Mo, 20:22 Uhr
28.11.2011
Schokoladentaler an neuem Standort
Mit einem kräftigen Donnerschlag der Oldislebener Schützen, wurde die neue Produktionsstätte der Goethe Schokoladentaler Manufaktur GmbH offiziell in Betrieb genommen. Beim Donnerschlag dabei ihre kn.
Mit etwas Wehmut aber auch mit noch mehr Zuversicht schaute heute am Mittag Geschäftsführerin Karin Finger auf den Umzug zurück. Die alte Produktionsstätte an der kleinen Wipper in Bad Frankenhausen war einfach zu kleingeworden. Und vor allem, man kam mit keiner Palette in die alte ehrwürdige Villa, in der man seit Gründung im Jahre 2005 produziert hatte.
Auch wenn jetzt in neuen modernen Räumen produziert, Karin Finger und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nennen das Gebäude immer noch die Villa. Schokolade hat immer noch eine besondere Anziehungskraft sagte Thüringer Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) anlässlich der heutigen feierlichen Eröffnung und gab unumwunden zu, der heutige Termin gehöre eindeutig zu den sehr angenehmen Terminen eines Ministers. Da der Minister auch mal von der hochwertigen Schokolade naschen durfte, dürfte sich auch sein Blutdruck gesenkt haben, denn den Anwesenden Gästen hatte er eben verklickert wie gesund doch Schokolade trotz der Kalorien ist.
Reinholz kündigte an, er werde prüfen, ob man die Goethe Schokoladentaler Manufaktur GmbH mit nach Berlin zur Messe nehmen kann. Auch wenn man jetzt schon mit Feinkost Käfer einen sehr renommierten Kunden hat, neben vielen Hotels in ganz Deutschland.
Bei einem Rundgang überzeugte sich der Minister, wie hier noch mit viel Handarbeit die köstlichsten Pralinen geschaffen werden. Und das Gute dabei, Besucher kommen beim Werksverkauf zwar nicht in die Produktionsräume, durch eine große Glasscheibe (im Bild rechts) kann man aus dem Verkaufraum heraus den Künstlern bei der Arbeit zu schauen. Es ist schon große Kunst was da in Handarbeit auch an filigranem geschaffen wird. Und für diese Köstlichkeiten müssen oft noch eigen Verpackungen geschaffen werden, wie Karin Finger kn berichtete.
Erste Bedenken, dass mit dem neuen Produktionsstandort die Reisebusse ausbleiben könnten, haben sich nicht bestätigt. Im Gegenteil jetzt sind die Bedingungen für die Anfahrt durch die nahe A71 und der Tatsache das die B86 direkt am Gewerbegebiet des neuen Standortes vorbei führt, noch besser geworden, freute sich Karin Finger. Und so kommen viele Besuchergruppen gleich in Bussen vorbei, um die beliebten Pralinenkurse zu besuchen.
Auf den rund 500 Quadratmetern Produktionsfläche wird ein Jahresumsatz von rund einer Million Euro realisiert. Zusammen mit den Standorten in Leipzig und Nürnberg beschäftigt Karin Finger bereits 16 Beschäftigte und fünf zusätzliche Aushilfskräfte. Erklärtes Ziel von Karin Finger ist es, immer mehr Kunden hier an den Standort zum Werksverkauf locken. Im Blick hat sie da besonders die Region um Weimar und Erfurt, aber auch bis hin nach Greußen.
Natürlich kamen neben dem Minister auch viele Gratulanten. Als Nachbarn kam die Familie von Bismarck aus dem benachbarten Braunsroda. Landrat Peter Hengstermann (CDU) brachten eine Apfelbaum zum Einpflanzen mit. Nicht ganz ohne Grund, denn die Schokoladentaler Manufaktur produziert feinste raffinierte Konfitüren aus heimischem Obst. Als Geschenk konnte der Minister ein Glas Hagebuttenkonfitüre aus heimischen Früchten mitnehmen.
Sie wollen die Manufaktur mal besuchen? Öffnungszeiten:
Mo bis Do 13 bis 17 Uhr
Fr 13 bis 18 Uhr
Sa 9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
Führungen: immer 15 Uhr außer Samstag 13 Uhr
Mehr Informationen gibt es hier: www.goethe-schokoladentaler.de
Autor: khhMit etwas Wehmut aber auch mit noch mehr Zuversicht schaute heute am Mittag Geschäftsführerin Karin Finger auf den Umzug zurück. Die alte Produktionsstätte an der kleinen Wipper in Bad Frankenhausen war einfach zu kleingeworden. Und vor allem, man kam mit keiner Palette in die alte ehrwürdige Villa, in der man seit Gründung im Jahre 2005 produziert hatte.
Auch wenn jetzt in neuen modernen Räumen produziert, Karin Finger und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nennen das Gebäude immer noch die Villa. Schokolade hat immer noch eine besondere Anziehungskraft sagte Thüringer Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) anlässlich der heutigen feierlichen Eröffnung und gab unumwunden zu, der heutige Termin gehöre eindeutig zu den sehr angenehmen Terminen eines Ministers. Da der Minister auch mal von der hochwertigen Schokolade naschen durfte, dürfte sich auch sein Blutdruck gesenkt haben, denn den Anwesenden Gästen hatte er eben verklickert wie gesund doch Schokolade trotz der Kalorien ist.
Reinholz kündigte an, er werde prüfen, ob man die Goethe Schokoladentaler Manufaktur GmbH mit nach Berlin zur Messe nehmen kann. Auch wenn man jetzt schon mit Feinkost Käfer einen sehr renommierten Kunden hat, neben vielen Hotels in ganz Deutschland.
Bei einem Rundgang überzeugte sich der Minister, wie hier noch mit viel Handarbeit die köstlichsten Pralinen geschaffen werden. Und das Gute dabei, Besucher kommen beim Werksverkauf zwar nicht in die Produktionsräume, durch eine große Glasscheibe (im Bild rechts) kann man aus dem Verkaufraum heraus den Künstlern bei der Arbeit zu schauen. Es ist schon große Kunst was da in Handarbeit auch an filigranem geschaffen wird. Und für diese Köstlichkeiten müssen oft noch eigen Verpackungen geschaffen werden, wie Karin Finger kn berichtete.
Erste Bedenken, dass mit dem neuen Produktionsstandort die Reisebusse ausbleiben könnten, haben sich nicht bestätigt. Im Gegenteil jetzt sind die Bedingungen für die Anfahrt durch die nahe A71 und der Tatsache das die B86 direkt am Gewerbegebiet des neuen Standortes vorbei führt, noch besser geworden, freute sich Karin Finger. Und so kommen viele Besuchergruppen gleich in Bussen vorbei, um die beliebten Pralinenkurse zu besuchen.
Auf den rund 500 Quadratmetern Produktionsfläche wird ein Jahresumsatz von rund einer Million Euro realisiert. Zusammen mit den Standorten in Leipzig und Nürnberg beschäftigt Karin Finger bereits 16 Beschäftigte und fünf zusätzliche Aushilfskräfte. Erklärtes Ziel von Karin Finger ist es, immer mehr Kunden hier an den Standort zum Werksverkauf locken. Im Blick hat sie da besonders die Region um Weimar und Erfurt, aber auch bis hin nach Greußen.
Natürlich kamen neben dem Minister auch viele Gratulanten. Als Nachbarn kam die Familie von Bismarck aus dem benachbarten Braunsroda. Landrat Peter Hengstermann (CDU) brachten eine Apfelbaum zum Einpflanzen mit. Nicht ganz ohne Grund, denn die Schokoladentaler Manufaktur produziert feinste raffinierte Konfitüren aus heimischem Obst. Als Geschenk konnte der Minister ein Glas Hagebuttenkonfitüre aus heimischen Früchten mitnehmen.
Sie wollen die Manufaktur mal besuchen? Öffnungszeiten:
Mo bis Do 13 bis 17 Uhr
Fr 13 bis 18 Uhr
Sa 9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
Führungen: immer 15 Uhr außer Samstag 13 Uhr
Mehr Informationen gibt es hier: www.goethe-schokoladentaler.de























