Mo, 14:53 Uhr
05.03.2012
Ahnenforschung bei "Archiv kompakt"
"Archiv kompakt" heißt die Reihe, in der Sondershausens Stadtarchivarin Christine Most in regelmäßigen Abständen heimat- und regionalgeschichtliche Themen näherbringt und dazu immer wieder kompetente Referenten für die verschiedensten Vorträge in das Rathaus einlädt. Von der letzten Veranstaltung erreichte kn folgender Bericht...
Am letzten Donnerstag wurden die Räume des Stadtarchivs jedoch zu klein für den Besucheransturm. Grund dafür war ein reizvoller und spannender Vortrag zur Ahnenforschung, den die vierzig Besucher im Trausaal erleben durften.
Auf die Suche nach den Vorfahren begeben sich heutzutage viele Menschen, die wissen wollen, wer und was ihre Ahnen waren, zu erfahren wie sie lebten und welche Geschichte sie haben oder einfach nur, um einen Familienstammbaum zu erstellen.
Diese historischen Spuren sind oft nur durch mühevolle Kleinarbeit bei der Forschung in Kirchenbüchern, Standesämtern oder eben in Archiven zu entdecken. Dabei wollte Annelie Hubrich den Sondershäuser Ahnenforschern unter die Arme greifen und schilderte in einem kurzweiligen Vortrag, der die Besucher zum mitmachen und mitdiskutieren anregen sollte, wie sich familiengeschichtlich Interessierte dem Thema Ahnenforschung nähern sollten.
Sie gab interessante Hinweise, Ratschläge und auch Anleitungen, die selbst für erfahrene Laien auf diesem Gebiet noch lehrreich waren. Annelie Hubrich (re. zusammen mit Stadtarchivarin Christine Most) bezog ihre Zuhörer ein und vermittelte ihnen den Anreiz, die eigene Familie noch gründlicher zu erforschen. Manchmal begegnen den Hobbygenealogen sowohl kuriose und witzige Erkenntnisse zur eigenen Familie, manchmal gibt es aber auch Dinge, die besser im Verborgenen geblieben wären.
Im Vordergrund des Vortrages standen jedoch Ansatz und Herangehensweise. Die Gäste erfuhren spezielle Tricks, wie Informationen aus alten Zeitungen verwendet werden können oder aber wie man alte Kirchenbücher und Archivalien auswertet. Geeignete Adressen und Ansprechpartner sind für die Ahnenforschung unerlässlich, und die Referentin erläuterte, wie man herausfindet, wer bei der Forschungsarbeit helfen kann. Wer die ersten Schritte getan hat, der kommt meistens nicht mehr vom Stöbern in den alten Aufzeichnungen los, und so war der Vortrag auch nur als erster Schritt in das Hobby der Genealogie zu verstehen.
Ihre Erkenntnisse und Anleitungen zur Ahnenforschung hat Annelie Hubrich auf einer CD zusammengefasst, die für die Besucher von "Archiv kompakt" erhältlich ist.
Den zweiten Teil des Vortrages, in dem vertiefendes Wissen zur Suche nach den Vorfahren vermittelt werden soll, gibt es am Donnerstag, dem 5. April 2012, um 16.00 Uhr ebenfalls im Trausaal des Sondershäuser Rathauses.
Autor: khhAm letzten Donnerstag wurden die Räume des Stadtarchivs jedoch zu klein für den Besucheransturm. Grund dafür war ein reizvoller und spannender Vortrag zur Ahnenforschung, den die vierzig Besucher im Trausaal erleben durften.
Auf die Suche nach den Vorfahren begeben sich heutzutage viele Menschen, die wissen wollen, wer und was ihre Ahnen waren, zu erfahren wie sie lebten und welche Geschichte sie haben oder einfach nur, um einen Familienstammbaum zu erstellen.
Diese historischen Spuren sind oft nur durch mühevolle Kleinarbeit bei der Forschung in Kirchenbüchern, Standesämtern oder eben in Archiven zu entdecken. Dabei wollte Annelie Hubrich den Sondershäuser Ahnenforschern unter die Arme greifen und schilderte in einem kurzweiligen Vortrag, der die Besucher zum mitmachen und mitdiskutieren anregen sollte, wie sich familiengeschichtlich Interessierte dem Thema Ahnenforschung nähern sollten.
Sie gab interessante Hinweise, Ratschläge und auch Anleitungen, die selbst für erfahrene Laien auf diesem Gebiet noch lehrreich waren. Annelie Hubrich (re. zusammen mit Stadtarchivarin Christine Most) bezog ihre Zuhörer ein und vermittelte ihnen den Anreiz, die eigene Familie noch gründlicher zu erforschen. Manchmal begegnen den Hobbygenealogen sowohl kuriose und witzige Erkenntnisse zur eigenen Familie, manchmal gibt es aber auch Dinge, die besser im Verborgenen geblieben wären.
Im Vordergrund des Vortrages standen jedoch Ansatz und Herangehensweise. Die Gäste erfuhren spezielle Tricks, wie Informationen aus alten Zeitungen verwendet werden können oder aber wie man alte Kirchenbücher und Archivalien auswertet. Geeignete Adressen und Ansprechpartner sind für die Ahnenforschung unerlässlich, und die Referentin erläuterte, wie man herausfindet, wer bei der Forschungsarbeit helfen kann. Wer die ersten Schritte getan hat, der kommt meistens nicht mehr vom Stöbern in den alten Aufzeichnungen los, und so war der Vortrag auch nur als erster Schritt in das Hobby der Genealogie zu verstehen.
Ihre Erkenntnisse und Anleitungen zur Ahnenforschung hat Annelie Hubrich auf einer CD zusammengefasst, die für die Besucher von "Archiv kompakt" erhältlich ist.
Den zweiten Teil des Vortrages, in dem vertiefendes Wissen zur Suche nach den Vorfahren vermittelt werden soll, gibt es am Donnerstag, dem 5. April 2012, um 16.00 Uhr ebenfalls im Trausaal des Sondershäuser Rathauses.
