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Mi, 13:28 Uhr
21.09.2011

Neues aus Berlin (75)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Riester-Rente und stellt fest, geriestert und doch draufgezahlt?.

Eine Petition aus Chemnitz hat in der heutigen Petitionsausschusssitzung am Mittwoch (21. September) eine Überweisung an die Bundesregierung geschafft. Darin werden die steuerlich geförderten Altersvorsorgeprodukte zur Erlangung der „Riester-Rente“ kritisiert.

Die Bundesregierung wird nun aufgefordert, dass private Altersvorsorgeverträge der Versicherer wie die so genannte „Riesterrente“ deutlich mehr Transparenz in den Angeboten und der Rendite für die Verbraucherinnen und Verbraucher aufweisen sollen.

Kersten Steinke, Thüringer Abgeordnete der LINKS-Fraktion aus dem Wahlkreis 191 (Kyffhäuserkreis, Landkreis Sömmerda und Kreis Weimarer Land), kritisiert, dass „der Markt für Vorsorgeprodukte mit Riester-Zertifikat fast unüberschaubar ist. Konditionen und zu erwartende Auszahlungsbeträge lassen sind nur schwer oder gar nicht abschätzen. Darüber hinaus stellt die Riester-Rente eine Konkurrenz zur staatlichen Rente dar, die im Gegensatz zu privaten Anlagemodellen krisenfest ist und bei Einbeziehung von Beamten, Politikern und Selbständigen dem demografischen Wandel trotzen könnte.“
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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