So, 11:06 Uhr
01.01.2012
Neues von der Wezelgesellschaft
Rätsel, Preisfragen, Anekdoten und mehr – Das Journal von Tiefurt als höfisches Unterhaltungsblatt im klassischen Weimar, so das Thema der nächsten Veranstaltung...
Als ein Spielwerk ambitionierter Geselligkeit trat das Tiefurter Journal zwischen 1781 und 1784 ans Licht einer sehr begrenzten Öffentlichkeit. Es handelte sich um eine handschriftlich vervielfältigte und nur in wenigen Exemplaren verbreitete Zeitschrift, ins Leben gerufen von der Herzogin Anna Amalia in ihrem Sommersitz, dem Tiefurter Schlösschen. Goethe, Herder und Wieland zählten zu den Prominenten unter den stets anonymen Autoren; aber auch die Herzogin selbst sowie die Mitglieder ihres Hofstaates beteiligten sich als Dilettanten an dem Unternehmen.
Im Tiefurter Journal finden sich Gedichte und Erzählungen ebenso wie kulturkritische Essays, Übersetzungen, Anekdoten und Scharaden – nicht zuletzt auch dazu bestimmt, der Langeweile bei Hofe Widerpart zu bieten. Der Vortrag stellt das Spielwerk der Herzogin im Zusammenhang seiner Entstehung und Rezeption dar und präsentiert unterhaltsame Auszüge aus den dort veröffentlichten Beiträgen. Stadtbibliothek Sondershausen, Mittwoch, 18.1.2012, 16.30 Uhr
Text: Jutta Heinz
Autor: khhAls ein Spielwerk ambitionierter Geselligkeit trat das Tiefurter Journal zwischen 1781 und 1784 ans Licht einer sehr begrenzten Öffentlichkeit. Es handelte sich um eine handschriftlich vervielfältigte und nur in wenigen Exemplaren verbreitete Zeitschrift, ins Leben gerufen von der Herzogin Anna Amalia in ihrem Sommersitz, dem Tiefurter Schlösschen. Goethe, Herder und Wieland zählten zu den Prominenten unter den stets anonymen Autoren; aber auch die Herzogin selbst sowie die Mitglieder ihres Hofstaates beteiligten sich als Dilettanten an dem Unternehmen.
Im Tiefurter Journal finden sich Gedichte und Erzählungen ebenso wie kulturkritische Essays, Übersetzungen, Anekdoten und Scharaden – nicht zuletzt auch dazu bestimmt, der Langeweile bei Hofe Widerpart zu bieten. Der Vortrag stellt das Spielwerk der Herzogin im Zusammenhang seiner Entstehung und Rezeption dar und präsentiert unterhaltsame Auszüge aus den dort veröffentlichten Beiträgen. Stadtbibliothek Sondershausen, Mittwoch, 18.1.2012, 16.30 Uhr
Text: Jutta Heinz