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Mo, 08:36 Uhr
26.09.2011

Im Rausch des Flamenco

Spanien ist ein sonnenverwöhntes Land, das uns mit seinem guten Cherry, den Stierkämpfen und Flamenco in Erinnerung bleibt. Dthin versetzt fühlt man sich bei dieser Schau, die Sie nicht verpassen sollten...

Im Rausch des Flamenco (Foto: Stadt Artern) Im Rausch des Flamenco (Foto: Stadt Artern)

Doch muss man nicht immer eine lange Reise unternehmen, um all diese Vorzüge genießen zu können. Denn am Samstag, dem 15. Oktober werden die Tänzerin Sabine Jordan, der Gitarrist Antonio de Cádiz und der Percussionist Johannes Doschew im Rathaus Atern zu erleben sein. In dem um 19.00 Uhr beginnenden Konzert zeigen die Künstler auf beeindruckende Weise, welche Vielfalt die andalusische Musikkultur hervor gebracht hat. An diesem Abend möchte das Trio ihr Publikum mit Flamenco-Tänzen verzaubern, die als die ausdrucksstärksten Formen der südspanischen Musikkultur gelten.

Im Rausch des Flamenco (Foto: Stadt Artern) Im Rausch des Flamenco (Foto: Stadt Artern) In atemberaubenden Choreographien wechseln hier grazile und stolze Körperbewegungen mit lockenden Kastagnettenklängen und anmutigem Fächerspiel. Die typischen Staccati der Füße setzen die rhythmischen Akzente dieser spanischen Musik eindruckvoll in Szene. Mit Antonio de Cádiz und
Johannes Doschew hat die international renommierte Flamencotänzerin Sabine Jordan zwei perfekte Begleiter gefunden, die das Publikum auch solistisch von ihrem Können überzeugen.

Der Abend verspricht ein Konzert von besonderer Art zu werden, da die Vollblutkünstler ein Programm bieten, welches alle Facetten des Flamenco wirkungsvoll widerspiegelt.
Karten für das Konzert zum Preis von 15,- EUR erhalten Sie in der Touristinformation Artern und unter der Rufnummer 0361 – 66 010 11.
Fantasia Flamenca

Hintergrund
Flamenco ist die Musik der Andalusier und Zigeuner in Südspanien. Die fast achthundert Jahre dauernde Besetzung der Iberischen Halbinsel durch die Mauren reichte bis ins 15. Jahrhundert, genauer bis 1492. Die Spanier wurden jedoch nicht rücksichtslos unterdrückt sondern behielten weitgehende Autonomie. Welche Früchte diese Koexistenz von Arabern und Iberiern trug, zeigt sich heute noch eindrucksvoll in der Architektur Spaniens. Hörbares Ergebnis ist der Flamenco.

Im »cante flamenco«, dem Gesang der Andalusier finden sich einige Merkmale der arabischen Musik wieder. Ganz besonders charakteristisch sind dessen melismatische Verzierungen und Vierteltonabstände, wie sie häufig in der Musik des nahen Ostens und Nordafrikas zu finden sind. Insbesondere die »Gitanos« bedienten sich seiner, um ihren Schmerz, Wut, Stolz oder leidenschaftliche Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

So hat die weit verbreitete Auffassung, dass Flamenco immer in Verbindung mit Kastagnetten und Gitarren zu bringen ist, erst seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts seine Berechtigung. Dies aber um so mehr, da einige Vertreter der spanischen Gitarre weltweit grandiose Erfolge feierten und den klassisch-spanischen Gitarristen den Rang abliefen.
Autor: khh

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