Di, 13:34 Uhr
31.01.2012
Arbeitsmarkt-Reaktionen (2)
Nach der Thüringer Landespolitik konnten wir in Ende dieses Monats die Gewerkschaften als zweiten beim Zieleinlauf der arbeitsmarktpolitischen Statements ausmachen...
Mit dieser Entwicklung haben wir gerechnet, so der DGB-Vorsitzende Stefan Körzell zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen für den Freistaat. Der Thüringer Arbeitsmarkt folge dem Bundestrend. Die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung steige witterungsbedingt kräftig an. Dies sei vor allem der Situation im Bauhaupt- und Baunebengewerbe geschuldet, wo trotz des bisher milden Winters die Arbeitslosigkeit zugenommen habe.
Aber auch die Einsparmaßnahmen bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik schlügen mittlerweile auf die Arbeitslosenquote durch, so der DGB-Bezirksvorsitzende. Hier habe die Politik die falschen Weichen gestellt. Nicht weniger, sondern gleichviel oder mehr Geld müsse aufgewendet werden, um Bezieherinnen und Bezieher von Hartz IV in den Arbeitsmarkt zu re-integrieren. Dass dies offensichtlich nicht gelingt, mache deutlich, dass die Arbeitslosenquote bei den Empfängern von Hartz IV im Januar um 8,4 Prozent im Gegensatz zum Dezember zugelegt hat. Dies, so Körzell, sei ein eindeutiges Zeichen für die Sparmaßnahmen, die sich jetzt auf die Arbeitslosen auswirkten. Es sei aber auch ein Beleg dafür, dass viele Arbeitnehmer sofort nach der Beschäftigung wieder in Hartz IV fallen würden, weil ihre Arbeitsverhältnisse nicht lange genug dauerten.
Trotzdem habe Thüringen einen sehr stabilen Arbeitsmarkt im Vergleich zu anderen ostdeutschen Ländern, sagte Körzell weiter. Dies sei ein Umstand, auf dem sich die Politik nicht ausruhen dürfe, sondern den sie nachhaltig weiter entwickeln müsse. Dabei stehe für den DGB die unbefristete Beschäftigung im Vordergrund. Ebenso müsse die Leiharbeit zurückgedrängt werden, erst dann kann nach Ansicht des DGB von einer nachhaltigen Entwicklung auf dem Thüringer Arbeitsmarkt gesprochen werden.
Autor: nnzMit dieser Entwicklung haben wir gerechnet, so der DGB-Vorsitzende Stefan Körzell zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen für den Freistaat. Der Thüringer Arbeitsmarkt folge dem Bundestrend. Die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung steige witterungsbedingt kräftig an. Dies sei vor allem der Situation im Bauhaupt- und Baunebengewerbe geschuldet, wo trotz des bisher milden Winters die Arbeitslosigkeit zugenommen habe.
Aber auch die Einsparmaßnahmen bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik schlügen mittlerweile auf die Arbeitslosenquote durch, so der DGB-Bezirksvorsitzende. Hier habe die Politik die falschen Weichen gestellt. Nicht weniger, sondern gleichviel oder mehr Geld müsse aufgewendet werden, um Bezieherinnen und Bezieher von Hartz IV in den Arbeitsmarkt zu re-integrieren. Dass dies offensichtlich nicht gelingt, mache deutlich, dass die Arbeitslosenquote bei den Empfängern von Hartz IV im Januar um 8,4 Prozent im Gegensatz zum Dezember zugelegt hat. Dies, so Körzell, sei ein eindeutiges Zeichen für die Sparmaßnahmen, die sich jetzt auf die Arbeitslosen auswirkten. Es sei aber auch ein Beleg dafür, dass viele Arbeitnehmer sofort nach der Beschäftigung wieder in Hartz IV fallen würden, weil ihre Arbeitsverhältnisse nicht lange genug dauerten.
Trotzdem habe Thüringen einen sehr stabilen Arbeitsmarkt im Vergleich zu anderen ostdeutschen Ländern, sagte Körzell weiter. Dies sei ein Umstand, auf dem sich die Politik nicht ausruhen dürfe, sondern den sie nachhaltig weiter entwickeln müsse. Dabei stehe für den DGB die unbefristete Beschäftigung im Vordergrund. Ebenso müsse die Leiharbeit zurückgedrängt werden, erst dann kann nach Ansicht des DGB von einer nachhaltigen Entwicklung auf dem Thüringer Arbeitsmarkt gesprochen werden.
