Sa, 11:23 Uhr
12.11.2011
Herbstarbeiten in Glückauf
Es ist Herbst geworden, auch in der Kleingartenanlage "Glückauf" in Sondershausen. Aber damit ist die Arbeit nicht vorbei, wie Gartenfreund Thomas Leipold zu berichten weiß...
Die Tage und damit auch die Sonnenscheindauer sind kürzer geworden. Das Laub hat sich bunt gefärbt. Kühle und nebelige Nächte haben auch dazu geführt, dass die meisten Bäume nun ihr Laub abwerfen. Der gute Gärtner nutzt dieses mit zur Kompostierung und trägt damit wertvolle Nährstoffe in den entstehenden Humus ein. Aber das ist nicht alles. Denken wir doch auch an unsere kleinen gestachelten Freunde, die Igel, Auch die müssen sich nun ein gemütliches Plätzchen für die Überwinterung suchen. Dafür ist ein kuscheliger Laubhaufen in einer ruhigen Ecke des Gartens ein geeigneter Platz. Auch Restobst von den Bäumen hilft unseren kleinen Freunden ihr Fettpolster für die Überwinterung noch aufzupäppeln.
Etliche unserer Gärtner haben auch die letzten Tage genutzt um trockene und unbelastete Pflanzenteile, Heckenschnitt und Kleinholz vom herbstlichen Baumschnitt zu verbrennen.
Auch hier sollte man den Haufen nicht an der gesammelten Stelle anzünden, sondern zum Verbrennen auf eine andere, geeignete freie Fläche umsetzen, denn auch hier könnten sich Igel im Haufen eingenistet haben. Für solche Igel sollte man dann sofort mit einem anderen Unterschlupf eine geeignete Abhilfe schaffen.
Die Asche des verbrannten Haufens kann auch zur Bodenverbesserung genutzt werden und wird beim Umgraben mit eingegraben. Damit kann jetzt begonnen werden, denn auf denn meisten Anbauflächen sind die Früh- und Mittelkulturen bereits abgeerntet. Späte Fruchtfolgen, wie Grünkohl, Wirsing, Rosenkohl, auch rote Bete können noch stehen bleiben. Einige Sorten brauchen sogar den ersten Frost, damit sie zum Verzehr reif sind und gut schmecken. Als weitere Winterkulturen sind bereits beispielsweise Winterspinat, Winterzwiebeln im Boden. Von dem winterharten Spinat gucken teilweise schon kleine Blattspitzen durch die Erdkrume. Sie überwintern dann unter der Schneedecke und treiben im zeitigen Frühjahr weiter aus. Und so neigt sich zwar das Gartenjahr dem Ende entgegen, aber die Natur schläft nicht. Wir warten bereits auf die ersten kräftigen Sonnenstrahlen im nächsten Jahr, wo der Naturkreislauf dann wieder von vorne beginnt.
Thomas Leipold
KGV Glückauf
Autor: khhDie Tage und damit auch die Sonnenscheindauer sind kürzer geworden. Das Laub hat sich bunt gefärbt. Kühle und nebelige Nächte haben auch dazu geführt, dass die meisten Bäume nun ihr Laub abwerfen. Der gute Gärtner nutzt dieses mit zur Kompostierung und trägt damit wertvolle Nährstoffe in den entstehenden Humus ein. Aber das ist nicht alles. Denken wir doch auch an unsere kleinen gestachelten Freunde, die Igel, Auch die müssen sich nun ein gemütliches Plätzchen für die Überwinterung suchen. Dafür ist ein kuscheliger Laubhaufen in einer ruhigen Ecke des Gartens ein geeigneter Platz. Auch Restobst von den Bäumen hilft unseren kleinen Freunden ihr Fettpolster für die Überwinterung noch aufzupäppeln.
Etliche unserer Gärtner haben auch die letzten Tage genutzt um trockene und unbelastete Pflanzenteile, Heckenschnitt und Kleinholz vom herbstlichen Baumschnitt zu verbrennen.
Auch hier sollte man den Haufen nicht an der gesammelten Stelle anzünden, sondern zum Verbrennen auf eine andere, geeignete freie Fläche umsetzen, denn auch hier könnten sich Igel im Haufen eingenistet haben. Für solche Igel sollte man dann sofort mit einem anderen Unterschlupf eine geeignete Abhilfe schaffen.
Die Asche des verbrannten Haufens kann auch zur Bodenverbesserung genutzt werden und wird beim Umgraben mit eingegraben. Damit kann jetzt begonnen werden, denn auf denn meisten Anbauflächen sind die Früh- und Mittelkulturen bereits abgeerntet. Späte Fruchtfolgen, wie Grünkohl, Wirsing, Rosenkohl, auch rote Bete können noch stehen bleiben. Einige Sorten brauchen sogar den ersten Frost, damit sie zum Verzehr reif sind und gut schmecken. Als weitere Winterkulturen sind bereits beispielsweise Winterspinat, Winterzwiebeln im Boden. Von dem winterharten Spinat gucken teilweise schon kleine Blattspitzen durch die Erdkrume. Sie überwintern dann unter der Schneedecke und treiben im zeitigen Frühjahr weiter aus. Und so neigt sich zwar das Gartenjahr dem Ende entgegen, aber die Natur schläft nicht. Wir warten bereits auf die ersten kräftigen Sonnenstrahlen im nächsten Jahr, wo der Naturkreislauf dann wieder von vorne beginnt.
Thomas Leipold
KGV Glückauf
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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