So, 15:27 Uhr
22.01.2012
kn-Forum: Pensionen
Ein Leserbrief befasst sich mit den Pensionen der DAX Chefs und stellt fest, die sind auf einem Rekordhoch...
Durchschnittlich 8 Millionen Euro kassieren die 30 Bosse der DAX Unternehmen an Pensionsrückstellungen. Dafür muss eine Oma nicht nur lange stricken, dafür müssen ganze Heerscharen von Normalverdiener mehrere Leben arbeiten. Es ist und bleibt unfassbar. Nun ist das mit dem Durchschnitt so eine Sache. Beleuchtet man die Angelegenheit etwas tiefer, stößt man auf nicht mehr nachvollziehbare "Ansprüche". Daimler Chef Zetsche bekommt 26,1 Millionen Pensionsrückstellungen und VW Chef Winterkorn 17,9 Millionen. Natürlich soll ein Manager entsprechend seiner Stellung auch gut verdienen und daraus auch seine Rentenansprüche haben.
Aber so frage ich mich, was ist denn das für eine Verhältnismäßigkeit? Diese Summen kann ein Mensch weder verdienen noch verleben. Sind wir denn dazu verdammt mit Erstaunen solche Auswüchse mal so zur Kenntnis zu nehmen? Woher nehmen sich solche Chefs das Recht, sich solche Summen unter den Nagel zu reißen? Sie sichern sich in ihren Verträgen ab und deklarieren das auch noch als das Normalste der Welt. Die Politik ist wie immer gegen solche Auswüchse machtlos, denn das Sagen haben längst die großen Konzerne. Sie nehmen sich in ausufernder Gier äußerst reichlich, aber sie verdienen es nicht. Maßhalten ist für die kleinen Leute gedacht denn die bezahlen die Zeche, sind Opfer der Sparprogramme der Dauerwahlkämpfer, die überall nur Erfolge sehen. Sie haben auch ein Rekordhoch, leider nur bei den Schulden.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhDurchschnittlich 8 Millionen Euro kassieren die 30 Bosse der DAX Unternehmen an Pensionsrückstellungen. Dafür muss eine Oma nicht nur lange stricken, dafür müssen ganze Heerscharen von Normalverdiener mehrere Leben arbeiten. Es ist und bleibt unfassbar. Nun ist das mit dem Durchschnitt so eine Sache. Beleuchtet man die Angelegenheit etwas tiefer, stößt man auf nicht mehr nachvollziehbare "Ansprüche". Daimler Chef Zetsche bekommt 26,1 Millionen Pensionsrückstellungen und VW Chef Winterkorn 17,9 Millionen. Natürlich soll ein Manager entsprechend seiner Stellung auch gut verdienen und daraus auch seine Rentenansprüche haben.
Aber so frage ich mich, was ist denn das für eine Verhältnismäßigkeit? Diese Summen kann ein Mensch weder verdienen noch verleben. Sind wir denn dazu verdammt mit Erstaunen solche Auswüchse mal so zur Kenntnis zu nehmen? Woher nehmen sich solche Chefs das Recht, sich solche Summen unter den Nagel zu reißen? Sie sichern sich in ihren Verträgen ab und deklarieren das auch noch als das Normalste der Welt. Die Politik ist wie immer gegen solche Auswüchse machtlos, denn das Sagen haben längst die großen Konzerne. Sie nehmen sich in ausufernder Gier äußerst reichlich, aber sie verdienen es nicht. Maßhalten ist für die kleinen Leute gedacht denn die bezahlen die Zeche, sind Opfer der Sparprogramme der Dauerwahlkämpfer, die überall nur Erfolge sehen. Sie haben auch ein Rekordhoch, leider nur bei den Schulden.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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