Fr, 00:04 Uhr
30.12.2011
kn-Forum: Nichts ist billig zu haben
Das Jahr neigt sich seinem Ende und die gewählt wurden, ziehen wie immer eine erfolgreiche Bilanz. So beginnt ein Leserbrief der sich mit aktuellen Themen beschäftigt...
Die Kanzlerin ließ uns vorsorglich mit ihrem Blick auf nicht einfache Zeiten hin. Was auch das heißen möge. Das Jahr 2011 hat uns da ja schon einiges offenbart.Deutschland habe es nicht so hart getroffen mit der Krise, also nut ein bisschen Krise? Der Markt regelt alles und Politik solle sich nicht einmischen. Besonders der Finanzmarkt hat trefflich geregelt, vor allem für sich mitbeängstigender Unterstützung des Staates. Rettungsschirme sollen alles retten, besonders die Banken. Das sei nun wieder gut für uns, den kleinen Mann.
Spätestens an der Zapfsäule mit den in den Himmel springenden Spritpreisen merken wir die unendliche Güte der Marktregeler. Im Bunde mit den Lebensmittelkonzernen und anderen Geringgewinnlern übertreffen sie sich mit Preiserhöhungen, die dann unseren Blutdruck in die Höhe treiben. Das ist aber auch nicht gut, sagt die Regierung, weil wir dann zu oft zum Arzt gehen. Deshalb muss auch sie die Praxisgebühr erhöhen. Schließlich will jeder verdienen.
Sie zapfen alle frohgemut an unserem Geldbeutel, der aber nicht mitwachst. Warum auch, denn uns geht es ja immer noch besser als anderen Menschen in der Welt. Das wir längst den DM Preis wieder haben, ist eben der Preis. Wenn dann am 31.12, die "Geprellten" ihren "Frust" oder wie der Freudentaumel auch immer heißen möge in die Luft knallern, werden die "Marktmacher" feststellen wie gut es den wachsenden Armen und Reichen geht. Deshalb wird 2012 ohne Zögerung an unseren Geldbeuteln weiter gezapft. Nichts ist eben billig zu haben, denn auch die Wählerstimmen werden teuer bezahlt. Die Krisenverursacher regeln weiter und wir zahlen.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhDie Kanzlerin ließ uns vorsorglich mit ihrem Blick auf nicht einfache Zeiten hin. Was auch das heißen möge. Das Jahr 2011 hat uns da ja schon einiges offenbart.Deutschland habe es nicht so hart getroffen mit der Krise, also nut ein bisschen Krise? Der Markt regelt alles und Politik solle sich nicht einmischen. Besonders der Finanzmarkt hat trefflich geregelt, vor allem für sich mitbeängstigender Unterstützung des Staates. Rettungsschirme sollen alles retten, besonders die Banken. Das sei nun wieder gut für uns, den kleinen Mann.
Spätestens an der Zapfsäule mit den in den Himmel springenden Spritpreisen merken wir die unendliche Güte der Marktregeler. Im Bunde mit den Lebensmittelkonzernen und anderen Geringgewinnlern übertreffen sie sich mit Preiserhöhungen, die dann unseren Blutdruck in die Höhe treiben. Das ist aber auch nicht gut, sagt die Regierung, weil wir dann zu oft zum Arzt gehen. Deshalb muss auch sie die Praxisgebühr erhöhen. Schließlich will jeder verdienen.
Sie zapfen alle frohgemut an unserem Geldbeutel, der aber nicht mitwachst. Warum auch, denn uns geht es ja immer noch besser als anderen Menschen in der Welt. Das wir längst den DM Preis wieder haben, ist eben der Preis. Wenn dann am 31.12, die "Geprellten" ihren "Frust" oder wie der Freudentaumel auch immer heißen möge in die Luft knallern, werden die "Marktmacher" feststellen wie gut es den wachsenden Armen und Reichen geht. Deshalb wird 2012 ohne Zögerung an unseren Geldbeuteln weiter gezapft. Nichts ist eben billig zu haben, denn auch die Wählerstimmen werden teuer bezahlt. Die Krisenverursacher regeln weiter und wir zahlen.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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