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Di, 23:16 Uhr
07.02.2012

Senioren mit Stadträten im Gespräch

Die Senioren vom Wohngebiet 4 von Sondershausen hatten wieder zu einem besonderen Nachmittag ins Juventas eingeladen. Gästen waren dieses Mal zwei Stadträte, wie kn erfahren hat...

Es war uns eine besondere Freude Bärbel Thormann und Dieter Hotze in unserer Mitte begrüßen zu können. Beide sind Stadtratsmitglieder der Fraktion der Volkssolidarität in Sondershausen.

Senioren mit Stadträten im Gespräch (Foto: Thomas Leipold) Senioren mit Stadträten im Gespräch (Foto: Thomas Leipold)

Freude Bärbel Thormann (2. von li. und Dieter Hotze

Es gab eine Einführung über die Kandidatur, die Wahl und die demokratische Zusammensetzung des Stadtrates und die Stadtratsmitglieder aller Fraktionen wurden kurz vorgestellt. Anschließend berichteten beide ausführlich über ihre Arbeit und aktuelle Themen.
Frau Thormann, als Geschäftsführerin des Juventas, betonte unter anderem, dass man neben den Belangen der Kinder und der Jugend als Nachfolgegeneration aber auch die Belange der derzeit älteren Generation nicht außer Acht lassen darf.

Im Jahr 2009 lebten in Sondershausen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Thüringen in Sondershausen 5976 Personen, die 65 Jahre und älter sind. Für das Jahr 2030 werden in Sondershausen 7289 Personen dieser Altersgruppe prognostiziert. Das ist ein demografischer Wandel, dem sich auch die Stadt in ihrer Stadtentwicklung stellen muss.

Herr Hotze, seit über 35 Jahren Bürgermeister von Berka, berichtete auch über seine erfolgreiche Kommunalpolitik in Berka selbst, also die Arbeit im Ort mit und für die Menschen im Ort. Stolz ist er über die Schaffung und Ansiedlungen im Gewerbegebiet in Berka. Dort ist die WAGO Kontakt GmbH der größte Arbeitgeber mit ca. 1000 Arbeitsplätzen, also auch Arbeit und Lohn für 1000 Menschen in der Region.
Senioren mit Stadträten im Gespräch (Foto: Thomas Leipold)
Senioren mit Stadträten im Gespräch (Foto: Thomas Leipold)
Senioren mit Stadträten im Gespräch (Foto: Thomas Leipold)

In einer lebhaften Frage- und Diskussionsrunde konnten wir nicht nur Fragen beantwortet bekommen sondern auch Probleme und Schwerpunkte ansprechen, die die ältere Generation, Behinderte - und da meine ich nicht nur gehbehinderte Menschen oder Rollstuhlfahrer - sondern die Vielfalt an diversen Behinderungen, als ein weiteres Beispiel auch hochgradig sehbehinderte und blinde Menschen, Gehörlose und andere. Es gab Fragen zur vorgesehenen Verlegung der Bushaltestelle im Östertal, aber auch das Thema Barrierefreiheit und Zugangsmöglichkeiten ist uns im Allgemeinen wichtig.

Behörden, Ämter und öffentliche Gebäude wurden nach Möglichkeit "rollstuhlgerecht" umgebaut oder saniert, aber es hat keiner bedacht, dass nicht nur im zunehmenden Alter auch hochgradig sehschwache Menschen selbstbestimmend unterwegs sein wollen und sich orientieren können müssen.

Da wird es schon schwierig die "Wegweisertafel" in der Behörde noch lesen und erkennen zu können, bei den Zimmernummern und den zwar optisch ansprechend gestalteten Namensschildern wird es dann noch schwieriger oder gar unmöglich. Solange man jung und gesund ist, ist das sicher kein Problem, aber es wird schwierig wenn man älter oder krank wird. Auch hier bedeutet ja Kommunalpolitik Arbeit am und mit den Menschen vor Ort (siehe unter anderem der demografische Wandel) und in Sondershausen leben eben nicht nur kerngesunde Achtzehnjährige. Die Gruppe der unter Zwanzigjährigen wird übrigens in der o. g. Statistik 2009 mit 3267 Personen angegeben und für 2030 mit 2394 prognostiziert. Also auch hier ist neben dem Bevölkerungsschwund eine zunehmende "Überalterungsstruktur" zu erkennen.

Wir bedanken uns besonders bei unseren beiden Gästen und dem Juventas Team.

Thomas Leipold
WB 4 der Volkssolidarität
Autor: khh

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