Di, 08:26 Uhr
20.09.2011
Doppelter Nutzen
In Roßleben sind innovative Sozialprojekte der Arbeiterwohlfahrt und der Kommune sowie des Kreisjugendrings auf den Weg gebracht – mit doppeltem Nutzen für Bürger der Stadt und ihres Umlandes, so die Meldung, die kn aus der Stadtverwaltung Roßleben erreichte...
Die Stadt will den ehemaligen Grundschulhort zum soziokulturellen Zentrum umgestalten – mit dem Kreisjugendring als Partner. Die Arbeiterwohlfahrt konzipiert den Umbau der Grundschule zum seniorengerechten Wohngebäude. Zwar müssen im ehemaligen Roßlebener Schulhort und in der Grundschule die Regelschüler noch fünf Monate lang die Schulbänke (im wahrsten Wortsinn!) drücken. Doch mit Fertigstellung des 1. Bauabschnittes des Regelschulprojektes Anfang Oktober kommt der Rückkehrtermin in die neuen Klassenräume – jedoch ohne Turnhalle! – von Schülern, Eltern und Lehrern ersehnt, langsam näher.
Grundschule und Hort werden nach dem Regelschulauszug wieder ohne Nutzung dahindämmern – gleich anderen das Stadtzentrum prägenden Gebäuden – Kali-Lehrlingsheim und ehemalige Kinderkrippe.
Für das stadteigene Grundschulgrundstück rechtzeitig ein Nachnutzungskonzept zu erarbeiten, ist Aufgabe der Stadtverwaltung. Für diesbezügliche Überlegungen bilden Stadtentwicklungskonzept, demografische Vorausschau und kommunale Investitionskraft die Grundlage. Es lag nahe, sich nach geeigneten Projektpartnern umzusehen. Entsprechende Sondierungen ergaben, dass sich städtische Zukunftszenarien mit den Plänen zweier, in der Stadt aktiver sozialer Träger treffen: Kreisjugendring und Arbeiterwohlfahrt. Letztere will moderne, seniorengerechte Wohnungen schaffen. Der Kreisjugendring seinerseits strebt an, das soziale Betreuungsnetz in unserer Stadt enger zu knüpfen. Dazu soll im Hortgebäude ein innovatives soziokulturelles Zentrum mit Stadtbibliothek und Gesellschaftsräumen entstehen.
Angebote für Freizeit, Begegnung, Veranstaltungen, Beratung, Vereinsaktivitäten und Festlichkeiten stehen Bürgern der Stadt und des Umlandes offen. Kürzlich haben Vertreter der Stadt, Arbeiterwohlfahrt und Kreisjugendring das Seniorenwohnprojekt und das soziokulturelle Zentrum dem Fördermittelreferat im Landesverwaltungsamt vorgestellt. Das Referat hat die Projekte und deren innovativen Ansatz begrüßt. Die Unterlagen werden z. Z. geprüft.
Rainer Heuchel
Bürgermeister
Autor: khhDie Stadt will den ehemaligen Grundschulhort zum soziokulturellen Zentrum umgestalten – mit dem Kreisjugendring als Partner. Die Arbeiterwohlfahrt konzipiert den Umbau der Grundschule zum seniorengerechten Wohngebäude. Zwar müssen im ehemaligen Roßlebener Schulhort und in der Grundschule die Regelschüler noch fünf Monate lang die Schulbänke (im wahrsten Wortsinn!) drücken. Doch mit Fertigstellung des 1. Bauabschnittes des Regelschulprojektes Anfang Oktober kommt der Rückkehrtermin in die neuen Klassenräume – jedoch ohne Turnhalle! – von Schülern, Eltern und Lehrern ersehnt, langsam näher.
Grundschule und Hort werden nach dem Regelschulauszug wieder ohne Nutzung dahindämmern – gleich anderen das Stadtzentrum prägenden Gebäuden – Kali-Lehrlingsheim und ehemalige Kinderkrippe.
Für das stadteigene Grundschulgrundstück rechtzeitig ein Nachnutzungskonzept zu erarbeiten, ist Aufgabe der Stadtverwaltung. Für diesbezügliche Überlegungen bilden Stadtentwicklungskonzept, demografische Vorausschau und kommunale Investitionskraft die Grundlage. Es lag nahe, sich nach geeigneten Projektpartnern umzusehen. Entsprechende Sondierungen ergaben, dass sich städtische Zukunftszenarien mit den Plänen zweier, in der Stadt aktiver sozialer Träger treffen: Kreisjugendring und Arbeiterwohlfahrt. Letztere will moderne, seniorengerechte Wohnungen schaffen. Der Kreisjugendring seinerseits strebt an, das soziale Betreuungsnetz in unserer Stadt enger zu knüpfen. Dazu soll im Hortgebäude ein innovatives soziokulturelles Zentrum mit Stadtbibliothek und Gesellschaftsräumen entstehen.
Angebote für Freizeit, Begegnung, Veranstaltungen, Beratung, Vereinsaktivitäten und Festlichkeiten stehen Bürgern der Stadt und des Umlandes offen. Kürzlich haben Vertreter der Stadt, Arbeiterwohlfahrt und Kreisjugendring das Seniorenwohnprojekt und das soziokulturelle Zentrum dem Fördermittelreferat im Landesverwaltungsamt vorgestellt. Das Referat hat die Projekte und deren innovativen Ansatz begrüßt. Die Unterlagen werden z. Z. geprüft.
Rainer Heuchel
Bürgermeister