Fr, 17:04 Uhr
27.01.2012
Abschied genommen
Die Sondershäuser Kirchgemeinde Trinitatis und die Kreisdiakoniestelle für den Evang.-Luth. Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen hatten gestern ihre ehrenamtlich Mitarbeitenden zu einer Feier in den Carl Schröder Saal von Sondershausen eingeladen...
Die Feierstunde begann mit einer Andacht, die von Pastorin Cornelia Bickelhaupt geleitet wurde. Die Feierstunde stand allerdings unter keinem guten Stern.
Während der Andacht ergriff auch der Leiter der Kreisdiakoniestelle, Thomas Weinrich das Wort. Er erinnerte an solche Projekte wie das Kirchencafé, das Krippenspiel, die Friedenswerkstatt oder die Einbeziehung der Russlanddeutschen in die Diakoniearbeit. Weinrich sagte zu dieser Zeit, "unser Mut beflügelte uns Partner zu finden". Für etwa 50 in Projekten der Kreisdiakoniestelle Mitwirkende kam diese gestrige Veranstaltung einem Abschiedstreffen gleich. Mit dem Schließen der Kreisdiakoniestelle am 31. Märzverlieren der eine welt laden, die Begegnungsstätte für Migranten, der Ambulante Paliativ- und Hospizdienst und die Seniorengruppe ihr Zuhause.
Am 22.12.2011 hatte der Leiter der Kreisdiakonie die Kündigung erhalten. Die Schließung der Kreisdiakoniestelle war vom Kreiskirchenrat beschlossen worden, wobei die Schließung sogar ursprünglich schon voriges Jahr sein sollte, es war ein Jahr Aufschub gab. Wenn das so ist, dann können aktuelle Finanzprobleme da wohl nicht nur die Ursache sein.
Leider ist offiziell keine Information zu erhalten. Bündnis 90 / Die Grünen hatten sich in einem offenen Brief an Offener Brief Superintendenten
Roland Voigt gewandt. Als kn Roland Voigt bei gestrigen Neujahrsempfang zu dem Thema ansprach, hieß es leider nur lapidar: keine öffentliche Stellungnahme. Warum die die Kreiskirchenräte die Schließung durchgeführt haben, bleibt zumindest für die Öffentlichkeit im Dunkeln. Mit Datum 1.5.2012 soll unter dem Schirm des Wilhelmsstifts aber wieder eine Kreisdiakoniestelle eröffnet werden, wie Thomas Weinrich sagte.
Thomas Weinrich selbst wird erstmal arbeitslos. Sein Angebot, als einziger verbliebener Mitarbeiter der Kreisdiakoniestelle nur in Teilzeit tätig zu werden, wurde nicht beachtet. Man merkte gestern Thomas Weinrich die Betroffenheit über die Schließung an. Schon mit etwas Bitterkeit in der Stimme verkündete er, dass kein Kreiskirchenrat mal vorbei kam, um sich überhaupt über die Arbeit der Keilsdiakoniestelle zu informieren.
Für einige Projekte gigt es jedoch Hoffnung. Die Migranten werden wohl unter das Dach der FAU schlüpfen, die ja in Projekten bereits oft zusammengearbeitet hatte, kn berichtete. Auch der "eineWelt" und der Kindersachenbasar werden wohl in eigenständigen Vereinen weitergeführt. Zum Abschluss sagte Thomas Weinrich, es ist nicht die Kirche die uns im Stich laässt, sondern der Kreiskirchenrat. Engel werden uns aufrichten, so Weinrich.
Nach der Andacht gab es bei Essen und Trinken, dass die Teilnehmer mitgebracht hatten, eine gemeinsame Feierstunde.
Autor: khhDie Feierstunde begann mit einer Andacht, die von Pastorin Cornelia Bickelhaupt geleitet wurde. Die Feierstunde stand allerdings unter keinem guten Stern.
Während der Andacht ergriff auch der Leiter der Kreisdiakoniestelle, Thomas Weinrich das Wort. Er erinnerte an solche Projekte wie das Kirchencafé, das Krippenspiel, die Friedenswerkstatt oder die Einbeziehung der Russlanddeutschen in die Diakoniearbeit. Weinrich sagte zu dieser Zeit, "unser Mut beflügelte uns Partner zu finden". Für etwa 50 in Projekten der Kreisdiakoniestelle Mitwirkende kam diese gestrige Veranstaltung einem Abschiedstreffen gleich. Mit dem Schließen der Kreisdiakoniestelle am 31. Märzverlieren der eine welt laden, die Begegnungsstätte für Migranten, der Ambulante Paliativ- und Hospizdienst und die Seniorengruppe ihr Zuhause.
Am 22.12.2011 hatte der Leiter der Kreisdiakonie die Kündigung erhalten. Die Schließung der Kreisdiakoniestelle war vom Kreiskirchenrat beschlossen worden, wobei die Schließung sogar ursprünglich schon voriges Jahr sein sollte, es war ein Jahr Aufschub gab. Wenn das so ist, dann können aktuelle Finanzprobleme da wohl nicht nur die Ursache sein.
Leider ist offiziell keine Information zu erhalten. Bündnis 90 / Die Grünen hatten sich in einem offenen Brief an Offener Brief Superintendenten
Roland Voigt gewandt. Als kn Roland Voigt bei gestrigen Neujahrsempfang zu dem Thema ansprach, hieß es leider nur lapidar: keine öffentliche Stellungnahme. Warum die die Kreiskirchenräte die Schließung durchgeführt haben, bleibt zumindest für die Öffentlichkeit im Dunkeln. Mit Datum 1.5.2012 soll unter dem Schirm des Wilhelmsstifts aber wieder eine Kreisdiakoniestelle eröffnet werden, wie Thomas Weinrich sagte.
Thomas Weinrich selbst wird erstmal arbeitslos. Sein Angebot, als einziger verbliebener Mitarbeiter der Kreisdiakoniestelle nur in Teilzeit tätig zu werden, wurde nicht beachtet. Man merkte gestern Thomas Weinrich die Betroffenheit über die Schließung an. Schon mit etwas Bitterkeit in der Stimme verkündete er, dass kein Kreiskirchenrat mal vorbei kam, um sich überhaupt über die Arbeit der Keilsdiakoniestelle zu informieren.
Für einige Projekte gigt es jedoch Hoffnung. Die Migranten werden wohl unter das Dach der FAU schlüpfen, die ja in Projekten bereits oft zusammengearbeitet hatte, kn berichtete. Auch der "eineWelt" und der Kindersachenbasar werden wohl in eigenständigen Vereinen weitergeführt. Zum Abschluss sagte Thomas Weinrich, es ist nicht die Kirche die uns im Stich laässt, sondern der Kreiskirchenrat. Engel werden uns aufrichten, so Weinrich.
Nach der Andacht gab es bei Essen und Trinken, dass die Teilnehmer mitgebracht hatten, eine gemeinsame Feierstunde.






