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Di, 08:20 Uhr
28.02.2012

Stele für den Gottesacker

Eine Eduard-Stein-Stele soll auf dem Alten Gottesacker von Sondershausen aufgestellt werden. Wer Eduard Stein ist und wann die Aufstellung erfolgen soll, erfahren Sie hier...

An seinem Todestag am 16. März soll zum Gedächtnis des früheren Fürstlichen Hofkapellmeister Eduard Stein (*16. Oktober 1818, †16. März 1864 in Sondershausen) um 11.00 Uhr eine Gedenkstele auf dem Alten Gottesacker Sondershausen in der Gartenstraße enthüllt werden. Die Enthüllung wird im Rahmen einer Feierstunde mit dem Albert-Fischer-Chor, dem Bürgermeister Joachim Kreyer und der ersten Beigeordneten Cornelia Kraffzick, die sich allesamt um diesen künftigen Gedenkort sehr verdient gemacht haben, stattfinden.

Die Gedenkstele wird aus einem Muschelkalkstein - einem einheimischen Material - bestehen, der eine runde Metallplatte trägt, die die Gedenkdaten Eduard Steins, sein Bildnis aus Porzellan und seine Funktion als Hofkapellmeister von 1853 - 1864 in Sondershausen zeigt.

Der Stein wird von Steinmetzmeister Günter Laube ("Naturstein - Laube") in Sonderhausen-Berka gefertigt und aufgestellt. Im Technischen Schaudenkmal / Museumsgießerei "Heinrichshütte" in Wurzbach wurde die Platte am 22. Februar 2012 gegossen. An diesem öffentlichen Schaugießen war der Mitteldeutsche Rundfunk (mdr) anwesend. Die dabei entstandenen Fernsehaufnahmen sollen in der Sendung "Vor Ort um Vier" des MDR am Sonnabend, dem 3. März 2012 um 16.00 Uhr gesendet werden.

Die Schaugießerei Heinrichshütte hat für die Stadt Sondershausen in den vergangenen Jahren bereits mehrere Arbeiten ausgeführt. Neben Gedenktafeln an besonderen Wohnhäusern ist das gusseiserne Grabmal von E. E. von Bloedau (1769 - 1824) durch die Restauration in der Heinrichshütte in seiner klassizistischen Schönheit seit 1995 wieder als einzigartiges Denkmal auf der Grabstätte im ehemaligen Friedhof, dem Alten Gottesacker, zu bewundern.

Mit dieser neuen Stele erhält auch der verdiente Hofkapellmeister Eduard Stein einen würdigen Gedenkort. Stein war im 46. Lebensjahr plötzlich am 16. März 1864 verstorben und wurde unter großer Anteilnahme von Bevölkerung, Fürstenhaus und Musikliebhabern bestattet.

Mit der Pflege der sogenannten Neudeutschen Musik in vielen Konzerten und Opernaufführungen mit der Schwarzburg-Sondershäuser Hofkapelle hatte Dirigent Stein neue Wege beschritten.
Nachdem Steins Grabstätte 1952 eingeebnet wurde, erhält Sondershausen mit der Stele auf dem Alten Gottesacker einen neuen Gedenkort für Eduard Stein.
An diesem Ort soll dann im Jahr 2014 des Wirkens Steins gedacht werden können.
Autor: khh

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