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Di, 12:16 Uhr
13.12.2011

kn-Forum: Praxisgebühr (3)

Das Thema Praxisgebühr bewegt unsere Leser ungemein. Zu den Lesermeinungen in den Artikeln vom12.12.2011 und 13.12.2011 geäußerten Meinungen gibt es gleich eine weitere Leserzuschrift...


Die Aufruhr gegenüber einer angeblichen zusätzlichen Praxisgebühr in Höhe von 5 Euro ist absolut verständlich. Niemanden gefällt das, auch mir nicht. Basierend auf einer neutralen Sichtweise, betrachte ich allerdings immer solche Themen.
Die hier niedergeschriebenen Kommentare kann ich nur bedingt nachvollziehen Kn-Forum: Praxisgebühr - Rolf-Dieter Reiber.) und Kn-Forum: Praxisgebühr (2). – Wolfgang Dittrich).

Komischerweise fällt mir da immer besonders auf, dass die größten Schreihälse immer aus den Reihen der politischen Opposition kommen. Sie kommen von der Hand – wo der Daumen rechts ist. Es ist immer nur ein Disput gegen jegliche Neuerungen seitens der Regierung. Vernünftige, sozialverträgliche und marktwirtschaftlich bezogene Gegenargumente - gibt es nur äußerst selten. Erst mal gegen alles sein und gut ist… . Und vor jeder Wahl wird deren Geschrei immer größer.


Wenn eine Gebühr erbracht werden soll, so muss es auch Gründe dafür geben. Betrachtet man den demografischen Wandel in Deutschland, so ist es absolut verständlich, dass es höhere Kosten im Gesundheitswesen geben wird.

Jetzt könnte man sagen, dass doch unsere Soldaten von den Auslandseinsätzen abgezogen werden sollen, umso Kosten zu sparen und diese für die Gesundheit nutzen. Dies wäre verständlich aber jedoch hat das Eine nichts mit dem Anderen zu tun. Ferner ist es auch leider so, dass da selbst unsere Regierung kaum Einflüsse hat und solche Dinge sich auf internationaler Ebene abspielen.

Verursacht also die Gesundheit mehr Kosten, so sollte man dort versuchen zu sparen. Ich selbst kenne persönlich viele Beispiele, wo jährlich einige Tausend Euro an Kosten einfach aus dem Fenster geworfen werden. Man müsste das Gesundheitswesen besser kontrollieren, es vereinfachen, den Verwaltungsapparat und Bürokratismus reduzieren, die Anzahl der Kassen auf wenige beschränken. Ärzte schon beim Studium verpflichten, dass sie in ländlichen Regionen eingesetzt werden. Prophylaxe und Prävention müssen erhöht und gesetzlich festgeschrieben werden.

Nur so kann es Änderungen und Verbesserungen geben. Allerdings bringen leider solche Reformen kurzfristig keine Umgestaltung der finanziellen Rückstände. Somit gibt es kaum eine Alternative und zusätzliche Gebühren müssen erbracht werden.

Jedoch sollte man auch an den § 62 SGB V denken, denn dieser sagt etwas über eine Belastungsgrenze aus. Sozial Schwache oder chronisch Kranke werden dadurch entlastet und vielen Bürgern ist das Wort Zuzahlungsbefreiung ein Begriff.

Jeder selbst muss wissen, was einem die Gesundheit wert ist. Und manchmal ist es vielleicht besser 5 Euro zu bezahlen und im Gegenzug dafür auf eine Flasche Schnapps oder eine Schachtel Zigaretten, zu verzichten.
Michael Kirchner
Sondershausen
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
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