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Mo, 06:24 Uhr
26.03.2012

Erfahrungsaustausch in Greußen

Informationsnachmittag zum Erfahrungsaustausch zum Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Mit dabei Dr. Hartmut Schubert, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit. Wan und wo das Ganze stattfindet, erfahren Sie hier...

In den vergangen Wochen und Monaten war viel von der Thüringer Terrorgruppe, die seit den 90iger Jahren unter dem Namen "Nationalsozialistischer Untergrund" aktiv war, zu hören. Schreckliche Morde mit rechtsextremistischem Hintergrund sind geschehen. Solche rechtsextremen und rassistisch motivierten Attentate werden wir wahrscheinlich nie verhindern können, wie auch die aktuellen Ereignisse in Frankreich und das schlimme Massaker in Norwegen im vergangen Jahr zeigen. Aber sie müssen schnell und Ressort übergreifend aufgeklärt und die Täter zur Verantwortung gezogen werden!

Und wir müssen präventiv arbeiten! Darüber, dass dies in unserem Landkreis seit vielen Jahren schon so passiert, bin ich sehr froh. Seit den ersten aus Bundesmitteln finanzierten Maßnahmen im Jahr 2001 sind viele Maßnahmen und Projekte auf den Weg gebracht und umgesetzt worden. Vielen Dank allen Akteuren dafür!

Dankbar und froh bin ich auch über das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit, auch wenn Thüringen ein solches Landesprogramm als letztes der deutschen Bundesländer auf den Weg gebracht hat. Damit kann die wichtige präventive, werteorientierte Demokratiearbeit im Kyffhäuserkreis fortgesetzt und verstetigt werden.

Am 3. April 2012 wird ab 14:30 Uhr Dr. Hartmut Schubert, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, in dessen Verantwortungsbereich das Thüringer Landesprogramm fällt, im Jugendhaus Greußen zu Gast sein. Hier will man mit Akteuren der Projektarbeit für Demokratie und Toleranz und der Arbeit gegen Rechtsextremismus ins Gespräch kommen. Begleiten werden diesen Erfahrungsaustausch auch der Sozialdezernent Georg Schäfer, Jugend- und Sozialamtsleiterin Sabine Bräunicke und Bürgermeister Joachim Steinmetz.
Autor: khh

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