Mi, 17:05 Uhr
09.11.2011
An Pogromnacht erinnert
Auch auf dem jüdischen Friedhof von Sondershausen gedachter man der Opfer der Reichspogromnacht vor 73 Jahren und legte Kränze und Blumen nieder.
Im Vorfeld des heutigen Tages sagte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU): Erinnerungen an den 9. November wach halten
Der 9. November ist ein großer Tag der deutschen Geschichte, ein Tag, an dem Erinnerungen dominieren. Wir blicken zurück auf zwei Ereignisse, die so verschieden und doch so folgenreich für die deutsche und internationale Geschichte waren. Es sind schmerzhafte Erinnerungen an die grauenvollen Verbrechen an den jüdischen Mitbürgern und die gleichzeitige Ohnmacht von Menschen, gewachsen aus Wegsehen, aus Unterlassen, aus Nichtstun. Und es sind freudige Erinnerungen an einen der glücklichsten Tage in der deutschen Geschichte und an die Macht von Demokraten in ihrem Streben nach Freiheit, Demokratie und Menschenrechten. Das sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 und der Maueröffnung am 9. November 1989.
Der 9. November ist ein tragisches deutsches Datum, so die Ministerpräsidentin. Wir erinnern an die Nacht vor 73 Jahren, in der auch in Thüringen die Synagogen brannten, jüdische Friedhöfe geschändet, Geschäfte geplündert, demoliert und tausende Menschen deportiert worden sind. Wir gedenken der Opfer der Novemberpogrome, jener Verbrechen, die eine neue Dimension der Grausamkeit markierten.
Auch die Stadt Sondershausen gedachte der Opfer der Reichspogromnacht. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), die Stadtratvorsitzende Dr. Christine Kietzer (CDU) und die 1. Beigeordnete der Bürgermeisters, Cornelia Kraffzick (SPD) legten einen Kranz nieder.
Blumen legten Vertreter der Partei Die Linken mit Kreissprecherin Beatrice Ritzke und Lehrer und Schülerin der Klasse 10b des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Sondershausen.
In seinen Worten an die Gedenkenden sagte Bürgermeister Kreyer, sicher gibt es schon seit Jahrtausenden Judenhass, dass entschuldigt aber nicht, was an Gräueltaten unter Naziherrschaft angerichtet wurde.
An Pogromnacht erinnert
Autor: khhIm Vorfeld des heutigen Tages sagte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU): Erinnerungen an den 9. November wach halten
Der 9. November ist ein großer Tag der deutschen Geschichte, ein Tag, an dem Erinnerungen dominieren. Wir blicken zurück auf zwei Ereignisse, die so verschieden und doch so folgenreich für die deutsche und internationale Geschichte waren. Es sind schmerzhafte Erinnerungen an die grauenvollen Verbrechen an den jüdischen Mitbürgern und die gleichzeitige Ohnmacht von Menschen, gewachsen aus Wegsehen, aus Unterlassen, aus Nichtstun. Und es sind freudige Erinnerungen an einen der glücklichsten Tage in der deutschen Geschichte und an die Macht von Demokraten in ihrem Streben nach Freiheit, Demokratie und Menschenrechten. Das sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 und der Maueröffnung am 9. November 1989.
Der 9. November ist ein tragisches deutsches Datum, so die Ministerpräsidentin. Wir erinnern an die Nacht vor 73 Jahren, in der auch in Thüringen die Synagogen brannten, jüdische Friedhöfe geschändet, Geschäfte geplündert, demoliert und tausende Menschen deportiert worden sind. Wir gedenken der Opfer der Novemberpogrome, jener Verbrechen, die eine neue Dimension der Grausamkeit markierten.
Auch die Stadt Sondershausen gedachte der Opfer der Reichspogromnacht. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), die Stadtratvorsitzende Dr. Christine Kietzer (CDU) und die 1. Beigeordnete der Bürgermeisters, Cornelia Kraffzick (SPD) legten einen Kranz nieder.
Blumen legten Vertreter der Partei Die Linken mit Kreissprecherin Beatrice Ritzke und Lehrer und Schülerin der Klasse 10b des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Sondershausen.
In seinen Worten an die Gedenkenden sagte Bürgermeister Kreyer, sicher gibt es schon seit Jahrtausenden Judenhass, dass entschuldigt aber nicht, was an Gräueltaten unter Naziherrschaft angerichtet wurde.
An Pogromnacht erinnert




