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Mo, 11:43 Uhr
21.11.2011

Zu wenig Sporttreibende

Das Angebot ist da, das generelle Interesse auch – nur tatsächlich hingehen tut wohl keiner. Die Sportstätten der Region sind, wie überall in Deutschland, nicht stark genug frequentiert und die Deutschen werden scheinbar zu Bewegungsmuffeln...


Vielleicht liegt es ja auch an diesem Umstand, dass in Deutschland die Depression zur Volkskrankheit werden konnte, denn die durch körperliche Ertüchtigung ausgelösten Glückshormone bleiben Couch-Potatos natürlich vorenthalten.

Sport macht glücklich

Eigentlich sind die Ergebnisse der aktuellen Studien höchst alarmierend. Fast jeder zweite Deutsche ist demnach ein überzeugter „Nicht-Sportler“. Etwas weniger als die Hälfte der insgesamt 3.000 Umfrageteilnehmer gab an, nie oder fast nie sportlich aktiv zu sein. Ein bekannter deutscher Pharmakonzern hatte die Befragung vor einiger Zeit in Auftrag gegeben und teilte nun die ernüchternden Resultate mit.

Zumindest ein Fünftel der Befragten treibe dagegen mehrmals in der Woche Sport. Täglich oder fast täglich ziehen nicht einmal vier Prozent der Deutschen ihre Sportschuhe an. Dabei können selbige auch echte Motivationsquellen sein. Neue Sportschuhe, die während der körperlichen Ertüchtigung besonders angenehm am Fuß sitzen, die Bewegungen erleichtern und vielleicht sogar gut aussehen, können auch Sportmuffel zu mehr Bewegung ermutigen. Auch als tägliches Ritual kann das Anziehen der Laufschuhe ein Bruch mit dem Alltag sein.

Den passenden Schuh findet man einerseits natürlich in kompetenten, gut ausgestatteten Fachgeschäften und andererseits auch im Internet. Diesbezüglich führt hier ein Link zu einer exemplarischen Auswahl. Wer sich mit neuer Sportkleidung ausstattet und den Gang zur jeweiligen Sportstätte, dem Trimm-Dich-Pfad oder dem Bolzplatz schafft, hat den härtesten Teil eigentlich schon hinter sich. Der Rest soll eigentlich Spaß machen und gerade in der heutigen Leistungsgesellschaft sind Menschen, die sich zu wenig bewegen, meist auch sehr unausgeglichen.

Die Glücksgefühle, die Sport auslösen kann, sind mit der Wirkung bestimmter Drogen vergleichbar. Doch die Nebeneffekte sind in diesem Fall ausschließlich positiv.

Das Interesse ist eigentlich vorhanden

Paradox erscheint die Tatsache, dass die Deutschen generell sehr wohl an Sport interessiert sind. Die meisten von ihnen nehmen an sportlichen Veranstaltungen allerdings nur als Zuschauer teil. Weit über die Hälfte der Befragten informiert sich demnach über die Medien darüber und rund ein Drittel besucht regelmäßig Sportveranstaltungen. Während der Anteil der männlichen Sport-Fans, die gerne Sport live an Ort und Stelle anschauen, bei 48 Prozent liegt, beträgt er bei den Frauen nur 16 Prozent. Das liegt wohl auch an der Tatsache, dass die in der Öffentlichkeit besonders präsenten Wettkämpfe eher auf Männer zugeschnitten sind. Der Trend, den die Frauenfußballbewegung und die sehr erfolgreiche Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland temporär auslösen konnte, ändert daran leider nur wenig.
Autor: nnz

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