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Do, 13:52 Uhr
26.01.2012

Post aus Berlin

Zum Lückenschluss der Autobahn A 71 hatte Landtagsmitglied Gudrun Holbe nach Berlin geschrieben. Jetzt liegt die Antwort vor...

Mitte Dezember vergangenen Jahres wandte sich CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Holbe an das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und bezog sich mit einem Schreiben an Minister Dr. Peter Ramsauer auf die dmals aktuelle Nachricht von einer erneuten Verzögerung im Baugeschehen um die A 71 in Nordthüringen.

Währenddessen das Teilstück zwischen Sangerhausen und dem Schmücke-Tunnel voraussichtlich Mitte 2012 für den Verkehr freigegeben werden soll, ruht der letzte Bauabschnitt zur vollständigen Befahrbarkeit dieser Autobahn zwischen Tunnel und Sömmerda Ost vorerst. Es mangelt an der finanziellen Absicherung dieser Baumaßnahme.

Abgeordnete Holbe schilderte dem Minister die zahlreichen Aktivitäten, Gesprächstermine und Vorstöße seitens Politik und Mittelstand während der vergangenen Jahre hinsichtlich der Errichtung der Autobahn sowie die seinerzeit zahlreich gegebenen diesbezüglichen Versicherungen und zeitlichen Zusagen.

Sie rief in diesem Zusammenhang Ende 2011 auch Firmenchefs aus der Region auf, sich schriftlich an Minister Ramsauer zu wenden und der Forderung nach Fertigstellung der A 71 vor 2015 Nachdruck zu verleihen.

Kürzlich kam Antwort aus dem Bundesverkehrsministerium; im Namen des Ministers antworte dessen Parlamentarischer Staatssekretär Jan Mücke.

Zwar unterstützt auch der Staatsekretär die schnellstmögliche durchgängige Befahrbarkeit der A 71, betont aber, dass trotz hoher Priorität des Lückenschlusses sich wegen vielschichtiger Finanzierungsengpässe im Bundesfernstraßenbereich die entstanden Probleme ergeben haben.

Er teilte jedoch auch mit, dass das „Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zwischenzeitlich zugestimmt hat, dass die Fertigstellung der A 71 mittels Umschichtungen aus dem Bereichen Um- und Ausbau sowie Erhaltung finanziert werden kann. (...) Damit liegen die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen für die Ausschreibungen der restlichen Gewerke im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Sömmerda Ost und der provisorischen Anschlussstelle B 85 im Zuge der A 71 vor.“

Abgeordnete Gudrun Holbe freute sich über diese Auskunft sowie über die Unterstützung regionaler Firmen, die sich an der Protestaktion beteiligt haben. Zwischenzeitlich hatte auch der Thüringer Bauminister Christian Carius verkündet, dass die A 71 bis 2014 durchgängig befahrbar sein wird.
Wahlkreisbüro Gudrun Holbe
Autor: khh

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