Fr, 23:38 Uhr
16.09.2011
Umzug der Hausmänner
Nun schon zum 19. Mal treffen sich die beiden Hausmänner von Bad Frankenhausen vor dem Rathaus und haben eine ganze Menge Leute im Gefolge. Was die Hausmänner und die übrigen Spießgesellen so in der Stadt treiben, hat kn verfolgt.
Zu erst tritt die Begleitung der Hausmänner vor dem Rathaus an. Die Hausmänner werden durch Landknechte beschützt. Bevor es aber losgeht, werden erst mal Orden verteilt. Der Bürgermeister bekam von Hausmann Andreas, mit bürgerlichem Namen Andreas Ernst den ersten Orden überreicht.
Die weiteren Orden verteilte dann Bürgermeister Matthias Strejc (li.) und als erster bekam der Hauptamtsleiter der Partnerstadt Bad Soden-Allendorf, Christoph Dahlmann einen. Natürlich bekamen dann auch die Landsknechte einen.
Dann verteilte der Bürgermeister je einen Orden an den Fanfarenzug Bad Frankenhausen und auch der freundlichen Polizist bekam einen Orden. Dafür durfte er dann auch an der Spitze des späteren Zuges fahren, noch vor dem Fanfarenzug.
Dann wurde ein ganz wichtiger Orden verliehen, der Alte Sackorden. Den bekommt einer der Hausmänner oder Landsknechte, der 50 Jahre alt geworden war. Bei Hausmann Andreas war das der Fall. Im neuen medialen Jargon würde es heißen, es ist ein Trostpflaster, dass er aus der werbelevanten Zielgruppe der 14 bis 49 jährigen Leute rausgefallen ist.
Natürlich gab es schon mal auf dem Markt vor dem Rathaus zum Einstimmen das erste Lied der beiden Hausmänner, Geralf Jahn und Andreas Ernst. Und was bemerkenswert ist, die Texte ihrer Lieder schreiben sie selbst.
Wer den Umzug der Hausmänner noch nicht kennt, der wird sich fragen, warum ist die ganze Truppe angetreten und warum zieht man durch die Stadt? Hintergrund des Ganzen ist, dass Bad Frankenhausen ja Kurstadt ist. Da hat man viele Gaststätten und Hotels in denen Gäste sitzen. Denen und den Wirten, damit sie es weiter sagen verkündet man, dass der Bauernmarkt eröffnet wurde, dass größte Volksfest in Bad Frankenhausen.
Nach diesem Vorgeplänkel auf dem Markt setzte sich der Zug, angeführt von Polizei und dem Frankenhäuser Fanfarenzug in Bewegung, um gleich am Restaurant Mykonos zu stoppen. Der Wirt wurde vom Bürgermeister mit einem Orden geehrt. Die Hausmänner sangen eines ihrer Lieder und die Landsknechte bildeten den Hintergrundchor. Zum Dank spendete der Wirt ein Bier und ein Schnäpschen und gab dem ganzen Tross noch etwas Verpflegung, damit er auch das nächste Ziel erreicht.
Wieder angeführt von Polizeiauto und Fanfarenzug ziehen die beiden Hausmänner mit dem Bürgermeister und beschützt durch die Landsknechte zur nächsten Gaststätte Zur Quelle, wo sich diese Ritual wiederholte. Frisch gestärkt mit Hackfleischbrötchen, Bier und kleinen Wackelmänner ging es im Wallgraben zum Gasthof & Pension Grabenmühle, wo Kartoffelsalat, Würstchen und so manches Bier durch die Kehlen gingen.
So arbeitete man sich durch ganz Frankenhausen durch. Durch die Rosengasse - "Alter Ackerbürgerhof" über den Anger - Hotel "Thüringer Hof" Erfurter Str. - "Zum Schwan", "Istanbul-Grill" und "Hotel Straube" ging es über die Bornstraße - "Alte Hämmelei" hoch zum Hotel "Residenz". Manchem Landknecht wurde schon so schummerig, dass man befand, der schiefe der Oberkirche steht doch schon waagerecht (ein Teil) bzw. absolut lotrecht (ein Teil).
Schlusspunkt der Kneip-Tour ist der eigentliche Bauernmarkt auf dem Schlossplatz. Und was wurde dort gemacht? Natürlich im Festzelt ein Fass Bier angesteckt und wer dann noch in der Lage war, schwang das Tanzbein.
Ab 10.00 Uhr beginnt morgen der Bauernmarkt und erreicht seinen ersten Höhepunkt mit dem Umzug des Bauernheeres ab 19:00 Uhr durch Bad Frankenhausen.
Autor: khhZu erst tritt die Begleitung der Hausmänner vor dem Rathaus an. Die Hausmänner werden durch Landknechte beschützt. Bevor es aber losgeht, werden erst mal Orden verteilt. Der Bürgermeister bekam von Hausmann Andreas, mit bürgerlichem Namen Andreas Ernst den ersten Orden überreicht.
Die weiteren Orden verteilte dann Bürgermeister Matthias Strejc (li.) und als erster bekam der Hauptamtsleiter der Partnerstadt Bad Soden-Allendorf, Christoph Dahlmann einen. Natürlich bekamen dann auch die Landsknechte einen.
Dann verteilte der Bürgermeister je einen Orden an den Fanfarenzug Bad Frankenhausen und auch der freundlichen Polizist bekam einen Orden. Dafür durfte er dann auch an der Spitze des späteren Zuges fahren, noch vor dem Fanfarenzug.
Dann wurde ein ganz wichtiger Orden verliehen, der Alte Sackorden. Den bekommt einer der Hausmänner oder Landsknechte, der 50 Jahre alt geworden war. Bei Hausmann Andreas war das der Fall. Im neuen medialen Jargon würde es heißen, es ist ein Trostpflaster, dass er aus der werbelevanten Zielgruppe der 14 bis 49 jährigen Leute rausgefallen ist.
Natürlich gab es schon mal auf dem Markt vor dem Rathaus zum Einstimmen das erste Lied der beiden Hausmänner, Geralf Jahn und Andreas Ernst. Und was bemerkenswert ist, die Texte ihrer Lieder schreiben sie selbst.
Wer den Umzug der Hausmänner noch nicht kennt, der wird sich fragen, warum ist die ganze Truppe angetreten und warum zieht man durch die Stadt? Hintergrund des Ganzen ist, dass Bad Frankenhausen ja Kurstadt ist. Da hat man viele Gaststätten und Hotels in denen Gäste sitzen. Denen und den Wirten, damit sie es weiter sagen verkündet man, dass der Bauernmarkt eröffnet wurde, dass größte Volksfest in Bad Frankenhausen.
Nach diesem Vorgeplänkel auf dem Markt setzte sich der Zug, angeführt von Polizei und dem Frankenhäuser Fanfarenzug in Bewegung, um gleich am Restaurant Mykonos zu stoppen. Der Wirt wurde vom Bürgermeister mit einem Orden geehrt. Die Hausmänner sangen eines ihrer Lieder und die Landsknechte bildeten den Hintergrundchor. Zum Dank spendete der Wirt ein Bier und ein Schnäpschen und gab dem ganzen Tross noch etwas Verpflegung, damit er auch das nächste Ziel erreicht.
Wieder angeführt von Polizeiauto und Fanfarenzug ziehen die beiden Hausmänner mit dem Bürgermeister und beschützt durch die Landsknechte zur nächsten Gaststätte Zur Quelle, wo sich diese Ritual wiederholte. Frisch gestärkt mit Hackfleischbrötchen, Bier und kleinen Wackelmänner ging es im Wallgraben zum Gasthof & Pension Grabenmühle, wo Kartoffelsalat, Würstchen und so manches Bier durch die Kehlen gingen.
So arbeitete man sich durch ganz Frankenhausen durch. Durch die Rosengasse - "Alter Ackerbürgerhof" über den Anger - Hotel "Thüringer Hof" Erfurter Str. - "Zum Schwan", "Istanbul-Grill" und "Hotel Straube" ging es über die Bornstraße - "Alte Hämmelei" hoch zum Hotel "Residenz". Manchem Landknecht wurde schon so schummerig, dass man befand, der schiefe der Oberkirche steht doch schon waagerecht (ein Teil) bzw. absolut lotrecht (ein Teil).
Schlusspunkt der Kneip-Tour ist der eigentliche Bauernmarkt auf dem Schlossplatz. Und was wurde dort gemacht? Natürlich im Festzelt ein Fass Bier angesteckt und wer dann noch in der Lage war, schwang das Tanzbein.
Ab 10.00 Uhr beginnt morgen der Bauernmarkt und erreicht seinen ersten Höhepunkt mit dem Umzug des Bauernheeres ab 19:00 Uhr durch Bad Frankenhausen.


























































