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Di, 06:32 Uhr
13.03.2012

Urlaub am Thüringer Meer

Immer mehr Menschen ziehen in die Stadt, weil diese ihnen oftmals einen besseren Lebenskomfort bietet. Im Urlaub suchen sie allerdings wieder das Naturerlebnis für die lang ersehnte Entspannung vom Alltagsstress. Von diesem Trend kann die Stauseeregion profitieren...


Für einen Aufenthalt in der Region findet man zahlreiche Hotels in Thüringen. Das Thüringer Meer ist Deutschlands größte Stauseeregion. Ab dem Jahre 1932 wurde der Fluss Saale als Hochwasserschutz und zur Energiegewinnung künstlich angebaut. Während früher zahlreiche Dörfer umgesiedelt werden mussten, kann man heute eine traumhafte Landschaft genießen, die für die Bewohner der Gegend sowie Touristen einen enormen Erholungs- und Freizeitwert bietet. Die Saalekaskade ist mit einer Länge von 70 km eine der größten künstlichen Gewässer in Europa.

Über die Region

Die Sperrmauer zum Hohenwartestausee wurde zwischen 1936 und 1942 erbaut und ist 412 Meter lang sowie 75 Meter hoch. Der See ist umgeben von einer wild-romantischen Waldlandschaft, die jedes Jahr Tausende Touristen anlockt und sehr tief ins Tal eingebettet ist. Auf der rechten Seite des Sees sind zahlreiche Campingplätze angelegt, auf denen man im Sommer gemütlich grillen und Bier trinken kann. Zu den Campingplätzen gehören: Alter, Portenschmiede, Neumannshof und Linkenmühle. Von dort aus kann man das Örtchen Crispendorf mit seinem beliebten "Ferienland" erreichen. Optional nutzt man die Autofähre, um auf die gegenüberliegende Seite des Sees zu gelangen.

Sehenswertes in der Region

Das Schloss Burgk war bis 1945 ein bescheidenes Sommerschloss eines Fürsten, welches heute viele künstlerisch und historisch wertvolle Exponate und eine schlichte, schmucklose Fassade bietet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Schloss 1365, 1403 entsprach die Befestigungsanlage nicht mehr der Zeit. Im 15. Jahrhundert musste die Verteidigungsanlage neuen Ansprüchen genügen, wodurch ein Umbau erfolgte. Heute wird das Schloss seit 1952 als Museum genutzt. Der gesamte Schlosskomplex wird seit Jahren saniert und restauriert. Das ehemalige Fürstenschloss ist heute ein kulturelles Zentrum im südöstlichen Thüringen und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an, die ihren Urlaub am Thüringer Meer verbringen.

Die Ferienlandeisenbahn Crispendorf ist eine der letzten betriebsfähigen Eisenbahnen im Raum Schleiz. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft Wismut errichte 1954 im Pionierlager Karl Marx eine Eisenbahn für Kinder. Heute ist die Eisenbahn unter dem Namen "Ferienlandeisenbahn Crispendorf" bekannt, der Zweck bleibt jedoch unverändert: Sie soll Kindern, Eltern und anderen Personen Freude bereiten. Der Rundkurs der Eisenbahn ist 2,1 Kilometer lang und liegt im Tal des Flüsschens "Wisenta". Die kleinen Züge fahren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h, wodurch eine Rundfahrt knapp 20 Minuten dauert.
Autor: nnz

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