Mi, 15:59 Uhr
07.03.2012
Neues aus Berlin (30)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Klimaschutz und geht auf eine Petition aus Erfurt ein (Thüringer Petition für Klimaschutz)
Ein 13-jähriger Schüler aus Erfurt hatte sich mit einer öffentlichen Petition beim Petitionsausschuss des Bundestages für mehr Engagement beim Klimaschutz ausgesprochen. Deutschland müsse international ein klares Zeichen gegen den fortschreitenden Klimawandel setzen. Die Petition fand rund 2.000 Mitzeichnungen.
DIE LINKE unterstützt das Anliegen des jungen Erfurters. Wir stehen bei der Energiepolitik vor einer Zeitenwende, sagt Kersten Steinke, linke Abgeordnete aus Bad Frankenhausen. Entweder wir setzen jetzt massiv auf den Ausbau der erneuerbaren Energie und schaffen gleichzeitig die erforderlichen Netze und Speicherkapazitäten, oder wir verharren weiter im Kohlezeitalter.
Die Koalition sieht keinen weiteren Handlungsbedarf und lehnt die Petition ab. Sie setzt bei der Stromerzeugung weiterhin auf den Klimakiller Kohle, der rund 50 Prozent zur Stromerzeugung beiträgt. Mit ihrer Energiepolitik geht es sogar der Solarbranche an den Kragen. Dabei übersieht die Bundesregierung, dass die Erneuerbaren Energien auch zu neuen Arbeitsplätzen geführt haben: Bereits 2010 beschäftigte diese Branche rund 370.000 Menschen. In der Thüringer Solarbranche sind es allein über 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die jetzt einer ungewissen Zukunft entgegensehen.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhEin 13-jähriger Schüler aus Erfurt hatte sich mit einer öffentlichen Petition beim Petitionsausschuss des Bundestages für mehr Engagement beim Klimaschutz ausgesprochen. Deutschland müsse international ein klares Zeichen gegen den fortschreitenden Klimawandel setzen. Die Petition fand rund 2.000 Mitzeichnungen.
DIE LINKE unterstützt das Anliegen des jungen Erfurters. Wir stehen bei der Energiepolitik vor einer Zeitenwende, sagt Kersten Steinke, linke Abgeordnete aus Bad Frankenhausen. Entweder wir setzen jetzt massiv auf den Ausbau der erneuerbaren Energie und schaffen gleichzeitig die erforderlichen Netze und Speicherkapazitäten, oder wir verharren weiter im Kohlezeitalter.
Die Koalition sieht keinen weiteren Handlungsbedarf und lehnt die Petition ab. Sie setzt bei der Stromerzeugung weiterhin auf den Klimakiller Kohle, der rund 50 Prozent zur Stromerzeugung beiträgt. Mit ihrer Energiepolitik geht es sogar der Solarbranche an den Kragen. Dabei übersieht die Bundesregierung, dass die Erneuerbaren Energien auch zu neuen Arbeitsplätzen geführt haben: Bereits 2010 beschäftigte diese Branche rund 370.000 Menschen. In der Thüringer Solarbranche sind es allein über 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die jetzt einer ungewissen Zukunft entgegensehen.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke