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Fr, 06:06 Uhr
18.11.2011

Für längere Mobilität

Senioren: Ein „scharfer“ Blick für längere Mobilität, unter dieser Überschrift erreichte kn folgender Tipp der Deutschen Verkehrswacht...

Berlin, 17. November 2011: Kurze Tage, früh einsetzende Dämmerung, entgegenkommende Fahrzeuge, die blenden. Im Herbst und Winter verlangen die Lichtverhältnisse dem Sehvermögen einiges ab. Um Unsicherheit bei Fahrten in der Dämmerung und Dunkelheit vorzubeugen, empfiehlt die Deutsche Verkehrswacht vor allem älteren Autofahrern regelmäßige Checks beim Augenarzt.

„Ein Großteil der Informationen im Straßenverkehr wird über das Auge aufgenommen“, sagt Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Ein regelmäßiger Besuch beim ‚Augen-TÜV‘ hilft Senioren dabei, so lange wie möglich mobil und autonom bleiben zu können. Zudem erhöht dies die Sicherheit aller Teilnehmer im Straßenverkehr.“

Bereits ab 40 Jahren lässt bei den meisten Menschen das Sehvermögen nach, ein oft schleichender Prozess, den die Betroffenen zunächst nicht bewusst wahrnehmen. Menschen über 60 Jahren empfiehlt die Deutsche Verkehrswacht, mindestens alle zwei Jahre ihre Augen auf Fahrtauglichkeit testen zu lassen.

Neben der Untersuchung der allgemeinen Sehschärfe, überprüfen die Augenärzte einige weitere Parameter, die gerade für Autofahrer relevant sind: die Ausdehnung des Gesichtsfelds, das Dämmerungssehen, die Blendempfindlichkeit, das Farbensehen sowie die Fähigkeit, Kontraste wahrzunehmen. Wichtig ist zudem, dass die Augen auf Krankheiten untersucht werden. Ein Grauer Star kann beispielsweise die Ursache dafür sein, dass ein Autofahrer in der Dunkelheit nicht mehr gut sieht und sich geblendet fühlt.

Fest steht: Mit einer regelmäßig gut abgestimmten Sehhilfe – ob Brille oder Kontaktlinsen – haben viele Senioren einen besseren „Durchblick“. Und für den Fall, das dies nicht mehr gewährleistet werden kann, rät die Deutsche Verkehrswacht Autofahrern zur Einsicht: Wenn die Sehkraft so nachlässt, dass es gefährlich wird, müssen andere Formen der Mobilität gefunden werden. Auch wenn es schwer fällt.
Autor: khh

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