Mo, 11:12 Uhr
16.01.2012
Weg zur Grünsten Schule frei
Arbeitsgespräche zur Gestaltung der Außenanlage an der Gerhart-Hauptmann-Schule erfolgreich. Zu diesem Thema erreicht kn ein Beitrag von Jürgen König...
Nachdem die Sanierungsarbeiten an der neuen Regelschule in Roßleben schon deutlich sichtbare Zeichen der Modernisierung zeigen, steht nun die Gestaltung der Außenanlagen auf dem Planungsprogramm - Dafür wurde bei einem Arbeitsgespräch im Rathaus Roßleben eine enge Zusammenarbeit zwischen den Vertretern der Bauleitung, der Stadt und der Schule vereinbart.
Zu einem Arbeitsgespräch zur Neugestaltung der Außenanlagen an der Gerhart-Hauptmann-Schule Roßleben trafen sich in der vergangenen Woche im Rathaus auf Einladung der Bauleitung Vertreter der Stadtverwaltung, der Regelschule des Umweltausschusses und des Ingenieurbüros "Bach" zu einer ersten Besprechung zum weiteren Baugeschehen an der neuen Regelschule Roßleben. Ziel war eine richtungsweisende Abstimmung zur zukünftigen gemeinsamen Gestaltung der Außenanlagen im Schulgelände der Regelschule.
Bauleiter Andreas Modl stellte nach seiner Begrüßung dar, dass die intensive Abstimmung mit dem späteren Nutzer und der Stadt Roßleben mit der Bauleitung sowie dem Ingenieurbüro "Bach" ausdrücklich gewünscht wird, die zeitliche Enge von Entscheidungen ließ dies leider in der Vergangenheit kaum zu. Zwar wäre ein erfolgreicher Baufortschritt jetzt offensichtlich, doch war dies nur mit sehr zeitnahen Entscheidungen möglich, wobei leider kein Einbeziehen Dritter möglich war. Dies betraf auch die bedauerlichen, jedoch baulich erforderlichen Baumfällungen, z.B. auf dem jetzigen Tartan-Sportplatzgelände, so Modl. In Abstimmung der Gremien sollen aber Baumersatzpflanzungen erfolgen. Mehr noch, die Bauleitung des Landratsamtes stellte in Aussicht, bei der Wiederherstellung der Voraussetzungen für den Titel "Grünste Schule Thüringens" unterstützend zu wirken.
Bauleiter Andreas Modl erklärt die bisherigen und geplanten Arbeiten im Außenbereich der neuen Regelschule, Foto: König
Die Sanierungsarbeiten führten zu empfindlichen Verlusten an den projektpotentialen der Umweltschule, so Schulleiter, Hans-Jürgen Weilepp. Karl Träger vom Umweltausschuss wie auf die satzungsgerechten Ausgleichmaßnahmen für gefällte Bäume hin. Eine diesbezügliche Auflistung zu ersetzender Baumarten wurde übergeben. Die Enge Zusammenarbeit zwischen dem beauftragten Ingenieurbüro "Bach" und den späteren Nutzern wurde vereinbart. Ein Wahrzeichen der Gerhart-Hauptmann-Schule, der "grüne Zaun, soll nach Möglichkeit wiederentstehen. Der Schulwald mit den Fichten- und Eichenparzellen, die noch mit dem damaligen Revierleiter vom Forstrevier Ziegelroda, Wilmar Frederking nach waldbaulichen Prinzipien angelegt wurden, soll nach Möglichkeit weiter bestehen und entwickelt werden.
Derzeit bestehen auch eine Ulmenparzelle, Zitterpappel, Birken, Ölweiden, Speierlinge, Robinien und eine über 60 cm starke Weichselkirsche im Schulwald - beste Voraussetzungen um einen wirklichen Lehrwald mit waldbaulichen Versuchsflächen entstehen zu lassen. Der Baumpflegeaufwand soll zukünftig auch vom Schulförderverein getragen werden, was der Betreuung der Versuchsflächen gleichkommt. Gegenwärtig läuft in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Thüringen der Gartenfreunde und der Kyffhäusersparkassenstiftung ein Forschungsprojekt, mit dem die seltenste Baumart Thüringens, der Speierling (Sorbus domestica, noch 100 Bäume nach Schätzungen des TLWJF Gotha) erhalten werden soll. Die Umweltgruppe sammelte dazu im Schulwald bereit über 1000 Früchte, um Sämlinge zu ziehen. Resümierend kann das Arbeitstreffen als erfolgreich angesehen werden und könnte der Beginn der Wiederherstellung der Grünsten Schule Thüringens sein - als Bildungszentrum in Nordthüringen.
Bild und Textautor: J. König
Autor: khhNachdem die Sanierungsarbeiten an der neuen Regelschule in Roßleben schon deutlich sichtbare Zeichen der Modernisierung zeigen, steht nun die Gestaltung der Außenanlagen auf dem Planungsprogramm - Dafür wurde bei einem Arbeitsgespräch im Rathaus Roßleben eine enge Zusammenarbeit zwischen den Vertretern der Bauleitung, der Stadt und der Schule vereinbart.
Zu einem Arbeitsgespräch zur Neugestaltung der Außenanlagen an der Gerhart-Hauptmann-Schule Roßleben trafen sich in der vergangenen Woche im Rathaus auf Einladung der Bauleitung Vertreter der Stadtverwaltung, der Regelschule des Umweltausschusses und des Ingenieurbüros "Bach" zu einer ersten Besprechung zum weiteren Baugeschehen an der neuen Regelschule Roßleben. Ziel war eine richtungsweisende Abstimmung zur zukünftigen gemeinsamen Gestaltung der Außenanlagen im Schulgelände der Regelschule.
Bauleiter Andreas Modl stellte nach seiner Begrüßung dar, dass die intensive Abstimmung mit dem späteren Nutzer und der Stadt Roßleben mit der Bauleitung sowie dem Ingenieurbüro "Bach" ausdrücklich gewünscht wird, die zeitliche Enge von Entscheidungen ließ dies leider in der Vergangenheit kaum zu. Zwar wäre ein erfolgreicher Baufortschritt jetzt offensichtlich, doch war dies nur mit sehr zeitnahen Entscheidungen möglich, wobei leider kein Einbeziehen Dritter möglich war. Dies betraf auch die bedauerlichen, jedoch baulich erforderlichen Baumfällungen, z.B. auf dem jetzigen Tartan-Sportplatzgelände, so Modl. In Abstimmung der Gremien sollen aber Baumersatzpflanzungen erfolgen. Mehr noch, die Bauleitung des Landratsamtes stellte in Aussicht, bei der Wiederherstellung der Voraussetzungen für den Titel "Grünste Schule Thüringens" unterstützend zu wirken.
Bauleiter Andreas Modl erklärt die bisherigen und geplanten Arbeiten im Außenbereich der neuen Regelschule, Foto: König
Die Sanierungsarbeiten führten zu empfindlichen Verlusten an den projektpotentialen der Umweltschule, so Schulleiter, Hans-Jürgen Weilepp. Karl Träger vom Umweltausschuss wie auf die satzungsgerechten Ausgleichmaßnahmen für gefällte Bäume hin. Eine diesbezügliche Auflistung zu ersetzender Baumarten wurde übergeben. Die Enge Zusammenarbeit zwischen dem beauftragten Ingenieurbüro "Bach" und den späteren Nutzern wurde vereinbart. Ein Wahrzeichen der Gerhart-Hauptmann-Schule, der "grüne Zaun, soll nach Möglichkeit wiederentstehen. Der Schulwald mit den Fichten- und Eichenparzellen, die noch mit dem damaligen Revierleiter vom Forstrevier Ziegelroda, Wilmar Frederking nach waldbaulichen Prinzipien angelegt wurden, soll nach Möglichkeit weiter bestehen und entwickelt werden.
Derzeit bestehen auch eine Ulmenparzelle, Zitterpappel, Birken, Ölweiden, Speierlinge, Robinien und eine über 60 cm starke Weichselkirsche im Schulwald - beste Voraussetzungen um einen wirklichen Lehrwald mit waldbaulichen Versuchsflächen entstehen zu lassen. Der Baumpflegeaufwand soll zukünftig auch vom Schulförderverein getragen werden, was der Betreuung der Versuchsflächen gleichkommt. Gegenwärtig läuft in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Thüringen der Gartenfreunde und der Kyffhäusersparkassenstiftung ein Forschungsprojekt, mit dem die seltenste Baumart Thüringens, der Speierling (Sorbus domestica, noch 100 Bäume nach Schätzungen des TLWJF Gotha) erhalten werden soll. Die Umweltgruppe sammelte dazu im Schulwald bereit über 1000 Früchte, um Sämlinge zu ziehen. Resümierend kann das Arbeitstreffen als erfolgreich angesehen werden und könnte der Beginn der Wiederherstellung der Grünsten Schule Thüringens sein - als Bildungszentrum in Nordthüringen.
Bild und Textautor: J. König

