfurter Kammer und der IHK Xuzhou vertiefen. Die Wirtschaft der Partnerstadt Xuzhou bietet hervorragende Möglichkeiten, von denen sowohl die Thüringer Unternehmen als auch die Erfurter Bildungsdienstleister profitieren könnten, berichtet Thomas Fahlbusch aus China.
In den vergangenen 20 Jahren hätten sich in der 9,6 Millionen Einwohner zählenden Metropole vor allem die Industriebereiche Baumaschinen, Energie und Lebensmittelherstellung entwickelt. Inzwischen setzten diese Branchen jährlich rund 42 Milliarden Euro um. Namhafte Firmen wie Liebherr oder Thyssen profitierten bereits von den wachsenden geschäftlichen Möglichkeiten.
Mit dem jetzt geschlossenen Kooperationsvertrag wollen die Partnerkammern neue Wege der Zusammenarbeit gehen. Neben dem Ausbau der Handelsbeziehungen stehen dabei vor allem Bildungsthemen auf der Agenda. Die chinesischen Unternehmen schätzen den Qualitätsstandard des deutschen dualen Berufsbildungssystems, unterstreicht Fahlbusch. Im kommenden Jahr würde deshalb erneut eine chinesische Delegation in Erfurt erwartet. Geplant sei dann die Qualifizierung chinesischer Ausbilder und die Vermittlung konkreter Berufsinhalte.

