Sa, 06:51 Uhr
31.03.2012
Gleichheit für Frauen und Männer
Männer und Frauen sind bis zum Ende des Jahres gleichgestellt, zumindest bei der Versicherung. Denn bis zum 21. Dezember 2012 müssen alle Versicherungen in Deutschland einheitliche Tarife für Frauen und Männer anbieten...
Wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) im März 2011 in Luxemburg entschied (Rechtssache C-236/09) müssen beide Geschlechter gleichbehandelt werden. Ansonsten wäre die Diskriminierung nicht mit der Grundrechte-Charta der Europäischen Union vereinbar. Die neuen Tarife kann man mit einem Versicherungsvergleich auf GELD.de gegeneinander abwegen. Dennoch sollte die Verbraucher ihre Entscheidung für eine neue Versicherung nicht von den neuen Tarifen abhängig machen.
<3>Auswirkungen der EntscheidungMit der Entscheidung der Luxemburger Richter wird es besonders für die Altersvorsorge und Risikoabsicherung Auswirkungen geben. Bis spätestens ab Ende des Jahres wird es für Kraftfahrzeug-, Unfall-, Berufsunfähigkeits- sowie die private Krankenversicherung aber auch für Renten- oder Lebensversicherungen ausschließlich einheitliche Tarife geben. Im Auftrag der GDV hat das britische Beratungsunternehmen Oxera eine Studie durchgeführt.
Laut dem Ergebnis werden die Verbraucher diese Tarifänderungen spüren. Je nach Versicherungsprodukt sollen sich die Prämien mal für Männer, Mal für Frauen erhöhen. Männer müssten der Studie zufolge in der privaten Rentenversicherung rund 5 Prozent weniger Leistung in Kauf nehmen. Bei den Frauen könnten die Prämien in der Risikolebensversicherung bis zu 30 Prozent teurer werden. Zudem werden junge Frauen etwa 11 Prozent mehr für den Kasko-Schutz der Kfz-Versicherung zahlen müssen.
Autor: nnzWie der Europäische Gerichtshof (EuGH) im März 2011 in Luxemburg entschied (Rechtssache C-236/09) müssen beide Geschlechter gleichbehandelt werden. Ansonsten wäre die Diskriminierung nicht mit der Grundrechte-Charta der Europäischen Union vereinbar. Die neuen Tarife kann man mit einem Versicherungsvergleich auf GELD.de gegeneinander abwegen. Dennoch sollte die Verbraucher ihre Entscheidung für eine neue Versicherung nicht von den neuen Tarifen abhängig machen.
<3>Auswirkungen der EntscheidungMit der Entscheidung der Luxemburger Richter wird es besonders für die Altersvorsorge und Risikoabsicherung Auswirkungen geben. Bis spätestens ab Ende des Jahres wird es für Kraftfahrzeug-, Unfall-, Berufsunfähigkeits- sowie die private Krankenversicherung aber auch für Renten- oder Lebensversicherungen ausschließlich einheitliche Tarife geben. Im Auftrag der GDV hat das britische Beratungsunternehmen Oxera eine Studie durchgeführt.
Laut dem Ergebnis werden die Verbraucher diese Tarifänderungen spüren. Je nach Versicherungsprodukt sollen sich die Prämien mal für Männer, Mal für Frauen erhöhen. Männer müssten der Studie zufolge in der privaten Rentenversicherung rund 5 Prozent weniger Leistung in Kauf nehmen. Bei den Frauen könnten die Prämien in der Risikolebensversicherung bis zu 30 Prozent teurer werden. Zudem werden junge Frauen etwa 11 Prozent mehr für den Kasko-Schutz der Kfz-Versicherung zahlen müssen.