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Mi, 22:10 Uhr
29.02.2012

Fast nur Sonstiges

Bei der heutigen Sitzung des Kreisausschusses gab es nur einen Beschluss zu fassen. Dafür hatte es der Punkt Sonstiges in sich, bei dem es um das Schulwesen ging...

Der Kreisausschuss empfahl einstimmig dem Kreistag mit sofortiger Wirkung Ulrike Schilling zur Schriftführerin für die Niederschrift der Kreistagssitzungen zu bestellen. Frau Schilling wird im Verhinderungsfall von Antje Mund vertreten.

Neben den sonstigen Formalien, war es das schon und man ging zum Punkt Sonstiges über. Hier wollte Cornelia Kraffzick (SPD) wissen, wie denn der Stand zur Problematik Franzbergschule sei, nach dem es Änderungen im Zuständigkeitsbereich Bau gegeben hatte. Sie hatte auf die Unterschriftensammlung der SPD zur Erhaltung des Schulstandortes verwiesen, genau wie auf die Erarbeitung der Stadtentwicklungskonzeption, die so einen Standort fordert.

Das Gute vorab. Landrat Peter Hengstermann: "Wir gehen von einem Regelschulzentrum Franzberg aus." Wie es allerdings funktionieren soll, steht noch nicht fest. In der Diskussion stehen mehrere Varianten.

Zu einem wird ein Abriss der gesamten Schule ins Auge gefasst und Neubau eines neuen Gebäudes. Man würde 12 Klassenräume und die notwendigen Fachkabinette brauchen.
Eine andere Variante sieht vor, dass die bisherigen Fachkabinette als Räumlichkeiten erhalten werden, und der Schulunterricht in so genannten Schulcontainern vorgenommen wird. Die Schulcontainer, so Dr. Andreas Räuber von der Schulverwaltung, seien moderne Klassenzimmer die thermisch gut isoliert sind.

Zusätzlich soll versucht werden, dass in Zusammenarbeit Stadt Sondershausen, Schulverwaltung und Landratsamt, eventuell wieder Mittel der Städtebauförderung locker zu machen (geht nur über die Stadt). Gespräche dazu soll es mit der Landesregierung geben.

Zeitlich sieht der Rahmen so aus, dass in den nächsten Wochen (möglichst 1. Halbjahr) der Variantenvergleich fertig sein soll. Baulich soll das Ganze dann in zwei bis drei Jahren realisiert werden.

Auch Maik Göllert brachte Schulprobleme in die Diskussion ein. Es ging um die Frage der Schulformen in Greußen. Auch hier gibt es noch keine Entscheidung, ob man nun mit 13 Klassen zum Abitur will, oder nur mit 12 Klassen. Die Aussage von Landrat Peter Hengstermann war aber recht eindeutig, der Kreis will an der gymnasialen Oberstufe in Greußen festhalten.
Autor: khh

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