Sa, 11:05 Uhr
22.10.2011
Optimistisch
IHK-Information: Kyffhäuserkreis - stabile Geschäftslage stimmt Unternehmen optimistisch. Hier kn mit den Einzelheiten...
Auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr blicken die Unternehmen des Kyffhäuserkreises. Branchenübergreifend beurteilen immerhin 91 % die gegenwärtige Geschäftslage mit gut bis befriedigend, lediglich 9 % gehen von pessimistischen Erwartungen aus.
Die aktuellen Industriedaten bestätigen diesen Positivtrend. Der Umsatz je Beschäftigten stieg bei den Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um 32,6 %, was eine Verdoppelung zum Thüringer Durchschnitt bedeutet. Fast gleiches Niveau (27,4 %) erreicht der Auslandsumsatz, während die Beschäftigtenzahlen um 4 % stiegen.
Der Blick in die Zukunft versprüht gedämpften Optimismus, hier haben 4 % ungünstigere Erwartungen. Während 26 % eine günstigere Prognose waren, pegelt sich das Gros mit 71 % auf unveränderter Tendenz ein. 95 % der Unternehmen gehen von gleichbleibenden und steigenden Beschäftigtenzahlen aus, nur 5 % rechnen mit Personalreduzierungen.
Die Investitionsabsichten hingegen haben sich etwas eingetrübt. Waren es im Vorjahr noch fast 90 % mit gleichem bzw. erhöhtem Investitionsbedarf, so sind es gegenwärtig knapp 70 %.Obwohl die Beschäftigtenzahlen, Investitionsabsichten sowie die Auftrags- und Ertragslage kaum Anlass zur Sorge geben, steigt die Skepsis über den weiteren Konjunkturverlauf. Belastungen, wie die nicht gelöste Euroschuldenkrise sowie steigende Rohstoffpreise, verunsichern derzeit nicht nur Unternehmen, sondern auch die Verbraucher.
Trotz zunehmender Nervosität gilt es jetzt, politisch richtige Entscheidungen zu treffen, um gezielt gegenzusteuern und die Gefahr einer Rezession zu vermeiden.
Udo Rockmann
Leiter Regionales Service-Center
Autor: khhAuf ein erfolgreiches erstes Halbjahr blicken die Unternehmen des Kyffhäuserkreises. Branchenübergreifend beurteilen immerhin 91 % die gegenwärtige Geschäftslage mit gut bis befriedigend, lediglich 9 % gehen von pessimistischen Erwartungen aus.
Die aktuellen Industriedaten bestätigen diesen Positivtrend. Der Umsatz je Beschäftigten stieg bei den Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um 32,6 %, was eine Verdoppelung zum Thüringer Durchschnitt bedeutet. Fast gleiches Niveau (27,4 %) erreicht der Auslandsumsatz, während die Beschäftigtenzahlen um 4 % stiegen.
Der Blick in die Zukunft versprüht gedämpften Optimismus, hier haben 4 % ungünstigere Erwartungen. Während 26 % eine günstigere Prognose waren, pegelt sich das Gros mit 71 % auf unveränderter Tendenz ein. 95 % der Unternehmen gehen von gleichbleibenden und steigenden Beschäftigtenzahlen aus, nur 5 % rechnen mit Personalreduzierungen.
Die Investitionsabsichten hingegen haben sich etwas eingetrübt. Waren es im Vorjahr noch fast 90 % mit gleichem bzw. erhöhtem Investitionsbedarf, so sind es gegenwärtig knapp 70 %.Obwohl die Beschäftigtenzahlen, Investitionsabsichten sowie die Auftrags- und Ertragslage kaum Anlass zur Sorge geben, steigt die Skepsis über den weiteren Konjunkturverlauf. Belastungen, wie die nicht gelöste Euroschuldenkrise sowie steigende Rohstoffpreise, verunsichern derzeit nicht nur Unternehmen, sondern auch die Verbraucher.
Trotz zunehmender Nervosität gilt es jetzt, politisch richtige Entscheidungen zu treffen, um gezielt gegenzusteuern und die Gefahr einer Rezession zu vermeiden.
Udo Rockmann
Leiter Regionales Service-Center
