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Do, 16:50 Uhr
19.01.2012

Weniger Komasäufer im Kyffhäuserkreis

2010 landeten 11 Jugendliche nach Alkoholmissbrauch in Klinik – DAK-Gesundheit setzt Aufklärungskampagne „bunt statt blau“ fort. Dazu erreichte kn von der DAK folgende Meldung.

Im Kyffhäuserkreis nimmt die Zahl jugendlicher Komasäufer langfristig ab. Im Jahr 2010 kamen nach Informationen der DAK-Gesundheit 11 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Laut offizieller Landesstatistik nahm die Zahl der Betroffenen zwar im Vergleich zum sehr niedrigen Wert von 2009 um 57,1 Prozent zu. „Im Vergleich zum Jahr 2003 haben die alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen in der Region allerdings um 47,6 Prozent abgenommen“, sagt Reinhard Puschner von der DAK-Gesundheit Sondershausen. „Ob sich langfristig der positive Trend fortsetzt, bleibt aber abzuwarten.“ Die Krankenkasse setzt daher ihre Präventionskampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ fort.

Gegen den Landestrend

Auf Landesebene gab es im Jahr 2010 einen leichten Rückgang von 1,7 Prozent, nachdem zuvor die Fälle alkoholbedingter Krankenhausbehandlungen seit 2003 immer wieder anstiegen. Um eine positive Entwicklung in diesem Bereich zu unterstützen, startet die DAK-Gesundheit 2012 erneut den Plakatwettbewerb „bunt statt blau“. Dazu wurden bundesweit 11.000 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen, davon 7 Schulen im Kyffhäuserkreis.

Prominente Unterstützung

Als Schirmherrin unterstützt wieder die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans die Aktion. Auch die erfolgreiche Band „Luxuslärm“ beteiligt sich erneut an der Kampagne gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Beim DAK-Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ hatten 2011 mehr als 12.000 Schüler mit Kunst und Kreativität ein Zeichen gegen das Komasaufen gesetzt. „Wir werden das Thema erneut gemeinsam mit den Schulen in unserer Region auf den Stundenplan nehmen, um einen weiteren Rückgang beim Komasaufen zu erreichen“, so Reinhard Puschner.
Autor: khh

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