Fr, 13:52 Uhr
02.03.2012
Gute Nachricht
In der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses konnte die Vorsitzende, Cornelia Kraffzick (SPD), erleichtert verkünden, dass die vom Thüringer Finanzminister ausgesprochene 20%ige Bewirtschaftungsreserve für Mittel im Rahmen der Richtlinie "Örtliche Jugendförderung" wieder aufgehoben wurde! Was es noch interessantes gab, hat kn erfahren...
Für 2012 hätte sich eine Fehlsumme von 77.600 € für den Kyffhäuserkreis ergeben. Diese Summe hätte eine unvertretbare finanzielle Belastung für die Jugendhilfe dargestellt. In einer von ihr geforderten und schon vorbereiteten Resolution, die in diesem Ausschuss beschlossen werden sollte, wurde die Landesregierung zur sofortigen Aufhebung der Bewirtschaftungsreserve aufgefordert. Doch dies war "Gott sei Dank" nicht nötig.
Weiterhin wurde in dieser Jugendhilfeausschusssitzung die neue Struktur des Jugend- und Sozialamtes durch dessen Leiterin, Sabine Bräunicke, vorgestellt.
Das Jugend- und Sozialamt des Kyffhäuserkreises beteiligt sich an einem thüringenweiten Projekt zur integrierten Berichterstattung. Hierbei vergleichen 14 Landkreise und eine kreisfreie Stadt (Jena) in Thüringen ihre Ausgaben, Einnahmen, Personalausstattung und Fallzahlen im Bereich der "Hilfen zur Erziehung (HzE)". Ein Großteil der Ergebnisse wurde im Ausschuss vorgestellt. Obwohl der Kyffhäuserkreis bei den gesamten Fallzahlen im Vergleich zur Einwohnerzahl (0- 18 Jahre) am fünft höchsten und über dem Mittelwert in Thüringen liegt, ist der gesamte Zuschussbedarf genau im Mittelfeld und steht an 8. Stelle von 15 Kommunen. Das zeigt einen kostenbewussten Umgang mit den finanziellen Kreismitteln trotz hoher Fallanzahl.
Der Teilfachplan "Hilfen zur Erziehung" wurde weiterhin von der Sachgebietsleiterin des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD), Frau Gebauer, erläutert. Frau Kraffzick dankte den Mitarbeiter/ -innen des Jugend- und Sozialamtes für die Erstellung dieses guten Werkes, dessen Inhalte ja das "Herzstück der Arbeit des Jugendamtes" darstellen, denn das ist der klassische Jugendhilfeauftrag, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und Kinder zu schützen. Frau Kraffzick wies darauf hin, dass dieser Plan sehr intensiv, kontrovers und kritisch im Unterausschuss diskutiert wurde. Dabei wurde der Entwurf bereits überarbeitet und es wurden Änderungen und Ergänzungen eingebracht.
Frau Kraffzick erinnerte an die Vorfälle der letzten Wochen, bei dem ein Kind in einer Pflegefamilie in Hamburg starb. Das Thema, wie wir unsere Kinder besser schützen können, ist z.Z. wieder in aller Munde. Das neue Bundeskinderschutzgesetz mit seinen Maßnahmen muss im Teilfachplan einen wichtigen Platz haben. Im nächsten Jugendhilfeausschuss soll da neue Gesetz vorgestellt werden.
Die Vernetzung und gute Zusammenarbeit der Projekte im Bereich der Jugendsozialarbeit/ Jugendberufshilfe wurde von den einzelnen Projektverantwortlichen sehr eindrucksvoll vorgestellt. Im Kyffhäuserkreis wurden und werden seit 2001 insgesamt 18 Projekte in diesem Themenbereich umgesetzt. Dafür flossen und fließen Fördermittel des Landes, Bundes und der EU in Höhe von 9.505.891 €. Der Eigenanteil des Landkreises in diesen über 10 Jahren waren 288.000 €, etwas über 3 %.Und das Erreichte kann sich sehne lassen. Im Kyffhäuserkreis konnte die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen signifikant gesenkt werden.
Autor: khhFür 2012 hätte sich eine Fehlsumme von 77.600 € für den Kyffhäuserkreis ergeben. Diese Summe hätte eine unvertretbare finanzielle Belastung für die Jugendhilfe dargestellt. In einer von ihr geforderten und schon vorbereiteten Resolution, die in diesem Ausschuss beschlossen werden sollte, wurde die Landesregierung zur sofortigen Aufhebung der Bewirtschaftungsreserve aufgefordert. Doch dies war "Gott sei Dank" nicht nötig.
Weiterhin wurde in dieser Jugendhilfeausschusssitzung die neue Struktur des Jugend- und Sozialamtes durch dessen Leiterin, Sabine Bräunicke, vorgestellt.
Das Jugend- und Sozialamt des Kyffhäuserkreises beteiligt sich an einem thüringenweiten Projekt zur integrierten Berichterstattung. Hierbei vergleichen 14 Landkreise und eine kreisfreie Stadt (Jena) in Thüringen ihre Ausgaben, Einnahmen, Personalausstattung und Fallzahlen im Bereich der "Hilfen zur Erziehung (HzE)". Ein Großteil der Ergebnisse wurde im Ausschuss vorgestellt. Obwohl der Kyffhäuserkreis bei den gesamten Fallzahlen im Vergleich zur Einwohnerzahl (0- 18 Jahre) am fünft höchsten und über dem Mittelwert in Thüringen liegt, ist der gesamte Zuschussbedarf genau im Mittelfeld und steht an 8. Stelle von 15 Kommunen. Das zeigt einen kostenbewussten Umgang mit den finanziellen Kreismitteln trotz hoher Fallanzahl.
Der Teilfachplan "Hilfen zur Erziehung" wurde weiterhin von der Sachgebietsleiterin des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD), Frau Gebauer, erläutert. Frau Kraffzick dankte den Mitarbeiter/ -innen des Jugend- und Sozialamtes für die Erstellung dieses guten Werkes, dessen Inhalte ja das "Herzstück der Arbeit des Jugendamtes" darstellen, denn das ist der klassische Jugendhilfeauftrag, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und Kinder zu schützen. Frau Kraffzick wies darauf hin, dass dieser Plan sehr intensiv, kontrovers und kritisch im Unterausschuss diskutiert wurde. Dabei wurde der Entwurf bereits überarbeitet und es wurden Änderungen und Ergänzungen eingebracht.
Frau Kraffzick erinnerte an die Vorfälle der letzten Wochen, bei dem ein Kind in einer Pflegefamilie in Hamburg starb. Das Thema, wie wir unsere Kinder besser schützen können, ist z.Z. wieder in aller Munde. Das neue Bundeskinderschutzgesetz mit seinen Maßnahmen muss im Teilfachplan einen wichtigen Platz haben. Im nächsten Jugendhilfeausschuss soll da neue Gesetz vorgestellt werden.
Die Vernetzung und gute Zusammenarbeit der Projekte im Bereich der Jugendsozialarbeit/ Jugendberufshilfe wurde von den einzelnen Projektverantwortlichen sehr eindrucksvoll vorgestellt. Im Kyffhäuserkreis wurden und werden seit 2001 insgesamt 18 Projekte in diesem Themenbereich umgesetzt. Dafür flossen und fließen Fördermittel des Landes, Bundes und der EU in Höhe von 9.505.891 €. Der Eigenanteil des Landkreises in diesen über 10 Jahren waren 288.000 €, etwas über 3 %.Und das Erreichte kann sich sehne lassen. Im Kyffhäuserkreis konnte die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen signifikant gesenkt werden.