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So, 13:01 Uhr
04.03.2012

Pollen in den Startlöchern

Angesichts milder werdender Temperaturen nach der langen Frostperiode müssen sich Pollenallergiker auf einen sprunghaft ansteigenden Pollenflug einrichten. Die BARMER GEK rät Betroffenen, sich täglich auf dem Laufenden zu halten und die kleinen Quälgeister möglichst zu meiden...


Logo (Foto: DWD) Logo (Foto: DWD) "Tipps in Radio und Tageszeitung oder ein Blick auf die Internetseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD) liefern tagesaktuelle, regionale Informationen über den Flug der wichtigsten Pollen. Wer gegen Hasel, Erle, Birke und Co allergisch ist, kann sich so gezielt wappnen", empfiehlt Dr. Utta Petzold, Allergologin bei der Barmer. Gänzlich entgehen kann man der Belastung durch Pollen zwar nicht, so die Expertin. Bewährte Tipps helfen Pollenallergikern aber leichter durch den Alltag zu kommen:
  • Fenster tagsüber geschlossen halten, das senkt die Pollenkonzentration in der Wohnung.
  • Lüften bei Regen oder Windstille, da bei kaltem und feuchtem Wetter die Pollen durch die Wassertropfen in der Luft gebunden sind.
  • Vor dem Zubettgehen die Haare waschen. Bei empfindlichem Haar reicht es auch, die Pollen mit klarem Wasser herauszuspülen.
  • Bei geschlossenem Fenster schlafen, denn Pollen fliegen schon in den frühen Morgenstunden.
  • Möbel, Fensterbänke und Böden oft feucht abwischen – möglichst durch diejenigen in der Familie, die nicht an Heuschnupfen leiden. Staubsauger mit so genannten Hepa-Filtern verwenden, die Schwebstoffe verlässlich aus der Luft herausholen.
  • Sportliche Aktivitäten nach drinnen verlegen, also zum Beispiel Badminton statt Joggen, Hallenbad statt Fußballplatz. Wer unbedingt draußen sein will: auf dem Land ist die Belastung abends, in der Stadt morgens am geringsten.
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
05.03.2012, 07:36 Uhr
Allergien sind hausgemacht
Die oben genannten "Quälgeister", also die Pollen, quälen mittlerweile jeden Dritten von uns tatsächlich in erster Linie, weil unser Immunsystem in jungen Jahren nicht mit den Allergien auslösenden Allergenen ausreichend in Kontakt kam. Daher hat es sich nicht ausreichend einstellen können und erkennt die später auf ihn einstürmenden, an sich ganz natürlichen Stoffe, als abzuwehrende Bedrohung.
In Studien wurde eindeutig nachgewiesen, dass Kinder, die mit Hühnerdreck und anderen landwirtschaftlichen Substraten wie Erde in Kontakt
kommen, später kaum Allergien haben. Kinderärzte raten davon ab, Babys praktisch desinfizierte Meister-Propper-Buden mit den neusten Möbeln anzubieten, weil ihr Immunsystem so vom Sammeln von "Allergen-Erfahrungen" abgehalten wird.
Vor 50 Jahren noch spielten Allergien kaum eine Rolle. Bolzplatz, Wunden an den Knien und Dreck im Mund gehörten zum Kinderalltag.
Allergien sind zu wensentlichen Teilen dasErgebnis unserer Naturentfremdung. Das sollte uns zu denken geben.
Herr Taft
05.03.2012, 08:37 Uhr
@Herr Schwarzberg: Ihre These...
...habe ich bereits gehört, plausibel erscheint sie mir ja auch. Wenn ich jedoch an meinen Junior denke, der wirklich mit Haustier, Sandkuchen aus der Sandkiste, Schrammen vom Rumtoben, Nachbars Hühnern und Opas Hund groß geworden ist, dann frage ich mich warum er nun doch eine leichte Pollenallergie und eine Schimmelallergie hat....ich denke, dass es noch weitere Einflussfaktoren, als nur die Allergen-Erfahrung gibt.
Flitzpiepe
05.03.2012, 09:08 Uhr
So ähnlich
wie nussbaum argumentiere ich auch. Herr Schwarzberg macht es sich mal wieder sehr einfach...

Gerade bei den Pollenallergien kommt man ja um das Inhalieren der jeweiligen Pollen in jedem Alter, egal ob Kleinkind oder Erwachsener, nicht drumherum. wenn es also nur darauf ankommt mit diesen Pollen regelmäßig bereits im Kindesalter in Kontakt zu kommen, dann sollte es doch diese Allergien gar nicht geben.

Ich z.B. habe jedes Jahr im Juli ca. 4 Wochen eine Gräserpollenallergie. Nach der Schwarzberg-Theorie dürfte ich diese aber nicht haben, da ich damals als Kind noch viel viel öfter draußen war als die Kinder jetzt.
Für andere Allergiearten mag der regelmäßige Kontakt im Kindesalter aber hilfreich sein.
Herr Taft
05.03.2012, 10:38 Uhr
@Flitzpiepe...Achtung
...das ist nicht die Theorie von Herrn Schwarzberg. Ich gebe ihm auch Recht. Fragen Sie mal Herrn Google. Ich sage ja nur, dass es noch weitere Einflüsse gibt, die zu Allergien führen. Sicher können Allergien auch vererbbar sein.
Paulinchen
05.03.2012, 11:26 Uhr
Schuster – bleib bei Deinem Leisten
Sehr geehrter Herr Schwarzberg, es mag unbestritten sein, dass ihr Buch über Nordhausen und sonstige Heimatgeschichten ein gelungenes Werk geworden sind. Nur dass Sie sich jetzt anmaßen in Sachen Medizin ein Fachkundler zu sein, halte ich für mehr als gewagt. Gestatten Sie mir, dass ich darauf verweisen muss, dass eine Vielzahl von Allergieauslösern bis heute nicht erforscht werden konnten, da sich leider bestimmte Arten von Allergien bei fast jedem Patienten unterschiedlich auswirken. Da hilft auch der Kontakt mit Hühnerkot nicht gegen Neurodermitis, Asthma und Co.

Wilhelm Busch schrieb einst. „Nicht immer ist der Mensch nur heiter – er kann auch krank sein und so weiter.“ So wird es dann wohl noch auf eine lange Zeit bleiben, sehr zum Leidwesen der Allergiker. Zwar gibt es die „Wunderwaffe Antibiotika“, welche nur kurzzeitige Linderung bringt, nur würden Sie darauf stets und ständig zurückgreifen wollen, wenn Ihnen der „Medizinmann“ sagt, dass die Nebenwirkungen demnächst Ihre Leber, Nieren und sonstige Organe zerstören?
jule julitschka
05.03.2012, 17:16 Uhr
So Unrecht
hat der Herr Schwarzberg aber nicht. Ich habe da schon des öfteren Berichte gesehen, dass unsere Gesellschaft sich teilweise zu steril gehalten wird. Kinder müssen einfach wie Kinder spielen können und natürlich dann das Händewaschen nicht vergessen. Und Wohnungen "normal" geputzt sind auch ok. Da muss es kein Mittelchen zur Desinfektion oder besonderen Sterilität sein. Vorausgesetzt es ist keine ansteckende Krankheit in einem Haushalt.

Das ist jedoch eher die Ausnahme. Nicht zu vergessen sind die vielen Fertiggerichte und fertigen Sossentüten bekannter Hersteller. Gerade hier sind viele Allergieauslöser vorhanden, die dann zu lebensbedrohlichen Allergien führen. Ich weiss von was ich rede. Man sollte einfach mal wieder altbewährtes benutzen und nicht die chemische Keule aus der Tüte. Auch hier sind dann oftmals Pollenallergien eine weitere Folge. Sicher wird es immer Allegien geben, die einfach genetisch bedingt sind und für die Betroffenen schlimm sind. Ich habe aber das Gefühl, dass vieles auch durch die Fertiggerichte und Fertige Zuataten verurscht wird.
TeeEff
05.03.2012, 17:36 Uhr
Oder aber...
hormonelle Verhütungsmittel und mit Hormonen angereichertes Zuchtfutter, dass das eigene Immunsystem und den eigenen Hormonhaushalt verwirrt und die sonst instinktive Partnerwahl nach möglichst andersartigem Immunsystem und damit Pheromongeruch beeinträchtig und somit zu Zusammentreffen ungünstigster Merkmale führt.
Weichmacher in Babyfläschchen wären auch ne Möglichkeit.

Kurzum: Nichts genaues weiß man nicht!
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