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Mo, 07:45 Uhr
13.02.2012

Der Gehirntumor aus dem Internet

Mit der Frage Hilfe aus dem Internet bei Gesundheitsptoblemen setzt sich diese Stellungnahme der Krankenkasse Barmer-GEK auseinander...

Simone hat Kopfschmerzen. Oft sind diese so stark, dass sie nicht ins Büro gehen kann. Nach einem Tag sind sie dann meist genauso schnell weg, wie sie gekommen sind. Was soll sie tun? Eigentlich hat sie keine Zeit für einen Arztbesuch, vielleicht sogar mit langer Wartezeit. Ist das Internet eine geeignete Alternative?

Keine Homepage ersetzt den Arzt

Immer mehr Menschen nutzen das Internet als Informationsquelle auch für Fragen, die Ihre Gesundheit betreffen. „Es spricht nichts dagegen, sich im Internet zu informieren“ findet Anika Göttel. „Gefährlich werde es aber dann, wenn der Patient dem Internet mehr Glauben schenkt als einem Arzt.“ Nicht selten haben Patienten eine ganz eigene Vorstellung von ihrer Krankheit. Wer dann im Internet recherchiert, läuft Gefahr, nur noch den Informationen zu folgen, die dieses Bild bestätigen. Außerdem überfordern zu viele Informationen die meisten Menschen und gleichzeitig können dadurch überflüssige Ängste erzeugt werden.

„Recherchen auf eigene Faust können ein Arzt-Patient-Gespräch nie ersetzten. Das persönliche Gespräch und die physische Untersuchung sind wichtige Elemente in der Diagnostik. Beides geht im Internet nicht“, warnt Anika Göttel, Bezirksgeschäftsführerin, der BARMER GEK in Sondershausen.

Für den Mediziner sind akute Symptome erste Anhaltspunkte auf der Suche nach den Ursachen für eine Krankheit. Davon ausgehend verschafft er sich durch gezielte Fragen einen Gesamteindruck von dem Patienten, um dann die weitere Untersuchungen oder auch Therapien einzuleiten.


Kritisch bleiben

Um Fehlinformationen vorzubeugen sollte man bei der eigenen Recherche unbedingt darauf achten, wie alt die Informationen im Netz sind und wer für den Inhalt zuständig ist. So sind Webseiten von medizinischen Fachgesellschaften, staatlichen Einrichtungen oder Krankenkassen verlässliche Quellen. Richtig angewandt können Informationen aus dem Netz durchaus auch positive Effekte haben. So befähigen sie Patienten den Arzt besser zu verstehen oder auch gezielte Fragen zu stellen.
Autor: khh

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