Mi, 08:31 Uhr
12.10.2011
St. Günther -Tag 2011 in Thüringen
Der 9- Oktober - Sonnenherbstsonntag mit vielen Gästen und Pilgern an der Klosteranlage Göllingen. Die Plätze reichten nicht aus. Zu diesem Ereignis erreichte kn folgender Bericht...
Am Sonntag, dem 9. Oktober, hatte die Herbstsonne noch einmal ihr Bestes gegeben. Zumindest über der Klosteranlage Göllingen schien den ganzen Tag ein Licht, das die bunte Herbstlandschaft an der Wipper erstrahlen ließ.
Seit dem Vormittag kamen Besucher zum Kloster, in der Reihenfolge dichter als sonst, wie Frau Peyer vom Betreuerteam berichtete. Da zeitgleich die Vorbereitungen zur St.-Günther-Feier anliefen, hatten Nachmittagsgäste den Vorteil, noch mit Kaffee und frischem Kuchen bewirtet zu werden.
Zu dieser Zeit füllten sich auch langsam die Parkplätze an der Klosteranlage und im Ort:
Die romanische Krypta war zu Ehren des Ortsheilgen geschmückt.
Um 17.00 Uhr begann im überfüllten Turmsaal die feierliche Vesperandacht zu Ehren des Thüringer Heiligen und Klostergründers Günther von Käfernburg-Schwarburg. Es waren mehr als 110 Pilger und Gäste gekommen, nicht alle fanden Sitzplätze und so wurden die Treppen zum Turmgeschoß als Sitzgelegenheiten genutzt. Festlich geschmückt war der Saal mit herbstlichen Blumen und Gewächsen aus den Gärten der Göllinger Frauen, die die Besucher und das Gelände betreuen Die St.-Gunther-Kerze, geweiht vom Kölner Kardinal Meißner, brannte.
Der Ökumenische Chor stimmte ein, und die Gesänge der Mönche erklangen im Wechsel, auch mitgesungen von den Benediktinern des Klosters Werningshausen, die zur Andacht herzlich begrüßt wurden.
Von drei Geistlichen Herren, den Ortspfarrern Günther Albrecht, Sondershausen und Pfarrer Johannes Preiß aus Bad Frankenhausen sowie Dompfarrer Richard Hentrich aus Nordhausen wurde die Andacht geleitet. Pfarrer Günther Albrecht begrüßte alle Anwesenden aus den Katholischen und evangelischen Gemeinden und eben auch weitere Teilnehmer, konfessionslos und interessiert.
Weitere Priester waren anwesend, und der Einzugbereich der Pilgerschar zeigte, das nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung die Mitfeiernden gekommen waren. Bad Frankenhausen, Sondershausen, Greußen, Sömmerda und Roßleben waren ebenso vertreten wie Erfurt, Weimar, Rudolstadt und Worbis. Besonders herzlich waren die treuen Pilger aus Nordhausen begrüßt und die Eichfelder Gäste.
Pfarrer Albrecht gratulierte allen, die den Namen Günther tragen zum Namenstag und trug dazu eine Betrachtung zum Sinn des Namenstagsgedenken vor, das Herr Pfarrer Wieg, der einen Gruß aus dem Kloster Alexanderdorf bei Berlin sandte.
Weitere Grüße lagen vor, die aus Politik und Kirche kamen, wie z.B. vom Abtprimas aller Benediktiner aus Rom oder vom Ortsbischof Dr. Wanke aus Erfurt.
Mit einem Brückenschlag gingen Grüße hin und her zum St.-Gunther-Tag-Feier in den Orten Dobra Woda in Tschechien und besonders in Rinchnach in Bayern. Dort war am heutigen Tag mit einem festlichen Gottesdienst das Festjahr beendet worden, das an die Gründung des Ortes Rinchnach durch den Thüringer Günther erinnerte. Als Vertreter der St.-Günther-Initiative Göllingen war Monsignore Frühmorgen aus Würzburg dort dabei.
Hier im Klostersaal hatte Pfarrer Albrecht mit Bildern und Filmen in einer Betrachtung einen Rückblick auf die Pilgerreise nach Rinchnach im Sommer diesen Jahres geben können.
Dank und Bitte waren Inhalt des zweiten Teils der Vesper. Das feierliche Magnificat erklang und Chor wie versammelte Gemeinde stimmten ein in das St.-Gunther-Lied, das mittlerweile alle St.-Günther-Orte verbindet und aus der Feder von Monsignore Frühmorgen stammt.
Nach der Vesperandacht war Zeit zur Begegnung, Besichtigung und Information, die unter anderem auch die Frage betraf, wie sich die bauliche Gestaltung zu den Forschungsgrabungen entwickeln wird, zumal sich erneut zeigte, das die Räumlichkeiten der Krypta und des Turmsaales nicht immer ausreichen.
Doch waren alle eingeladen zum zweiten Teil des Festtages in Göllingen, dem mittlerweile obligatorischen St.-Günther-Schmaus. Dies nicht ohne vorher allen gedankt zu haben, die zum Gelingen des Festes beitrugen: Dem Chor mit Chorleiter, dem Techniker Stefan Gries, den emsigen Frauen, die für Blumenschmuck und das Essen zur nachfolgenden Tafel sorgten. Diesmal waren die besonderen kulinarischen Leckerbissen neben den sonstigen handfesten Speisen des Herbstes ortsübliche Thüringer Birnen- und Kürbis-Pfanne sowie schlesisches. In der nachbarschaftlich gelegenen Jugendbegegnungsstätte des Fördervereines der Klosterruine war kaum Platz für alle. Dennoch fand jeder einen Essplatz. Nach Stunden fröhlichen Beisammenseins leerten sich die ebenfalls überfüllten Parkplätze und alle traten den Heimweg an, voll mit Eindrücken an ein Fest, das sicher noch in Erinnerung bleibt.
Text und Foto: G. F. Chmielus
Autor: khhAm Sonntag, dem 9. Oktober, hatte die Herbstsonne noch einmal ihr Bestes gegeben. Zumindest über der Klosteranlage Göllingen schien den ganzen Tag ein Licht, das die bunte Herbstlandschaft an der Wipper erstrahlen ließ.
Seit dem Vormittag kamen Besucher zum Kloster, in der Reihenfolge dichter als sonst, wie Frau Peyer vom Betreuerteam berichtete. Da zeitgleich die Vorbereitungen zur St.-Günther-Feier anliefen, hatten Nachmittagsgäste den Vorteil, noch mit Kaffee und frischem Kuchen bewirtet zu werden.
Zu dieser Zeit füllten sich auch langsam die Parkplätze an der Klosteranlage und im Ort:
Die romanische Krypta war zu Ehren des Ortsheilgen geschmückt.
Um 17.00 Uhr begann im überfüllten Turmsaal die feierliche Vesperandacht zu Ehren des Thüringer Heiligen und Klostergründers Günther von Käfernburg-Schwarburg. Es waren mehr als 110 Pilger und Gäste gekommen, nicht alle fanden Sitzplätze und so wurden die Treppen zum Turmgeschoß als Sitzgelegenheiten genutzt. Festlich geschmückt war der Saal mit herbstlichen Blumen und Gewächsen aus den Gärten der Göllinger Frauen, die die Besucher und das Gelände betreuen Die St.-Gunther-Kerze, geweiht vom Kölner Kardinal Meißner, brannte.
Der Ökumenische Chor stimmte ein, und die Gesänge der Mönche erklangen im Wechsel, auch mitgesungen von den Benediktinern des Klosters Werningshausen, die zur Andacht herzlich begrüßt wurden.
Von drei Geistlichen Herren, den Ortspfarrern Günther Albrecht, Sondershausen und Pfarrer Johannes Preiß aus Bad Frankenhausen sowie Dompfarrer Richard Hentrich aus Nordhausen wurde die Andacht geleitet. Pfarrer Günther Albrecht begrüßte alle Anwesenden aus den Katholischen und evangelischen Gemeinden und eben auch weitere Teilnehmer, konfessionslos und interessiert.
Weitere Priester waren anwesend, und der Einzugbereich der Pilgerschar zeigte, das nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung die Mitfeiernden gekommen waren. Bad Frankenhausen, Sondershausen, Greußen, Sömmerda und Roßleben waren ebenso vertreten wie Erfurt, Weimar, Rudolstadt und Worbis. Besonders herzlich waren die treuen Pilger aus Nordhausen begrüßt und die Eichfelder Gäste.
Pfarrer Albrecht gratulierte allen, die den Namen Günther tragen zum Namenstag und trug dazu eine Betrachtung zum Sinn des Namenstagsgedenken vor, das Herr Pfarrer Wieg, der einen Gruß aus dem Kloster Alexanderdorf bei Berlin sandte.
Weitere Grüße lagen vor, die aus Politik und Kirche kamen, wie z.B. vom Abtprimas aller Benediktiner aus Rom oder vom Ortsbischof Dr. Wanke aus Erfurt.
Mit einem Brückenschlag gingen Grüße hin und her zum St.-Gunther-Tag-Feier in den Orten Dobra Woda in Tschechien und besonders in Rinchnach in Bayern. Dort war am heutigen Tag mit einem festlichen Gottesdienst das Festjahr beendet worden, das an die Gründung des Ortes Rinchnach durch den Thüringer Günther erinnerte. Als Vertreter der St.-Günther-Initiative Göllingen war Monsignore Frühmorgen aus Würzburg dort dabei.
Hier im Klostersaal hatte Pfarrer Albrecht mit Bildern und Filmen in einer Betrachtung einen Rückblick auf die Pilgerreise nach Rinchnach im Sommer diesen Jahres geben können.
Dank und Bitte waren Inhalt des zweiten Teils der Vesper. Das feierliche Magnificat erklang und Chor wie versammelte Gemeinde stimmten ein in das St.-Gunther-Lied, das mittlerweile alle St.-Günther-Orte verbindet und aus der Feder von Monsignore Frühmorgen stammt.
Nach der Vesperandacht war Zeit zur Begegnung, Besichtigung und Information, die unter anderem auch die Frage betraf, wie sich die bauliche Gestaltung zu den Forschungsgrabungen entwickeln wird, zumal sich erneut zeigte, das die Räumlichkeiten der Krypta und des Turmsaales nicht immer ausreichen.
Doch waren alle eingeladen zum zweiten Teil des Festtages in Göllingen, dem mittlerweile obligatorischen St.-Günther-Schmaus. Dies nicht ohne vorher allen gedankt zu haben, die zum Gelingen des Festes beitrugen: Dem Chor mit Chorleiter, dem Techniker Stefan Gries, den emsigen Frauen, die für Blumenschmuck und das Essen zur nachfolgenden Tafel sorgten. Diesmal waren die besonderen kulinarischen Leckerbissen neben den sonstigen handfesten Speisen des Herbstes ortsübliche Thüringer Birnen- und Kürbis-Pfanne sowie schlesisches. In der nachbarschaftlich gelegenen Jugendbegegnungsstätte des Fördervereines der Klosterruine war kaum Platz für alle. Dennoch fand jeder einen Essplatz. Nach Stunden fröhlichen Beisammenseins leerten sich die ebenfalls überfüllten Parkplätze und alle traten den Heimweg an, voll mit Eindrücken an ein Fest, das sicher noch in Erinnerung bleibt.
Text und Foto: G. F. Chmielus

