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Di, 15:53 Uhr
24.01.2012

Abwanderung hält an

Die Stadt Sondershausen verliert immer noch Einwohner. Allein in zwei Wohngebieten war der Schwund beachtlich. Trotz klammer Finanzen, soll etliches gebaut werden, dieses und weitere Infos gibt es hier...

Auf der gestrigen Einwohnerversammlung der Wohngebiete Borntal / Jecha trieb es die Leute wohl eher vor den Fernseher (Handball EM) als nach Jecha zur Einwohnerversammlung. War sonst der Beratungsraum der dortigen Feuerwehr proppevoll so verloren sich dieses Mal gerade 23 Personen im Raum, Medienvertreter und vier Stadträte bereits inbegriffen.

Bauamtsleiter Manfred Kucksch hatte gestern wieder interessante Zahlen dabei. Im Letzten Jahr wurden im Rahmen den Konjunkturpakets II rund 1,8 Millionen Euro verbaut, mit den Schwerpunkten, Lärmschutz in Kindertagesstätteneinrichtungen.

Beide Wohngebiete verlieren weiten an Einwohnern, das Borntal 131 in der Zeit von 2007 bis 2011 (5,3 Prozent) und Jecha stand mit dem Verlust von 130 Personen auch nicht viel besser da, auch wenn die Prozentzahl etwas kleiner war.

Der Bauamtsleiter gab einen kurzen Abriss, was so in 2012 für Schwerpunkte auf dem Gebiet des Baus geben wird. Einige Gehwege wie im Kastanienweg und im Steingraben sollen ausgebessert werden. Eine Parkplatzerweiterung soll es für den Edeka-Markt im Borntal geben, der oft schon überlastet ist. Neben dem Unstrurt-Werra-Radweg beim Weiterbau soll ein Radweg in der Greußenerstraße (Bebra) gebaut werden. Die "Wippertal" will das Projekt Café Pille in Angriff nehmen und am Planplatz wollen die "Wippertal" und "Glückauf" Wohnungsgesellschaften den Bau des Altersheimes und behindertengerechten Wohnens in Angriff nehmen.

Schwerpunkte bei den Einwohneranfragen waren wieder die Probleme mit dem Zustand von Straßen und Gehwegen, da gab es wieder einiges zu notieren. Überprüft werden soll auch der Fußgängerüberweg vor dem Haus der Jugend. Moniert wurde, der werde von den Kraftfahrern nicht so recht ernst genommen. Ob dort eine Tempo 30 Zone hinkommen kann, konnte Bürgermeister Joachim Kreyer nicht zusagen (keine Hoheit der Stadt). Aber er will diesen Bereich mit in seine Sammlung der Blitzerorte aufnehmen, welche sich die Stadt erarbeitet hat. Dieses Jahr will ja die Stadt in Zusammenarbeit mit der Polizei in einem Probejahr selbst den Verkehr "blitzen".

Eine wichtige Anregung gab es für das Parken in der Schulstraße von Jecha. Wegen des wieder aufgenommenen Schulbusverkehrs (im Zusammenhang mit dem Schülerverkehr Franzbergschule) war dort ein generelles Parkverbot erlassen worden. Geprüft werden soll jetzt, ob nicht außerhalb der Schulzeiten das Parken wieder erlaubt werden könne. Profitieren würde dabei am Wochenende auch das "Café 35", weil dort die Parkmöglichkeiten stark eingeschränkt wurden.
Autor: khh

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