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Do, 11:36 Uhr
27.10.2011

Vorsicht Zahlenspielerei

Ministerin Marion Walsmann: Bundeswehrpräsenz in Thüringen bleibt über dem Bundesdurchschnitt, so die gestrige Meldung aus Erfurt. Aber Statistik ist so eine Sache..

Die Bundeswehr wird auch weiterhin im Bundesvergleich überdurchschnittlich in Thüringen präsent bleiben." Darauf wies die Chefin der Thüringer Staatskanzlei, Ministerin Marion Walsmann, heute nach Bekanntgabe der neuen Stationierungspläne der Bundeswehr hin.
"Nach Umsetzung des heute vorgestellten Stationierungskonzeptes wird es in Thüringen 2,8 Bundeswehr-Dienstposten pro 1.000 Einwohner geben. Der Bundesdurchschnitt liegt nach dem neuen Konzept bei 2,4 Dienstposten/1000 Einwohner" erläuterte die Ministerin.


Bis auf einen blieben alle großen Standorte in Thüringen weitgehend erhalten. "Erfurt wird mit dem neuen Logistikkommando sogar mehr Dienstposten bekommen als vorher", stellte Walsmann heraus.

Schmerzlich seien die Reduktion in Mühlhausen und die Auflösung des Standortes Ohrdruf. Hier werden die Landesregierungen auf der morgen in Lübeck beginnenden Ministerpräsidentenkonferenz mit dem Bund über Ausgleichsmaßnahmen sprechen“, so die Ministerin.

Die Staatskanzlei habe zudem bereits heute den Kontakt zu den betroffenen Bürgermeistern gesucht, berichtete die Staatskanzlei-Chefin.

Als befremdlich bezeichnete Walsmann die Kritik aus den Reihen des Koalitionspartners an den Standortplänen der Bundeswehr. Wer auch immer sich hierzu zu Wort melde, werde erklären müssen, warum die SPD so wenig im Kampf für die Thüringer Standorte getan habe, stellte die Ministerin fest.


Soweit die Pressemeldung aus dem Thüringer Europaministerium. Aber Vorsicht mit solchen Zahlenspielereien, denn auf den Kyffhäuserkreis dürfen wir das nicht umrechnen, dann kommt man in "Teufelsküche". Wenn die Strukturreform umgesetzt ist, hat der Kyffhäuserkreis dann 1.270 ständige Dienstposten. Bei 81.449 Einwohnern (31.12.2010) ergibt sich für den Kyffhäuserkreis eine Zahl von 15,59 Dienstposten / 1.000 Einwohner! Und da sind nur die ständigen Dienstposten enthalten. Die Zahl erhöht sich auf rund 20 Dienstposten / 1.000 Einwohner, wenn die vom Landrat Peter Hengstermann prognostizierten rund 500 zeitweiligen Dienstposten hinzurechnet, die bei der Bundeswehr in Sondershausen Fahrtraining bekommen sollen.

Sicher ist das alles nur Zahlenspielerei, aber andere Landkreis ohne Bundeswehrpräsenz schauen da schon etwas scheel Richtung Kyffhäuser. Darüber müssen wir uns bewusst werden.
Autor: khh

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