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Mi, 12:37 Uhr
28.09.2011

Thüringer Wirtschaft glänzt

Das Bruttoinlandsprodukt für Thüringen, das heiß der Wert, der im Inland produzierten Güter und geleisteten Dienste, stieg nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Halbjahr 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum real um 4,1 Prozent. Und was sagt die IHK dazu?


Damit liegt der Freistaat sowohl über dem gesamtdeutschen Durchschnitt (3,9 Prozent) als auch dem der neuen Bundesländer einschließlich Berlin (3,2 Prozent).

„Die aktuellen Zahlen belegen, dass die Thüringer Wirtschaft sich bislang als äußerst robust erwiesen hat. Von den Auswirkungen der Schuldenkrise und den Turbulenzen an den Finanzmärkten haben sich die Unternehmer erfreulicherweise kaum beeindrucken lassen“, erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Zu einem Großteil sei das Wachstum der guten Geschäftslage in den Industriebetrieben zu verdanken. Aber auch das Baugewerbe hätte im ersten Halbjahr 2011 ein Umsatzplus verbucht und damit zum Aufschwung beigetragen.

„Entscheidend für die konjunkturelle Entwicklung ist, dass nicht nur das Auslandsgeschäft boomt, sondern inzwischen auch die Binnennachfrage eine wichtige Stütze ist“, betont der IHK-Chef. Damit könne auch für die zweite Jahreshälfte mit einem deutlichen Wachstum gerechnet werden.

„Allerdings ist nicht alles nur eitel Sonnenschein“, gibt Grusser zu bedenken. Viele Unsicherheitsfaktoren beeinflussten die eine oder andere Unternehmerentscheidung bei künftigen Investitionen. Schließlich wären die Folgen der aktuellen Krisenerscheinungen im Moment kaum abschätzbar.
Autor: nnz

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