Sa, 18:18 Uhr
21.01.2012
Kandidat Nummer drei benannt
Nach ihrem Kreisparteitag haben die Genossen der SPD auch festgelegt, wer am 22. April als Kandidat um den Posten des Landrats ins Rennen gehen soll. Wie es ausging, erfahren Sie hier...
Es war ja kein Geheimnis mehr, im Vorfeld der heutigen Veranstaltung war ihr Name schon oft genannt worden, nur seit heute ist es offiziell: Antje Hochwind wird für die SPD ins Rennen um den Landrat gehen.
"Mit dem Wahlergebnis bin ich sehr zufrieden. 86,9 % der Stimmberechtigten haben mir mit ihrer Ja-Stimme das Vertrauen ausgesprochen", so Hochwind gegenüber kn.
In einer internen Diskussion hatte sich Antje Hochwind den Delegierten vorgestellt. Den Lesern von kn dürfte Antje Hochwind keine Unbekannte sein. Sie ist Ortsbürgermeisterin des Ortteils Immenrode der Stadt Sondershausen und sitzt für die SPD im Stadtrat von Sondershausen. Besonders Jugendlichen im Kyffhäuserkreis ist sie mit Sicherheit auch ein Bericht, sowohl aus ihrer vorigen Tätigkeit im Kreisjugendring des Kyffhäuserkreises, als auch als Geschäftsführerin des Ferienparks Feuerkuppe auf dem Straußberg von Sondershausen.
Freundlicherweise stellte Antje Hochwind Teile ihres Redekonzepts nach der Veranstaltung kn zur Kenntnis bereit.
Kernpunkte ihrer Rede
"Es braucht neue Konzepte, die den über 80.000 Menschen in unserem Landkreis eine Perspektive geben, Konzepte die junge Menschen dazu bewegen hier zu bleiben und neue Wege, die den Kyffhäuserkreis auf attraktive und zukunftsfähige Beine stellen. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist die wichtigste Aufgabe und muss Chefsache werden. Es erfordert eine enge Zusammenarbeit mit allen Institutionen und Einrichtungen, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Als weiterer wichtiger Faktor zur Steigerung der Wirtschaftskraft muss die Fertigstellung der A 71 als oberste Priorität betrachtet werden. Der Druck auf die Entscheidungsträger muss verstärkt und deutlich klar werden, dass wir als benachteiligte Region diesen Lückenschluss der Autobahn dringend brauchen, um u.a. die Industriegroßfläche Artern an die Autobahn anzubinden, so dass die Fläche für Firmen interessanter wird."
Außerdem ist der vierstreifige Ausbau im Bereich der Sundhäuser Berge zwischen Sondershausen und Nordhausen mit der Anbindung an die A 38 schnellstmöglich anzustreben. Auch der geplante stärkere Salzabbau in Sondershausen und die Wiederaufnahme der Kaliförderung im Roßlebener Revier muss weiter vorangetrieben werden. Hier liegen noch Potenziale für unsere Region.
Der Ausbau des breitbandigen Internetzugangs in allen Städten und Gemeinden des Kyffhäuserkreises ist ein attraktiver Standortvorteil und hält junge Menschen in der Region. Er muss unbedingt weiter vorangetrieben werden.
Wir müssen die Menschen, die sich engagieren öffentlich würdigen und unterstützen! Hier darf es keine finanziellen Einschnitte geben.
Die Vermarktung unserer Region, unseres Wahrzeichens, dem Kyffhäuser, die Vermarktung von Barbarossahöhle, Schloss Sondershausen, Possen, Panorama, Wasserburg Heldrungen, Funkenburg Westgreußen, von der schönen Natur rund um das Kyffhäusergebirge oder dem Helbetal muss verbessert werden, um mehr Touristen anzuziehen.
Und wir müssen mehr in die Schulen investieren. Trotz Konjunkturpaket sind Einrichtungen und Ausstattungen und damit die Lernchancen unserer Kinder im Landkreis noch sehr unterschiedlich.
Der Kampf gegen Rechtsextremismus liegt mir sehr am Herzen.
Wir stehen vor der schweren Aufgabe, den Kreishaushalt gewissen- und ernsthaft zu konsolidieren.
Einen ausführlicheren Teil ihrer Rede (praktisch das Wahlprogramm) vor den Genossen der Wahlkreiskonferenz haben wir für Sie in der PDF-Datei zusammengefasst:
Autor: khhEs war ja kein Geheimnis mehr, im Vorfeld der heutigen Veranstaltung war ihr Name schon oft genannt worden, nur seit heute ist es offiziell: Antje Hochwind wird für die SPD ins Rennen um den Landrat gehen.
"Mit dem Wahlergebnis bin ich sehr zufrieden. 86,9 % der Stimmberechtigten haben mir mit ihrer Ja-Stimme das Vertrauen ausgesprochen", so Hochwind gegenüber kn.
In einer internen Diskussion hatte sich Antje Hochwind den Delegierten vorgestellt. Den Lesern von kn dürfte Antje Hochwind keine Unbekannte sein. Sie ist Ortsbürgermeisterin des Ortteils Immenrode der Stadt Sondershausen und sitzt für die SPD im Stadtrat von Sondershausen. Besonders Jugendlichen im Kyffhäuserkreis ist sie mit Sicherheit auch ein Bericht, sowohl aus ihrer vorigen Tätigkeit im Kreisjugendring des Kyffhäuserkreises, als auch als Geschäftsführerin des Ferienparks Feuerkuppe auf dem Straußberg von Sondershausen.
Freundlicherweise stellte Antje Hochwind Teile ihres Redekonzepts nach der Veranstaltung kn zur Kenntnis bereit.
Kernpunkte ihrer Rede
"Es braucht neue Konzepte, die den über 80.000 Menschen in unserem Landkreis eine Perspektive geben, Konzepte die junge Menschen dazu bewegen hier zu bleiben und neue Wege, die den Kyffhäuserkreis auf attraktive und zukunftsfähige Beine stellen. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist die wichtigste Aufgabe und muss Chefsache werden. Es erfordert eine enge Zusammenarbeit mit allen Institutionen und Einrichtungen, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Als weiterer wichtiger Faktor zur Steigerung der Wirtschaftskraft muss die Fertigstellung der A 71 als oberste Priorität betrachtet werden. Der Druck auf die Entscheidungsträger muss verstärkt und deutlich klar werden, dass wir als benachteiligte Region diesen Lückenschluss der Autobahn dringend brauchen, um u.a. die Industriegroßfläche Artern an die Autobahn anzubinden, so dass die Fläche für Firmen interessanter wird."
Außerdem ist der vierstreifige Ausbau im Bereich der Sundhäuser Berge zwischen Sondershausen und Nordhausen mit der Anbindung an die A 38 schnellstmöglich anzustreben. Auch der geplante stärkere Salzabbau in Sondershausen und die Wiederaufnahme der Kaliförderung im Roßlebener Revier muss weiter vorangetrieben werden. Hier liegen noch Potenziale für unsere Region.
Der Ausbau des breitbandigen Internetzugangs in allen Städten und Gemeinden des Kyffhäuserkreises ist ein attraktiver Standortvorteil und hält junge Menschen in der Region. Er muss unbedingt weiter vorangetrieben werden.
Wir müssen die Menschen, die sich engagieren öffentlich würdigen und unterstützen! Hier darf es keine finanziellen Einschnitte geben.
Die Vermarktung unserer Region, unseres Wahrzeichens, dem Kyffhäuser, die Vermarktung von Barbarossahöhle, Schloss Sondershausen, Possen, Panorama, Wasserburg Heldrungen, Funkenburg Westgreußen, von der schönen Natur rund um das Kyffhäusergebirge oder dem Helbetal muss verbessert werden, um mehr Touristen anzuziehen.
Und wir müssen mehr in die Schulen investieren. Trotz Konjunkturpaket sind Einrichtungen und Ausstattungen und damit die Lernchancen unserer Kinder im Landkreis noch sehr unterschiedlich.
Der Kampf gegen Rechtsextremismus liegt mir sehr am Herzen.
Wir stehen vor der schweren Aufgabe, den Kreishaushalt gewissen- und ernsthaft zu konsolidieren.
Einen ausführlicheren Teil ihrer Rede (praktisch das Wahlprogramm) vor den Genossen der Wahlkreiskonferenz haben wir für Sie in der PDF-Datei zusammengefasst:
Downloads:
- Redeausschnitte Wahlkreiskonferenz (38 kByte)


