Mi, 13:54 Uhr
14.12.2011
Mit 1.000 PS für die Natur
In vielen Köpfen spukt manchmal noch die Vorstellung rum, bei der Bundeswehr zerstört man nur die Natur. Aber auch hier tritt immer mehr ein Wandel auf, wie sich kn über zeugen konnte...
Man hat ja als Otto-Normalbürger meist keine Möglichkeit, sich in den Überbunsgebieten der Bundeswehr aufzuhalten. Aber Naturfreunde, welche die Möglichkeiten haben, bestätigen: Übungsplätze der Bundeswehr sind ein wichtiges Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten, wo sich sich trotz der Bundeswehrfahrzeuge oft weit aus besser entwickeln können, als in der "normalen" Natur. Und wer die Kyffhäuser Nachrichten bei den Polizeiberichten regelmäßig verfolgt, der weiß, es vergeht keine Woche, bei der nicht ein Tier getötet wurde. Erst gestern starb ein Wildschwein im Straßenverkehr.
Zusammen mit Vertretern des Bundesforstes und des Landratsamtes Sondershausen (Thomas Schlufter - Umweltamt) schaute der stellvertretenden Kommandeur des Raketenartilleriebataillon 132 Major André Haider vorbei und besichtigte auf dem Übungsgelände am Dickkopf von Sondershausen Feuchtbiotope, die trotz der nicht gerade regenreichen Jahre immer noch in großer Zahl vorhanden sind. Allerdings neigen diese dazu zu verschlammen und zu verkrauten. Damit würden viele Tierarten, insbesondere natürlich die Amphibien, ihren Lebensraum verlieren, insbesondere das notwendige Laichgewässer.
Und was macht man da? Man nimmt einen Bergepanzer mit Schiebeschild mit stolzen 1.000 PS und richtet die Laichgewässer so her, dass sie wieder tiefer werden, und nicht ganz austrocknen.
Jetzt kann ruhig der Schnee und Regen kommen, damit die Löcher, die jetzt geschaffen werden, sich bis zum Frühjahr mit Wasser füllen, damit sie dann für die neue Laichsaison bereitstehen.
Aber nicht nur bestehenden Tümpel werden vertieft, sondern bei diesem heutigen Umwelttag werden auch neue Löcher geschaffen, damit sich dort ebenfalls Wasser sammeln kann.
Und was da alles auf dem Dickkopf an Amphibien so kreucht und fleucht, da hatte kn Schwierigkeiten beim Mitschreiben. Natürlich kommen viele Krötenarten vor, so die sehr seltene Rotbauchunke, oder auch die geschützten Kammmolche können sich hier entwickeln, so sie nicht von den Vögeln erwischt werden. Eine Tierart ist allerdings unerwünscht in diesen Tümpeln. Wir wollen kein Fische hier haben, die würden nur den Amphibienlaich fressen. Denn mit Vögeln wird oft auch Fischlaich eingeschleppt.
Aber durchaus auch andere Maßnahmen, wie Freischneiden und gezielte Baumernte, werden durch den Bundesforst auf den Übungsplätzen der Bundeswehr durchgeführt. Wir dürfen auf den Übungsplätzen auch nicht tun und machen was wir wollen, so Major André Haider gegenüber kn. Auch die Bundeswehr fühlt sich im Rahmen ihres Auftrages dem Umweltschutz verpflichtet.
Autor: khhMan hat ja als Otto-Normalbürger meist keine Möglichkeit, sich in den Überbunsgebieten der Bundeswehr aufzuhalten. Aber Naturfreunde, welche die Möglichkeiten haben, bestätigen: Übungsplätze der Bundeswehr sind ein wichtiges Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten, wo sich sich trotz der Bundeswehrfahrzeuge oft weit aus besser entwickeln können, als in der "normalen" Natur. Und wer die Kyffhäuser Nachrichten bei den Polizeiberichten regelmäßig verfolgt, der weiß, es vergeht keine Woche, bei der nicht ein Tier getötet wurde. Erst gestern starb ein Wildschwein im Straßenverkehr.
Zusammen mit Vertretern des Bundesforstes und des Landratsamtes Sondershausen (Thomas Schlufter - Umweltamt) schaute der stellvertretenden Kommandeur des Raketenartilleriebataillon 132 Major André Haider vorbei und besichtigte auf dem Übungsgelände am Dickkopf von Sondershausen Feuchtbiotope, die trotz der nicht gerade regenreichen Jahre immer noch in großer Zahl vorhanden sind. Allerdings neigen diese dazu zu verschlammen und zu verkrauten. Damit würden viele Tierarten, insbesondere natürlich die Amphibien, ihren Lebensraum verlieren, insbesondere das notwendige Laichgewässer.
Und was macht man da? Man nimmt einen Bergepanzer mit Schiebeschild mit stolzen 1.000 PS und richtet die Laichgewässer so her, dass sie wieder tiefer werden, und nicht ganz austrocknen.
Jetzt kann ruhig der Schnee und Regen kommen, damit die Löcher, die jetzt geschaffen werden, sich bis zum Frühjahr mit Wasser füllen, damit sie dann für die neue Laichsaison bereitstehen.
Aber nicht nur bestehenden Tümpel werden vertieft, sondern bei diesem heutigen Umwelttag werden auch neue Löcher geschaffen, damit sich dort ebenfalls Wasser sammeln kann.
Und was da alles auf dem Dickkopf an Amphibien so kreucht und fleucht, da hatte kn Schwierigkeiten beim Mitschreiben. Natürlich kommen viele Krötenarten vor, so die sehr seltene Rotbauchunke, oder auch die geschützten Kammmolche können sich hier entwickeln, so sie nicht von den Vögeln erwischt werden. Eine Tierart ist allerdings unerwünscht in diesen Tümpeln. Wir wollen kein Fische hier haben, die würden nur den Amphibienlaich fressen. Denn mit Vögeln wird oft auch Fischlaich eingeschleppt.
Aber durchaus auch andere Maßnahmen, wie Freischneiden und gezielte Baumernte, werden durch den Bundesforst auf den Übungsplätzen der Bundeswehr durchgeführt. Wir dürfen auf den Übungsplätzen auch nicht tun und machen was wir wollen, so Major André Haider gegenüber kn. Auch die Bundeswehr fühlt sich im Rahmen ihres Auftrages dem Umweltschutz verpflichtet.




























