Fr, 11:38 Uhr
24.02.2012
Aus dem Hauptausschuss SDH
Aus dem Hauptausschuss SDH
Nicht viele Tagesordnungspunkte hatte das gestrige Programm, aber die hatten es in sich. Im Gespräch der Entwurf der Stadtentwicklungskonzeption Sondershausen...
Eike Nickol und Christoph Hanske stellten in gestraffter Form den Entwurf der Stadtentwicklungskonzeption Sondershausen vor. Neben den Mitgliedern des Hauptausschusses waren auch die Mitglieder des Bauausschusses anwesend. Dieser soll jetzt in den Fraktionen diskutiert werden, um ihn dann später durch den Stadtrat bestätigen zu lassen. Die Stadtentwicklungskonzeption ist eine wichtige Voraussetzung, um in bestimmten Maße überhaupt Fördermittel zu bekommen, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) zu Beginn des Vortrags.
In wesentlich gestraffterer Form gegenüber einer analogen öffentlichen Podiumsdiskussion zeigten Hanske und Nickol die Probleme der Stadtentwicklung auf. Schon im Vorfeld sagte Christopg Hanske zu kn, es ist schwieriger eine Stadtentwicklung vorzustellen, die wegen der demografischen Entwicklung eben immer noch auch Rückbau beim Wohnraum setzen muss. Keine leichte Aufgabe bei der Erarbeitung der Konzeption.
In den letzten 10 Jahre hat Sondershausen per Saldo zwischen -180 Einwohnern (2000) bis -480 Einwohner (2008) jährlich verloren. Im Wippertor wurden 31 Prozent und im Hasenholz / Östertal 45 Prozent der Wohnungen zurück gebaut. Und der Rückbau wird weiter gehen. Allein das Wohngebiet Hasenholz / Östertal wird nochmals 360 Wohneinheiten (WE) verlieren.
Insgesamt müssen von 2011 bis 2020 745 Wohneinheiten in Sondershausen zurückgebaut werden. Die Wohnungsunternehmen werden 610 WE zurückbauen. Neu wird sein, so Hanske, dass auch im privaten Bereich 135 WE zurückgebaut werden müssen. Hier so Hanske ist noch völlig unklar wie das finanziell passieren soll.
Wirtschaftlich setzt man bei der weiteren Entwicklung auf möglichen Bergbau und Entwicklung des Tourismus. Schon 2010 war Tourismus ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Durch Übernachtungsgäste wurde 14,86 Millionen Euro umgesetzt und durch Tagesgäste gar 20 Millionen Euro umgesetzt.
Hinsichtlich der Schullandschaft geht man davon aus, dass alle Schultypen erhalten werden sollen. Konkret auch erhalten werden sollen die Standtorte Regelschule Franzberg und Grundschule Hohenebra. Umfangreich soll das Sportzentrum am Göldner saniert werden und die Entscheidung gefällt werden, umfangreiche Sanierung Borntalturnhalle oder Bau einer neuen Zweifelder-Halle.
Neu in die Stadtentwicklungskonzeption Sondershausen wurden Probleme des Kleingartenwesens aufgenommen. Bezweifelt wird allerdings, dass bei dem Altersdurchschnitt alle Kleingartenanlagen erhalten werden können. Eine Renaturierung würde einen immensen Finanzierungsaufwand bedeuten. Wirtschaftlich ist vorgesehen, dass die Stadtwerke auch die Ortsteile mit Energie versorgen sollen.
Alle Probleme uns Inhalte der Stadtentwicklungskonzeption Sondershausen hier vorstellen zu wollen geht nicht, da schon ein fast voller VIN-A4-Ordner nötig ist. Deshalb erhielten die Fraktionsvorsitzenden gleich eine CD in die Hand gedrückt.
Die Diskussion zum dem umfassenden Werk hielt sich verständlicherweise in Grenzen. Kritik kam von Stadtrat Hartmut Thiele (CDU). Die Konzeption enthielt nichts, wie die Stadtzufahrten verbessert werden könnten. Von fünf Stadtzufahrten bieten zwei einen mehr als nur einen unansehnlichen Ansicht (Bebelstraße und Breitscheid-Straße). Im Winter kommt noch der alte Backwarenbetrieb dazu, wenn das fehlenden Grün die Sicht besser freigibt, ergänzt hier gleich noch kn.
Die Freien Wähler (Helmut Nüchter) hätten gern, dass die Bahntrasse Bad Frankenhausen - Sondershausen zum Radweg umgebaut wird. Zwar soll die Trasse gesichert werden, so Kreyer, aber das wie fehlt, da die Bahn AG keine Bereitschaft zur Zusammenarbeit zeigt. Aber Ende 2012 muss eine Entscheidung gefällt werden, so Kreyer schon wegen des Thüringentages. Übrigens schwirrte noch ein interessante Gedanke durch den Raum. Die ehemalige Bahntrasse zu einer Skaterbahn umbauen!
Außer einiger Änderungen in Einzelpositionen gab des zum Haushalt 2012 noch nicht viel weiteres Neues zu berichten.
Autor: khhNicht viele Tagesordnungspunkte hatte das gestrige Programm, aber die hatten es in sich. Im Gespräch der Entwurf der Stadtentwicklungskonzeption Sondershausen...
Eike Nickol und Christoph Hanske stellten in gestraffter Form den Entwurf der Stadtentwicklungskonzeption Sondershausen vor. Neben den Mitgliedern des Hauptausschusses waren auch die Mitglieder des Bauausschusses anwesend. Dieser soll jetzt in den Fraktionen diskutiert werden, um ihn dann später durch den Stadtrat bestätigen zu lassen. Die Stadtentwicklungskonzeption ist eine wichtige Voraussetzung, um in bestimmten Maße überhaupt Fördermittel zu bekommen, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) zu Beginn des Vortrags.
In wesentlich gestraffterer Form gegenüber einer analogen öffentlichen Podiumsdiskussion zeigten Hanske und Nickol die Probleme der Stadtentwicklung auf. Schon im Vorfeld sagte Christopg Hanske zu kn, es ist schwieriger eine Stadtentwicklung vorzustellen, die wegen der demografischen Entwicklung eben immer noch auch Rückbau beim Wohnraum setzen muss. Keine leichte Aufgabe bei der Erarbeitung der Konzeption.
In den letzten 10 Jahre hat Sondershausen per Saldo zwischen -180 Einwohnern (2000) bis -480 Einwohner (2008) jährlich verloren. Im Wippertor wurden 31 Prozent und im Hasenholz / Östertal 45 Prozent der Wohnungen zurück gebaut. Und der Rückbau wird weiter gehen. Allein das Wohngebiet Hasenholz / Östertal wird nochmals 360 Wohneinheiten (WE) verlieren.
Insgesamt müssen von 2011 bis 2020 745 Wohneinheiten in Sondershausen zurückgebaut werden. Die Wohnungsunternehmen werden 610 WE zurückbauen. Neu wird sein, so Hanske, dass auch im privaten Bereich 135 WE zurückgebaut werden müssen. Hier so Hanske ist noch völlig unklar wie das finanziell passieren soll.
Wirtschaftlich setzt man bei der weiteren Entwicklung auf möglichen Bergbau und Entwicklung des Tourismus. Schon 2010 war Tourismus ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Durch Übernachtungsgäste wurde 14,86 Millionen Euro umgesetzt und durch Tagesgäste gar 20 Millionen Euro umgesetzt.
Hinsichtlich der Schullandschaft geht man davon aus, dass alle Schultypen erhalten werden sollen. Konkret auch erhalten werden sollen die Standtorte Regelschule Franzberg und Grundschule Hohenebra. Umfangreich soll das Sportzentrum am Göldner saniert werden und die Entscheidung gefällt werden, umfangreiche Sanierung Borntalturnhalle oder Bau einer neuen Zweifelder-Halle.
Neu in die Stadtentwicklungskonzeption Sondershausen wurden Probleme des Kleingartenwesens aufgenommen. Bezweifelt wird allerdings, dass bei dem Altersdurchschnitt alle Kleingartenanlagen erhalten werden können. Eine Renaturierung würde einen immensen Finanzierungsaufwand bedeuten. Wirtschaftlich ist vorgesehen, dass die Stadtwerke auch die Ortsteile mit Energie versorgen sollen.
Alle Probleme uns Inhalte der Stadtentwicklungskonzeption Sondershausen hier vorstellen zu wollen geht nicht, da schon ein fast voller VIN-A4-Ordner nötig ist. Deshalb erhielten die Fraktionsvorsitzenden gleich eine CD in die Hand gedrückt.
Die Diskussion zum dem umfassenden Werk hielt sich verständlicherweise in Grenzen. Kritik kam von Stadtrat Hartmut Thiele (CDU). Die Konzeption enthielt nichts, wie die Stadtzufahrten verbessert werden könnten. Von fünf Stadtzufahrten bieten zwei einen mehr als nur einen unansehnlichen Ansicht (Bebelstraße und Breitscheid-Straße). Im Winter kommt noch der alte Backwarenbetrieb dazu, wenn das fehlenden Grün die Sicht besser freigibt, ergänzt hier gleich noch kn.
Die Freien Wähler (Helmut Nüchter) hätten gern, dass die Bahntrasse Bad Frankenhausen - Sondershausen zum Radweg umgebaut wird. Zwar soll die Trasse gesichert werden, so Kreyer, aber das wie fehlt, da die Bahn AG keine Bereitschaft zur Zusammenarbeit zeigt. Aber Ende 2012 muss eine Entscheidung gefällt werden, so Kreyer schon wegen des Thüringentages. Übrigens schwirrte noch ein interessante Gedanke durch den Raum. Die ehemalige Bahntrasse zu einer Skaterbahn umbauen!
Außer einiger Änderungen in Einzelpositionen gab des zum Haushalt 2012 noch nicht viel weiteres Neues zu berichten.