So, 20:01 Uhr
26.02.2012
Die Welt der Riesenspinnen
Unser Leser Hans-Jürgen Schmidt hat heute die Krabbeltiere in Sondershausen besucht. Was er dabei erlebt hat, fotogrfierte er schrieb es anschließend auf...
92 Terrarien waren an diesem Sonntag im Carl Schrödersaal in Sondershausen aufgebaut, in dem es nicht krabbelte, sondern sehr beschaulich zu ging. 78 Arten an Vogelspinnen, Spaltskorpione, Kaiserskorpione, Stabschrecken, Dornschrecken, Gespensterschrecken und Gottesanbieter hat die Familie Sperlich aus Helmstedt den Besucher präsentiert. Sidney Sperlich wies nach, dass man vor diesen Spinnen keine Angst haben braucht und ließ eine Spinne über Hände und Pullover der Besucher krabbeln. Sollten sie trotzdem mal beißen, so entspricht das etwa einem Wespenstich, sagte er.
Die Familie betreibt das Geschäft mit den Spinnen seit 15 Jahren. Den Grundstein legte der Vater. Sie sind nicht nur in Ausstellungen tätig. Ihre Hauptaufgabe sehen sie darin, jungen Menschen in den Schulen die Welt der Spinnen näher zu bringen. Der Umgang mit den Spinnen bedeute viel Arbeit. Zu Hause leben die Spinnen in den Terrarien im Keller. Da sie überwiegend nachtaktiv sind , macht das den Tieren nichts aus. Jedoch die Temperatur muss stimmen , denn ihre Heimat sind die Urwälder in den Tropen.
Die Futterbeschaffung ist auch nicht leicht. Wenn man Insekten kauft, davon ernähren sich die Spinnen, so kann es teuer werden, deshalb werden die Insekten selber gezüchtet. Manch Spinne hat auch einen erheblichen Preis, so kostet zum Beispiel die Xenesthis immerhin zwischen 2.000 und 3.000 Euro, lies Sidney Sperlich verlauten. Wenn auf die Züchtung zu sprechen kam, wurde erzählt, dass die Männchen auch Bock genannt werden und nach dem Liebesakt meist von den Weibchen verzehrt werden. Das kann man wohl auf die Menschen nicht übertragen. Das Interesse war als gut zu bezeichnen. Bis 14:30 Uhr gab es 136 Besucher, so der Mann an der Kasse.
Wer sich im Internet schlau machen will, der soll bei google Riesenspinnen aufrufen.
Text und Foto: Hans-Jürgen Schmidt
Autor: khh92 Terrarien waren an diesem Sonntag im Carl Schrödersaal in Sondershausen aufgebaut, in dem es nicht krabbelte, sondern sehr beschaulich zu ging. 78 Arten an Vogelspinnen, Spaltskorpione, Kaiserskorpione, Stabschrecken, Dornschrecken, Gespensterschrecken und Gottesanbieter hat die Familie Sperlich aus Helmstedt den Besucher präsentiert. Sidney Sperlich wies nach, dass man vor diesen Spinnen keine Angst haben braucht und ließ eine Spinne über Hände und Pullover der Besucher krabbeln. Sollten sie trotzdem mal beißen, so entspricht das etwa einem Wespenstich, sagte er.
Die Familie betreibt das Geschäft mit den Spinnen seit 15 Jahren. Den Grundstein legte der Vater. Sie sind nicht nur in Ausstellungen tätig. Ihre Hauptaufgabe sehen sie darin, jungen Menschen in den Schulen die Welt der Spinnen näher zu bringen. Der Umgang mit den Spinnen bedeute viel Arbeit. Zu Hause leben die Spinnen in den Terrarien im Keller. Da sie überwiegend nachtaktiv sind , macht das den Tieren nichts aus. Jedoch die Temperatur muss stimmen , denn ihre Heimat sind die Urwälder in den Tropen.
Die Futterbeschaffung ist auch nicht leicht. Wenn man Insekten kauft, davon ernähren sich die Spinnen, so kann es teuer werden, deshalb werden die Insekten selber gezüchtet. Manch Spinne hat auch einen erheblichen Preis, so kostet zum Beispiel die Xenesthis immerhin zwischen 2.000 und 3.000 Euro, lies Sidney Sperlich verlauten. Wenn auf die Züchtung zu sprechen kam, wurde erzählt, dass die Männchen auch Bock genannt werden und nach dem Liebesakt meist von den Weibchen verzehrt werden. Das kann man wohl auf die Menschen nicht übertragen. Das Interesse war als gut zu bezeichnen. Bis 14:30 Uhr gab es 136 Besucher, so der Mann an der Kasse.
Wer sich im Internet schlau machen will, der soll bei google Riesenspinnen aufrufen.
Text und Foto: Hans-Jürgen Schmidt




















