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Mo, 14:57 Uhr
24.10.2011

Rücksicht hat Vorfahrt

Die Deutsche Verkehrswacht betrachtet die aktuelle Entwicklung der Unfallzahlen mit Sorge. Eine erschreckende Entwicklung hat nicht nur die Zahl der getöteten motorisierten Verkehrsteilnehmer genommen, sondern auch die Zahl der getöteten Fußgänger. Hier die Einzelheiten...

Von Januar bis Juli 2011 kamen 297 Fußgänger im Straßenverkehr ums Leben. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist das eine Steigerung von 24,8 Prozent.

Sowohl innerorts wie außerorts kamen im bisherigen Jahresverlauf deutlich mehr Fußgänger ums Leben als im Jahr 2010. Die Deutsche Verkehrswacht ruft alle Verkehrsteilnehmer zu besonderer Rücksichtnahme und vorsichtiger Fahrweise auf. Gerade die hohe Zahl der Verkehrstoten außerorts zeigt, wie unfallträchtig die Mobilität auf Landstraßen ist.

„Rücksicht hat immer Vorfahrt“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Egal, wo Sie unterwegs sind: Fahren Sie immer vorausschauend und bremsbereit. Rechnen Sie immer mit dem Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer und verzichten Sie im Zweifel auf Ihr ‚Recht‘. Die Unfallzahlen zeigen, dass Sie auch auf Landstraßen jederzeit auf schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger gefasst sein müssen.“

Obwohl es von Januar bis August 2011 mehr Unfalltote als im entsprechenden Vorjahreszeitraum gegeben hat, hofft die Deutsche Verkehrswacht für den weiteren Jahresverlauf auf eine günstigere Entwicklung. Bodewig: „Viele tödliche Unfälle sind vermeidbar. Gegenseitige Rücksichtnahme hilft, gefährliche Situationen bereits im Voraus zu vermeiden.“

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen im Jahr 2011 von Januar bis August 2.546 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es 2.399 Personen. Besonders die Zahl der getöteten Fußgänger hat zugenommen. Innerorts starben von Januar bis Juli 2011 mit 204 Personen 33 Fußgänger mehr als 2010. (plus 19,3 Prozent) Außerorts kamen von Januar bis Juli 2011 93 Fußgänger ums Leben, das sind 26 mehr als in 2010. (plus 38,8 Prozent).
Autor: khh

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