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Sa, 10:05 Uhr
18.02.2012

Spitzenreiter im Umsatz

Im Jahr 2011 erzielten die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten einen neuen Spitzenwert von 28,2 Milliarden Euro. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gab es gegenüber 2010 eine Umsatzsteigerung, bei drei Arbeitstagen weniger, um 2,8 Milliarden Euro bzw. 11,0 Prozent. Und der Spitzenreiter ist?

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Im Jahr 2011 gab es außer bei den Wirtschaftszweigen Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen, Metallerzeugung und -bearbeitung und Herstellung von Holz-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) überall Umsatzzuwächse. Die nachfolgenden drei Wirtschaftszweige erzielten im abgelaufenen Kalenderjahr fast vierzig Prozent des Thüringer Industrieumsatzes:

Der Wirtschaftszweig Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen konnte seinen Spitzen-platz im Jahr 2011 mit insgesamt 4,2 Milliarden Euro Umsatz (389 Millionen Euro mehr als 2010) halten. Diese Branche erzielte mit Ausnahme des Monats Dezember in allen Monaten jeweils den höchsten Umsatz.

Den zweiten Platz belegte im Jahr 2011 der Wirtschaftszweig Herstellung von Metallerzeugnissen mit einem Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Diese Branche erreichte mit 767 Millionen Euro im vergangenen Jahr gegenüber dem Jahr 2010 den höchsten absoluten Umsatzzuwachs. Bei der Umsatzproduktivität lag sie im Jahr 2011 mit einer Steigerung von 23,9 Prozent an erster Stelle.

Auf dem dritten Platz landete im Jahr 2011 der Wirtschaftszweig Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln mit 3,2 Milliarden Euro Umsatz.

Die pharmazeutische Industrie konnte im Jahr 2011 im Vergleich zum Jahr 2010 mit 30,8 Prozent den höchsten relativen Umsatzzuwachs erzielen. Absolut betrug der Umsatzzuwachs 194 Millionen Euro.

Für den Bereich der chemischen Industrie wurden im Jahr 2011 Umsätze in Höhe von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entsprach einem Umsatzzuwachs von 27,4 Prozent bzw. 259 Millionen Euro.

Die Zahl der Beschäftigten stieg um 52,0 Prozent bzw. 1 500 Personen an. Die Umsatzproduktivität der chemischen Industrie sank im Jahr 2011 allerdings um 16,2 Prozent, da der Beschäftigten-zuwachs wesentlich höher war als der Umsatzzuwachs. Auch der Maschinenbau trug mit einer Umsatzsteigerung um 354 Millionen Euro bzw. 17,2 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu dem Rekordergebnis 2011 in der Thüringer Industrie bei. Die Umsatz-produktivität stieg in diesem Bereich um 18,6 Prozent bei gleichzeitigem Rückgang der Beschäftigtenzahl um 1,2 Prozent.
Autor: nnz

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