Mi, 18:57 Uhr
04.04.2012
Mutige Sozialdemokratin OB Rinke
Tief betroffen und schockiert haben die Mitglieder des SPD Ortsvereins Sondershausen, unter ihnen die SPD Bürgermeister- und Landratskandidatinnen Cornelia Kraffzick und Antje Hochwind, als engagierte Mitglieder des Bündnisses gegen Rechts im Kyffhäuserkreis, die Störungen der Gedenkveranstaltung der Bombardierung Nordhausens durch die extremen Rechten aufgenommen. Dazu erreichte kn folgender Bericht...
Neben über 200 Nordhäuserinnen und Nordhäusern, die der Toten der Bombardierung gedenken wollten, fanden sich ca. 30 Personen ein, die der extremen Rechten zuzuordnen sind. Diese erschienen mit einem Gebinde samt demagogischer Schleifeninschrift der NPD, die dem Aufruf der Oberbürgermeisterin, weiße Rosen niederzulegen, widersprach. Gedenkveranstaltungen für die Opfer von Krieg und Terror dürfen keinen Platz für Geschichtsverfälschung und Nazi- Propaganda bieten. Hier fand OB Barbara Rinke deutliche Worte in ihrer Ansprache, in der sie an diejenigen erinnerte, die sich dem national-sozialistischen Regime entgegen stellten und dafür ihr Leben ließen.
Als Sozialdemokratinnen zollen wir unserer Genossin Rinke, für ihre mutige Entscheidung, das "Gedenkgebinde" der NPD eigenhändig zurückzugeben, höchsten Respekt. Entsetzt sind wir über die Tätlichkeiten die sich daraus entwickelten. Dass der NPD-Kreisvorsitzende, Mitglied des Nordhäuser Stadtrates und Kreistages Roy Elbert die Oberbürgermeisterin tätlich angriff und ihr gegenüber Drohungen äußerte, zeigt die hohe Gewaltbereitschaft die von dieser Partei und ihrem Umfeld ausgeht.
Bei allem Entsetzen sind wir darin bestärkt, weiterhin die wichtige und notwendige Arbeit gegen Rechtsextremismus im Kyffhäuserkreis und der Stadt Sondershausen fortzusetzen.
Der Kampf gegen Rechtsextremismus muss weiter der gemeinsame Kampf aller Demokraten bleiben. Ehrlich, engagiert und mit viel Nachdruck müssen wir dafür sorgen, dass dieses menschenverachtende Gedankengut aus der Stadt Sondershausen, dem Kyffhäuserkreis, aus Thüringen und Deutschland für immer vertrieben wird! Bleiben wir wachsam und sensibel!
Sabine Bräunicke
SPD-Ortsvereinsvorsitzende
Autor: khhNeben über 200 Nordhäuserinnen und Nordhäusern, die der Toten der Bombardierung gedenken wollten, fanden sich ca. 30 Personen ein, die der extremen Rechten zuzuordnen sind. Diese erschienen mit einem Gebinde samt demagogischer Schleifeninschrift der NPD, die dem Aufruf der Oberbürgermeisterin, weiße Rosen niederzulegen, widersprach. Gedenkveranstaltungen für die Opfer von Krieg und Terror dürfen keinen Platz für Geschichtsverfälschung und Nazi- Propaganda bieten. Hier fand OB Barbara Rinke deutliche Worte in ihrer Ansprache, in der sie an diejenigen erinnerte, die sich dem national-sozialistischen Regime entgegen stellten und dafür ihr Leben ließen.
Als Sozialdemokratinnen zollen wir unserer Genossin Rinke, für ihre mutige Entscheidung, das "Gedenkgebinde" der NPD eigenhändig zurückzugeben, höchsten Respekt. Entsetzt sind wir über die Tätlichkeiten die sich daraus entwickelten. Dass der NPD-Kreisvorsitzende, Mitglied des Nordhäuser Stadtrates und Kreistages Roy Elbert die Oberbürgermeisterin tätlich angriff und ihr gegenüber Drohungen äußerte, zeigt die hohe Gewaltbereitschaft die von dieser Partei und ihrem Umfeld ausgeht.
Bei allem Entsetzen sind wir darin bestärkt, weiterhin die wichtige und notwendige Arbeit gegen Rechtsextremismus im Kyffhäuserkreis und der Stadt Sondershausen fortzusetzen.
Der Kampf gegen Rechtsextremismus muss weiter der gemeinsame Kampf aller Demokraten bleiben. Ehrlich, engagiert und mit viel Nachdruck müssen wir dafür sorgen, dass dieses menschenverachtende Gedankengut aus der Stadt Sondershausen, dem Kyffhäuserkreis, aus Thüringen und Deutschland für immer vertrieben wird! Bleiben wir wachsam und sensibel!
Sabine Bräunicke
SPD-Ortsvereinsvorsitzende
