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Do, 13:44 Uhr
15.09.2011

Neues aus Berlin (73)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Afgahnistan und stellt fest, 10.000 Tote im Jahr und kein Ende in Sicht.

Der Krieg in Afghanistan beschäftigt weiterhin den Deutschen Bundestag. Bürgerinnen und Bürger haben in 65 Petitionen, darunter eine aus Salisbury/USA, und mehreren hundert Unterschriften den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan gefordert. In seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause hat die Mehrheit aus schwarz-gelber Koalition alle Petitionen abgebügelt.

Kersten Steinke, Mitglied der Bundestagsfraktion DIE LINKE aus Thüringen und selbst Vorsitzende des Petitionsausschusses, hat gegen den Abschluss der Petitionen gestimmt: "Ich trete für das Anliegen der Petenten ein. 10.000 Tote allein im Jahr 2010, darunter 2000 Zivilisten, neun Tote und viele verletzte Soldaten der Bundeswehr und eine Reihe verletzter und toter ziviler Aufbauhelfer sowie Angehöriger humanitärer Entwicklungsorganisationen sind Grund genug, den Krieg endlich und zügig zu beenden."

Die bisherige internationale Wiederaufbaustrategie für Afghanistan ist gescheitert. Der Krieg der NATO in Afghanistan hat das Land nicht stabilisiert, im Gegenteil. Die Kriegskosten belaufen sich derzeit auf 140 Mrd. US-Dollar pro Jahr. Der Krieg kostete allein dem Steuerzahler in Deutschland bisher 18 bis 33 Mrd. Euro (Quelle: DIW).
Dazu Kersten Steinke: "Der derzeitige Einsatz der Bundeswehr hat mit der Absicherung des politischen und wirtschaftlichen Aufbaus in Afghanistan nichts zu tun. Deshalb fordert meine Fraktion DIE LINKE den unverzüglichen Abzug bewaffneter deutscher Streitkräfte aus Afghanistan."
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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