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Sa, 01:17 Uhr
03.12.2011

Erfolgreicher Start in Thüringen

Projekt „Sicher mit dem Bus zur Schule“ - die 1. Ausbildung von Schülerinnen und Schülern in Thüringen zu Schulbusbegleitern endete am Freitag in Sondershausen mit einem wichtigen Jubiläum. Vor Ort war kn dabei.

Vor zwei Jahren hatte mandie ersten Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt als Schulbusbegleiter ausgebildet. Bisher konnte 244 Jugendlichen in Sachsen-Anhalt ein Ausweis überreichen, der zeigt, sie man hat die Ausbildung erfolgreich beendet.

Dank der Unterstützung der Kyffhäusersparkasse und der HTI Hoch-, Tief- und Industriebau GmbH Greußen wurde versucht, in den vergangenen Tagen die ersten 14 Schülerinnen und Schüler in Thüringer Schulen fit machen für den Einsatz als Schulbusbegleiter zu machen. Insgesamt begannen 14 Schülerinnen und Schüler der Regelschule Franzberg, der Regelschule Östertal, des Förderzentrums Sondershausen und des Gymnasiums Greußen die Ausbildung zum Schulbusbegleiter.

Projektleiter Karsten Bucksch hatte schon zu Beginn erklärt, die Schüler müssen ein Team bilden und sich aufeinander verlassen können. So war es auch folgerichtig, dass die Jugendlichen mitbestimmten, ob man weiter mitmachen durfte, oder nicht. So fanden die Jugendlich schon zu Beginn heraus, dass drei Bewerber dieser Aufgabe nicht gewachsen wären und auch ein vierter Bewerber gab auf.

Mit einer Präventionsausbildung, der Ausbildung in den Grundlagen der Ersten Hilfe, der Vermittlung rechtlicher Grundlagen und Verhaltensregeln im Bus erhielten die Jugendlichen in vier Modulen das Rüstzeug für den künftigen Einsatz als Schulbusbegleiter. Im Abschlussmodul am Freitag mussten die verbliebenen 10 Schülerinnen und Schüler bei praktischen Übungen im Bus beweisen, dass sie als Schulbusbegleiter geeignet sind.

Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Beim Gruppenbild fanden sich dann die wichtigsten Akteure nochmals zusammen. Bei den Erwaschenen von links nach rechts:
Ausbildungsleiter Michael Jacob, Schirmherr Landrat Peter Hengstermann (CDU), Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), denn er hatte in einem Nahverkehrsstammtisch angeregt, diese Schulbusbegleiterausbildung überhaupt zu starten, und Projekt leiter Kartsen Bucksch.
Am Ende der Ausbildung traffen die Jugendlichen dann die Entscheidung, wer zum Team dazugehören durfte. Folgende Jugendliche bekamen den Schulbegleiterausweis überreicht: Nadja Heise, Vanessa Grüttner, Benjamin Reichardt, Nadine Müller, Enrico Meisel, Sebastian Jans, Justine Diekneite und Matthias Detsch.

Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Maik Göllert (CDU), Bürgermeister von Großenehrich, Landrat Hengstermann, Geschäftsführerin Dagmar Lemke Landesverkehrswacht Thüringen e.V. und Karsten Bucksch beobachten, wie im Abschlussmodul die Jugendlichen Situationen im Bus nachspielen. Besonders interessant für Thüringen ist dieser Ausbildungsbeginn in Thüringen, sagte Dagmar Lemke, die extra aus Erfurt kam.

Eingeladen war auch Ministerpräsidentin Christine Lieberkecht (CDU), die aber zu dem zeitgleich stattfindenden Konzert gegen Rechts nicht kommen konnte. Karsten Bucksch verlas aber eine Grußbotschaft, in der Lieberknecht diese Ausbildung als wichtigen Schritt würdigte.
Landrat Hengstermann sagte, wichtig ist diese Ausbildung und die wurde sehr ernst genommen im Landratsamt, denn wir haben Angst, dass Euch bei schlechter Ausbildung etwas passieren könnte.

Im Gespräch mit kn sagte Bucksch: „Das Besondere an unserer Ausbildungsmethode ist zum einen die schulformübergreifende Ausbildung, der eine Projektvorstellung an den beteiligten Schulen mit der Einbeziehung aller Fahrschüler vorausgeht. Dies sichert die Akzeptanz der Schulbusbegleiter bei Ihrem Einsatz. Andererseits ist die von den beteiligten Schülern selbst bestimmte Teamzusammensetzung am Ende der Ausbildung eine Besonderheit, die ein sehr hohes Qualitätsniveau der eingesetzten Schulbusbegleiter ermöglicht.“

Auch die Bearbeitung der Ausbildungsinhalte aller Projektpartner nach der Freinet-Methode ist eine Besonderheit der Ausbildung. Die Präventionsausbildung, die Ausbildung in den Grundlagen der Ersten Hilfe, die rechtlichen Grundlagen und das Verhalten im Bus sind die Schwerpunkte der 24- stündigen Grundausbildung Weitere Informationen unter www.schulbusbegleiter.

„Die hohe Qualität der eingesetzten Schulbusbegleiter und die Wirkung auch in die Schulen hinein sind einige der positiven Aspekte, die den Erfolg unseres Konzeptes ausmachen. Dies haben wir in 30 Ausbildungen in Sachsen-Anhalt nachweisen können.“

Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Wer mit gerechnet hat, wie viele Jugendliche in Sachsen-Anhalt bisher ausgebildet wurden, und wie viele heute erfolgreich waren, der wird feststellen, hier war dach eine wichtige Zahl erreicht worden! Richtig, Sebastian Jans war nicht nur der erfolgreichste der Jugendlichen bei der Ausbildung, sondern er war auch der 250. der ausgebildet wurde.

Mit Gerd Haßkerl von der Regionalbus GmbH war auch anderer Akteure heute dabei, denn schon zu Beginn der Ausbildung sagte er,: "Wir sind die Nutznießer des Ganzen".

Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Neben einer wichtigen Ausbildung haben die Jugendlichen viel Selbstbewusstsein getankt, muss man ganz unumwunden feststellen, was einen bei ihren Einsätzen in den Bussen sicher helfen wird. Wer gestern das Ausbildungsziel noch nicht erreichte, kann auch ein zweites Mal die Ausbildung durchlaufen, so Karsten Bucksch, denn wenn es Jugendliche dieses Mal nicht geschafft hatten, lag es nicht am fehlenden Wissen, sondern auch am fehlenden Durchsetzungsvermögen, was aber ein ganz wichtiger Punkt des ganzen Schulbusbegleiterkonzeptes ist.

Und noch weiteres Gutes sprang für die teilnehmenden Jugendlichen heraus. Jeder Jugendliche konnte kostenlos einen Erste Hilfe Kurs machen, der durch das DRK organisiert worden war. Einen Wermutstropfen gab es aber. Weder die echten Schulbusbegleiterausweise, noch die ebenfalls an die Erwachsenen ausgegebenen Ehrenschulbusbegleiterausweise helfen bei den Fahrpreisen. Jeder muss seinen Fahrschein selbst bezahlen!
Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schulbusbegleiter (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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