So, 14:01 Uhr
13.11.2011
Der Toten gedacht
Auf dem Sondershäuser Hauptfriedhof fand heute am Vormittag eine feierliche Kranzniederlegung anlässlich des Volkstrauertages statt.
Zahlreiche Sondershäuser Bürgen hatten sich heute vormittags auf dem Hauptfriedhof von Sondershausen zum Gedenken an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft versammelt. Einige waren schon vorher auf Kranzniederlegungen in den Ortsteilen gewesen. Neben der Vorsitzenden des Sondershäuser Stadtrates, Dr. Christine Kietzer (CDU), waren einigen Stadträte von Sondershausen und auch das Mitglied des Landtages Dorothea Marx (SPD) bei der feierlichen Kranzniederlegung zu gegen.
Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und der stellvertretende Kommandeur des Raketenartilleriebataillon 132, Major André Haider, hatten zu der Gedenkfeier geladen und legen für die Stadt Sondershausen und den Bundeswehrstandort Kränze am Ehrenhain ab. Anschließend verharrte man in einer Gedenkminute.
Bürgermeister Kreyer maß dem Volkstrauertag eine wichtige Bedeutung zu. Schon seit 1990 wird der Toten gedacht und immer gemeinsam mit der Bundeswehr, was sehr wichtig sei. Vielleicht war es dieser Zusammenhalt, so Kreyer, der den letzten Punkt zur Erhaltung des Bundeswehr Standortes gewesen sei.
Die Gedenkansprache hielt Major Heider. Er verwies auf die Geschichte des Volkstrauertages und stellte fest, dass denkt man an Afghanistan, der Volkstrauertag weiterhin Bedeutung hat und kein "alter Hut sei". Er fasst den Volkstrauertag als Mahnung auf und bedauert, dass selbst nach Ende des zweiten Weltkriegs es noch über einhundert Kriege in der Welt gab, mit vielen unzähligen Toten.
Er sagte aber auch klar, in Afghanistan stehen wir für den Frieden ein. Für diese Aufgaben brauchen wir als Soldaten den Rückhalt aus der Bevölkerung und der Poltik. Mit Afghanistan verband ihn auch die schwerste Aufgabe seines Lebens. Major Heider musste an Eltern die traurige Nachricht über den Verlust des Sohnes überbringen. So etwas möchte er nie wieder erleben.
Der Toten gedacht
Worte des Gedenkens sprach auch die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters, Cornelia Kraffzick (SPD). Ergänzend zu den Gedenkworten sagte Kraffzick, unsere Verantwortung gilt dem Frieden.
Zum Abschluss der Gedenkfeier dankte Kreyer allen Anwesenden für ihre Anteilnahme. Er bedankte sich auch beim Bergmannsblasorchester Sondershausen, die schon seit Jahren die Gedenkfeier unterstützen. Das spielen der Nationalhymne beendete die Gedenkfeier.
Autor: khhZahlreiche Sondershäuser Bürgen hatten sich heute vormittags auf dem Hauptfriedhof von Sondershausen zum Gedenken an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft versammelt. Einige waren schon vorher auf Kranzniederlegungen in den Ortsteilen gewesen. Neben der Vorsitzenden des Sondershäuser Stadtrates, Dr. Christine Kietzer (CDU), waren einigen Stadträte von Sondershausen und auch das Mitglied des Landtages Dorothea Marx (SPD) bei der feierlichen Kranzniederlegung zu gegen.
Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und der stellvertretende Kommandeur des Raketenartilleriebataillon 132, Major André Haider, hatten zu der Gedenkfeier geladen und legen für die Stadt Sondershausen und den Bundeswehrstandort Kränze am Ehrenhain ab. Anschließend verharrte man in einer Gedenkminute.
Bürgermeister Kreyer maß dem Volkstrauertag eine wichtige Bedeutung zu. Schon seit 1990 wird der Toten gedacht und immer gemeinsam mit der Bundeswehr, was sehr wichtig sei. Vielleicht war es dieser Zusammenhalt, so Kreyer, der den letzten Punkt zur Erhaltung des Bundeswehr Standortes gewesen sei.
Die Gedenkansprache hielt Major Heider. Er verwies auf die Geschichte des Volkstrauertages und stellte fest, dass denkt man an Afghanistan, der Volkstrauertag weiterhin Bedeutung hat und kein "alter Hut sei". Er fasst den Volkstrauertag als Mahnung auf und bedauert, dass selbst nach Ende des zweiten Weltkriegs es noch über einhundert Kriege in der Welt gab, mit vielen unzähligen Toten.
Er sagte aber auch klar, in Afghanistan stehen wir für den Frieden ein. Für diese Aufgaben brauchen wir als Soldaten den Rückhalt aus der Bevölkerung und der Poltik. Mit Afghanistan verband ihn auch die schwerste Aufgabe seines Lebens. Major Heider musste an Eltern die traurige Nachricht über den Verlust des Sohnes überbringen. So etwas möchte er nie wieder erleben.
Der Toten gedacht
Worte des Gedenkens sprach auch die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters, Cornelia Kraffzick (SPD). Ergänzend zu den Gedenkworten sagte Kraffzick, unsere Verantwortung gilt dem Frieden.
Zum Abschluss der Gedenkfeier dankte Kreyer allen Anwesenden für ihre Anteilnahme. Er bedankte sich auch beim Bergmannsblasorchester Sondershausen, die schon seit Jahren die Gedenkfeier unterstützen. Das spielen der Nationalhymne beendete die Gedenkfeier.














