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Di, 14:00 Uhr
01.11.2011

Neues aus Berlin (89)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (CDU) zum Thema: „ Tunesien“ und stellt fest, die Wahlergebnisse haben mehr als verblüfft.

Gestern wurden die Wahlergebnisse in Tunesien bekannt. Danach entstand großes Staunen. Die islamistische Partei erhielt 41,47 %. Die liberal-demokratische Partei, die als zweitstärkste galt, landete auf Platz 5 deutlich im einstelligen Bereich. Bei den Islamisten hatte man mit ca. 20 % gerechnet.

So ist es oft, wenn man aus dem Bauch heraus formuliert, wo die Mehrheit steht. Abgeordnete haben auf diese Weise mit Anfechtungen und Zweifeln zu kämpfen.

Was das Ergebnis bedeutet, kann niemand sagen. Eigentlich hatten wir alle auf eine erfrischende, unbelastete, demokratische Entwicklung gehofft und den strengen, islamischen Einfluss für abnehmend gehalten. In der Betrachtung des Landes gewinnen die einigermaßen modernen Städte regelmäßig zu viel Gewicht. Die ärmere Landbevölkerung tickt eben anders, so erste Analysen.

Bei den Wahlen in der DDR und bei der Wiedervereinigung war es doch ähnlich. Erst der Wahlgang hat die wahren Kräfteverhältnisse gezeigt.
Johannes Selle
Autor: khh

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