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Fr, 12:39 Uhr
17.02.2012

Wulff-Rücktritt: Reaktionen

Zu dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff gibt es auch aus Thüringen erste Reaktionen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen...


Zum Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff erklärt SPD-Landeschef Christoph Matschie: „Christian Wulff hat so lange gewartet, bis ihm nichts mehr übrig blieb. Damit hat er nicht nur sich selbst beschädigt, sondern auch das Amt. Deutschland braucht nach zwei Rücktritten einen Präsidenten, der das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurück gewinnen kann. Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn Joachim Gauck bereit wäre, noch einmal anzutreten."
Autor: nnz

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Kommentare
Real Human
17.02.2012, 13:57 Uhr
Nichts dazugelernt, Herr Matschie!
Nachdem Herr Köhler mit einzelnen seiner Äußerungen als zu systemkritisch und sensibel in Erscheinung getreten war, wollten CDU und FDP endlich einen pflegeleichten braven Parteisoldaten als Repräsentanten Deutschlands haben. Sie haben einen der Ihren bekommen, einen aus ihrem Milieu, einen mit ihrem „Stallgeruch“.

So wurde im Internetzeitalter dann schnell etwas ruchbar: Der Umgang, der in der Herrschenden Klasse Usus ist und auch die hochherrschaftliche Tonart, wenn man meinte, dass nichts nach außen dringen würde, da man sich ja bei einer befreundeten Zeitung beschwert habe.

Die Kardinalfehler bei der Wahl von Herrn Wulff waren Klassenarroganz und ein schlimmes parteipolitisches Hickhack bei ALLEN Parteien. Erste Interviews z.B. im DLF lassen befürchten, dass auch weiterhin Parteitaktik die neue Auswahl bestimmen wird. So führt z.B. der absehbare Ausfall der FDP als Koalitionspartner bei der CDU dazu, sich macht-taktisch zur SPD hin zu öffnen. Und da ist Herr Gauck für beide Parteien ein denkbarer Kompromisskandidat. Das würde ein gutes Klima für eine Neuauflage einer Großen Koalition nach 2013 schaffen.

Nun ist Herr Gauck zwar ein ehrenwerter Bürgerrechtler aus DDR-Zeiten, er ist aber für allzuviele Ostdeutsche ein rotes – oder besser – ein schwarzes Tuch. Herrn Matschie und viele andere Personaltaktiker in der „S“-PD“ stört das wenig. Es ist genauso wie gestern bei der „C“-DU: Parteitaktik geht im Zweifel vor Staatsräson und innerem Frieden.

Ein Bundespräsident sollte aber von möglichst vielen „Landeskindern“ als Staatsoberhaupt akzeptiert sein, ohne deswegen als „Grüßaugust“ verspottet zu werden. Zum Glück kommt jetzt endlich Herr Töpfer als Kandidat infrage. Er wird sicherlich auch von der Linken akzeptiert werden können – außer von den ultraorthodoxen Marx-Anbetern natürlich. Das für einen Bundespräsidenten so wichtige hohe Ansehen im Ausland hat er ohnehin.

Ich hoffe, unsere „Volksvertreter“ wissen, was bei einem erneuten Vertun bei der Wahl droht! Leute wie Herr Matschie in seinem Erfurter Traumschiff scheinen es offensichtlich immer noch nicht wahrhaben zu wollen.
-Insider-
17.02.2012, 14:47 Uhr
sind
wir hier bei der jagd, oder warum schaut der fuchs aus seinem versteck? wenn sich hier jemand nicht öffnen sollte, dann ist es jemand aus der sozialdemokratie...
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