Mo, 13:54 Uhr
06.02.2012
Ernstfall geprobt
Wenn bei der WAGO Kontakttechnik Sondershausen am Wochenende viele Feuerwehrleute im Einsatz waren, so war es zum Glück nur eine Probe. Zum Zusammenspiel zwischen WAGO und den Freiwilligen Feuerwehren Berka und Sondershausen erreichte kn folgende Meldung von WAGO...
Feuerwehren Berka und Sondershausen probten mit ihren Kameraden von WAGO den Ernstfall. Wichtige Erkenntnis dabei:
• High-Tech-Unternehmen erweist sich als ideales Übungsgelände
• Betriebsfeuerwehr durch Trainings immer auf dem neuesten Stand
Brände können verheerende Folgen haben – insbesondere in einem produzierenden Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, haben die Feuerwehren Berka und Sondershausen sowie die WAGO- Betriebsfeuerwehr Sondershausen bei ihrer gemeinsamen Einsatzübung am vergangenen Wochenende auf dem WAGO- Areal an der Waldstraße gemeinsam ihr Können unter Beweis gestellt. An den beiden Übungstagen nahmen zehn Kameraden der Betriebsfeuerwehr, fünf Kameraden und zwei Ausbilder der Freiwilligen Feuerwehr Berka sowie ein Ausbilder der Freiwilligen Feuerwehr Sondershausen-Mitte teil.
In den WAGO-Werkshallen probten die Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutzgerät den Ernstfall.
Die Einsatzübung am Freitag und Samstag – von der Feuerwehr Berka initiiert und geplant – diente dem Zweck, die Schlagfertigkeit der Truppe zu testen. Dabei kam den Brandbekämpfern zugute, dass Kamerad Jörg Appenrodt, zugleich Mitarbeiter der Rettungsleitstelle, mit den spezifischen Gegebenheiten in Produktionsanlagen vertraut ist und daher die Einweisung entsprechend gut vorbereitet hatte. Am Freitag wurden die Feuerwehrfrauen und -männer in der Theorie mit den Umgang mit Pressluft-Atemgeräte und den Gefahren bei Einsätzen vertraut gemacht. Dort wurden ihnen der Aufbau und die Funktionsweise der Atemschutzgeräte nähergebracht. Nachdem die Teilnehmer alle möglichen Szenarien des Ernstfalls durchgesprochen hatten, mussten sie ihr Wissen zu guter Letzt mit einem Test belegen. Ergebnis: Die heimischen Feuerwehrleute sind fit.
WAGO-Brandbekämpfer danken den Ortsfeuerwehren für die enge Kooperation. Foto: WAGO
Am Samstag stand im Rahmen des praktischen Teils der Atemschutzausbildung eine Rettungsübung unter realen Bedingungen im Versorgungsgang der Firma WAGO auf dem Programm. Hierbei wurden die Kameraden mit den Örtlichkeiten des High-Tech Unternehmens vertraut gemacht – dabei erwies sich das Gelände als ideales Übungsterrain. Nach Angaben von Jörg Appenroth diente die Übung zudem dem Ziel, den Erfahrungsaustausch zwischen der Betriebsfeuerwehr sowie den Ortsfeuerwehren zu intensivieren und die Zusammenarbeit für den Fall der Fälle zuoptimieren.
Stephan Dworsky und Winfried Gerbing von der WAGO-Betriebsfeuerwehr: Wir sind den Wehren aus Berka und Sondershausen dankbar für die enge Kooperation, die dem Ansinnen dient, im Einsatzfall mit frühzeitigem und richtigem Handeln Menschenleben retten und Schäden minimieren zu können.
Auf dem Übungsplan der Brandbekämpfer standen auch die Wiederbelebung und Rettung von Menschen mit Rauchvergiftungen. Trainiert wurde dies mit einer Puppe. Foto: WAGO
Weil der Sicherheitsgedanke bei WAGO höchste Priorität hat, gründete das Unternehmen im August 2010 eine komplett ausgerüstete Betriebsfeuerwehr. Das Team setzt sich aus zehn Mitarbeitern unterschiedlicher Abteilungen des Produktionswerkes in Sondershausen zusammen. Dies hat den Vorteil, dass sich die Mitarbeiter mit den innerbetrieblichen Besonderheiten und Gefahren bestens auskennen und daher schnell reagieren können. Eine gute Organisation und regelmäßige Einweisungen garantieren, dass die Mitglieder immer auf dem neuesten Stand sind. Die aus Theorie und Praxis bestehenden Einweisungen werden vierteljährig an einem Samstag vorgenommen. Zuletzt trainierte die Betriebsfeuerwehr im Feuerwehr-Technik-Zentrum in Artern den Einsatz von Pressluftatmern und Atemschutzmasken, die das Unternehmen angeschafft hat.
Autor: khhFeuerwehren Berka und Sondershausen probten mit ihren Kameraden von WAGO den Ernstfall. Wichtige Erkenntnis dabei:
• High-Tech-Unternehmen erweist sich als ideales Übungsgelände
• Betriebsfeuerwehr durch Trainings immer auf dem neuesten Stand
Brände können verheerende Folgen haben – insbesondere in einem produzierenden Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, haben die Feuerwehren Berka und Sondershausen sowie die WAGO- Betriebsfeuerwehr Sondershausen bei ihrer gemeinsamen Einsatzübung am vergangenen Wochenende auf dem WAGO- Areal an der Waldstraße gemeinsam ihr Können unter Beweis gestellt. An den beiden Übungstagen nahmen zehn Kameraden der Betriebsfeuerwehr, fünf Kameraden und zwei Ausbilder der Freiwilligen Feuerwehr Berka sowie ein Ausbilder der Freiwilligen Feuerwehr Sondershausen-Mitte teil.
In den WAGO-Werkshallen probten die Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutzgerät den Ernstfall.
Die Einsatzübung am Freitag und Samstag – von der Feuerwehr Berka initiiert und geplant – diente dem Zweck, die Schlagfertigkeit der Truppe zu testen. Dabei kam den Brandbekämpfern zugute, dass Kamerad Jörg Appenrodt, zugleich Mitarbeiter der Rettungsleitstelle, mit den spezifischen Gegebenheiten in Produktionsanlagen vertraut ist und daher die Einweisung entsprechend gut vorbereitet hatte. Am Freitag wurden die Feuerwehrfrauen und -männer in der Theorie mit den Umgang mit Pressluft-Atemgeräte und den Gefahren bei Einsätzen vertraut gemacht. Dort wurden ihnen der Aufbau und die Funktionsweise der Atemschutzgeräte nähergebracht. Nachdem die Teilnehmer alle möglichen Szenarien des Ernstfalls durchgesprochen hatten, mussten sie ihr Wissen zu guter Letzt mit einem Test belegen. Ergebnis: Die heimischen Feuerwehrleute sind fit.
WAGO-Brandbekämpfer danken den Ortsfeuerwehren für die enge Kooperation. Foto: WAGO
Am Samstag stand im Rahmen des praktischen Teils der Atemschutzausbildung eine Rettungsübung unter realen Bedingungen im Versorgungsgang der Firma WAGO auf dem Programm. Hierbei wurden die Kameraden mit den Örtlichkeiten des High-Tech Unternehmens vertraut gemacht – dabei erwies sich das Gelände als ideales Übungsterrain. Nach Angaben von Jörg Appenroth diente die Übung zudem dem Ziel, den Erfahrungsaustausch zwischen der Betriebsfeuerwehr sowie den Ortsfeuerwehren zu intensivieren und die Zusammenarbeit für den Fall der Fälle zuoptimieren.
Stephan Dworsky und Winfried Gerbing von der WAGO-Betriebsfeuerwehr: Wir sind den Wehren aus Berka und Sondershausen dankbar für die enge Kooperation, die dem Ansinnen dient, im Einsatzfall mit frühzeitigem und richtigem Handeln Menschenleben retten und Schäden minimieren zu können.
Auf dem Übungsplan der Brandbekämpfer standen auch die Wiederbelebung und Rettung von Menschen mit Rauchvergiftungen. Trainiert wurde dies mit einer Puppe. Foto: WAGO
Weil der Sicherheitsgedanke bei WAGO höchste Priorität hat, gründete das Unternehmen im August 2010 eine komplett ausgerüstete Betriebsfeuerwehr. Das Team setzt sich aus zehn Mitarbeitern unterschiedlicher Abteilungen des Produktionswerkes in Sondershausen zusammen. Dies hat den Vorteil, dass sich die Mitarbeiter mit den innerbetrieblichen Besonderheiten und Gefahren bestens auskennen und daher schnell reagieren können. Eine gute Organisation und regelmäßige Einweisungen garantieren, dass die Mitglieder immer auf dem neuesten Stand sind. Die aus Theorie und Praxis bestehenden Einweisungen werden vierteljährig an einem Samstag vorgenommen. Zuletzt trainierte die Betriebsfeuerwehr im Feuerwehr-Technik-Zentrum in Artern den Einsatz von Pressluftatmern und Atemschutzmasken, die das Unternehmen angeschafft hat.


